Bachelorarbeit, 2016
58 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Diese Arbeit untersucht den Diskurs um die Flüchtlingsthematik in Deutschland auf Basis einer Analyse überregionaler Tageszeitungen, um zu erforschen, inwiefern dieser Diskurs die Flüchtlingsthematik als Krise konstruiert. Die Arbeit greift dabei auf die wissenssoziologische Perspektive zurück und analysiert die im Diskurs herausgebildeten Sinn-, Handlungs- und Deutungsstrukturen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Flüchtlingsthematik im Kontext der wissenssoziologischen Perspektive ein. Kapitel 2 erläutert die wichtigsten wissenssoziologischen Konzepte, wie Wissen, soziales Handeln, Wirklichkeit, Institutionalisierung, Objektivierung und Legitimierung. Der Diskursbegriff und die Rolle der Medien werden ebenfalls beleuchtet. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der wissenssoziologischen Diskursanalyse als Forschungsmethode und erläutert den Forschungsgegenstand, das Datenkorpus und die Vorgehensweise. Kapitel 5 stellt die Analyseergebnisse der Flüchtlingsthematik als Chance, Versagen und Krise dar und fasst die wichtigsten Aspekte zusammen. Abschließend erfolgt eine Reflexion der Methode in Kapitel 5.5.
Die Arbeit befasst sich mit der wissenssoziologischen Diskursanalyse, dem Flüchtlingsdiskurs in Deutschland, der Rolle der Medien in der öffentlichen Meinungsbildung, der Konstruktion von Wirklichkeit, der Analyse von Zeitungsartikeln und der Darstellung der Flüchtlingsthematik als Chance, Versagen und Krise.
Durch spezifische Deutungsmuster und Sprachbilder in der Berichterstattung wird die Thematik oft als Bedrohung oder Versagen dargestellt, was zur gesellschaftlichen Konstruktion einer Krisensituation beiträgt.
Es ist eine Forschungsmethode, die untersucht, wie durch Sprache und soziale Interaktion Wissen erzeugt wird und wie dieses Wissen unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit formt.
Die Studie analysiert die Berichterstattung der vier überregionalen Qualitätstageszeitungen FAZ, taz, Süddeutsche Zeitung und Die Welt.
Ja, die Analyseergebnisse zeigen, dass der Diskurs vielfältig ist und die Thematik neben der Krisenperspektive auch unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Chance beleuchtet wird.
Legitimierung sorgt dafür, dass bestimmte Sichtweisen als "wahr" oder "objektiv" anerkannt werden, was maßgeblichen Einfluss auf politisches Handeln hat.
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