Masterarbeit, 2018
143 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Themenbegründung
1.1.1 Forschungslücke
1.2 Forschungsfrage und Hypothesen
1.3 Methode
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Begriffsapparat
2 Motivation
2.1 Theorien zur Motivation
2.1.1 Motivationstheorie nach Maslow
2.1.2 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
2.2 Betriebliche Anreizsysteme
2.2.1 Materielle und immaterielle Anreize
2.2.2 S-O-R-Modell
2.3 Motivationskiller
3 Fitness
3.1 Definition und Allgemeines
3.1.1 Fitness/Sport und Gesundheit
3.1.2 Antonovskys Salutogenese-Modell
3.2 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.2.1 Erstellung eines BGF-Systems
3.2.2 Betriebssport als Teil der BGF und Anreizsystem
3.2.3 Fitnessangebote für Firmen
3.3 Diverse Fitness- und Betriebssportangebote im Überblick
3.3.1 Krafttraining
3.3.2 Entspannungstraining (beispielsweise Pilates &Yoga)
3.3.3 Schwimmen als Ganzkörperbetätigung
3.3.4 Rückenschule
3.4 Sport/Bewegung und sein Einfluss auf den Menschen
4 Quantitative Untersuchung
4.1 Quantitativ empirische Forschung
4.2 Pretest
4.3 Hypothesen und Hypothesenauswahl
4.4 Fragebogendesign
4.4.1 Zielgruppe
4.4.2 Erhebungen
4.5 Datenaufbereitung
4.6 Variablenbestimmung
4.6.1 Messniveau
4.6.2 Typ
5 Forschungsergebnisse
5.1 Allgemeine Angaben
5.2 Hypothese 1
5.2.1 Mittelwerte und Mediane
5.2.2 Irrtumswahrscheinlichkeit p
5.2.3 Korrelationskoeffizient
5.3 Hypothese 2
5.3.1 Inhaltsanalyse
5.3.2 Die Kategorisierung
5.4 Hypothese 3
5.4.1 Allgemeine Angaben
5.4.2 Nullhypothesenüberprüfung
5.4.3 Irrtumswahrscheinlichkeit
5.4.4 Korrelationskoeffizient
5.4.5 Regressionslinie
6 Conclusio
6.1 Beantwortung der Forschungsfrage
6.2 Hypothesenüberprüfung
7 Persönliches Fazit
7.1 Diskussion und Schlussfolgerungen
7.2 Abschließende Überlegungen & Ausblick
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Nutzung von Firmen-Fitness-Angeboten und der Motivation von ArbeitnehmerInnen. Die Forschungsfrage lautet dabei: "Inwiefern führen Fitness-Angebote durch Unternehmen zu einer erhöhten MitarbeiterInnenmotivation am Arbeitsplatz?"
1.1 Problemstellung und Themenbegründung
Die Motivation und Bindung von MitarbeiterInnen ist gerade in der heutigen Zeit ein Thema von großer Bedeutung, dessen sich jedes Unternehmen annehmen sollte. Denn: Motivierte MitarbeiterInnen gelten aufgrund der demografischen Veränderungen sowie dem vorhersehbaren Fachkräftemangel als bedeutende Mitglieder eines Betriebes. Es existieren bereits sehr viele Ansätze, wie ArbeitnehmerInnen motiviert werden können. Hier wird zwischen materiellen und nicht-materiellen Anreizsystemen unterschieden. Ziel aller dieser Systeme ist jedoch ein und dasselbe: dass sich das Personal mit dem Unternehmen identifizieren kann, mit Fleiß und Willen arbeitet und dadurch die Unternehmensziele sowie -erfolge erfüllt werden.
Es ist jedoch nicht ausreichend, MitarbeiterInnen zu motivieren, sie müssen auch im Berufsleben gesund bleiben – denn so bleiben sie dem Unternehmen für lange Zeit erhalten und halten auch Stresssituationen besser stand. Im Bereich der diversen Anreizsysteme rückt daher die sogenannte betriebliche Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt, die von immer größerer Bedeutung ist.
Wie mehrere Studien aus den letzten Jahren zeigen, zählen gesundheitliche Probleme durch den Arbeitsplatz zu einem bedeutsamen Problem, das genauer betrachtet werden sollte:
1 Einleitung: Begründung des Themas, Herleitung der Problemstellung, Forschungslücke und Vorstellung der verwendeten Methoden.
2 Motivation: Überblick über Motivationstheorien, insbesondere Maslow und Herzberg, sowie Erläuterung betrieblicher Anreizsysteme und Motivationskiller.
3 Fitness: Definition von Fitness, Einbettung in das Salutogenese-Modell und Darstellung von Fitnessangeboten und Betriebssport als Teil der betrieblichen Gesundheitsförderung.
4 Quantitative Untersuchung: Erläuterung der empirischen Forschungsmethode, des Pretests, des Fragebogendesigns und der Vorgehensweise bei der Datenaufbereitung.
5 Forschungsergebnisse: Darstellung und Analyse der gewonnenen Daten aus der Befragung, inklusive der Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
6 Conclusio: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und finale Überprüfung der Hypothesen.
7 Persönliches Fazit: Reflektion des Autors über den Forschungsprozess, Diskussion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
MitarbeiterInnen, Motivation, Betriebliche Gesundheitsförderung, Firmen-Fitness, Gesundheit, Arbeitsplatz, Anreizsysteme, Stress, Leistungsbereitschaft, Sport, Fitnessstudios, Rückenschule, Unternehmensidentifikation, Online-Fragebogen, SPSS
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Nutzung betrieblicher Fitness-Angebote und der Arbeitsmotivation von Angestellten.
Die Arbeit verknüpft psychologische Motivationstheorien mit betriebswirtschaftlichen Anreizsystemen und medizinisch-sportwissenschaftlichen Aspekten der Gesundheitsförderung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern durch Unternehmen bereitgestellte Fitness-Angebote zu einer Steigerung der Arbeitsmotivation führen.
Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, der eine Online-Befragung von MitarbeiterInnen in der Gesundheitsbranche umfasst, welche anschließend statistisch ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Motivationsmodellen und Gesundheitsförderung sowie einen praktischen Teil, in dem die Hypothesen mittels SPSS-Auswertung geprüft werden.
MitarbeiterInnenmotivation, Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Firmenfitness, Anreizsysteme und betriebliche Gesundheit.
Die statistische Auswertung ergab keine signifikante Korrelation zwischen der Nutzung von Sportangeboten und einer gesteigerten Unternehmensidentifikation oder einer messbaren Reduktion körperlicher Beschwerden bei den befragten Personen.
Das Modell dient dazu, das Unternehmen als Stimulus-Geber und den Mitarbeiter als Organismus zu begreifen, bei dem die Reaktion (Motivation) individuell unterschiedlich ausfällt.
Die Befragung ergab, dass Zeitmangel ein Hauptgrund für die Nichtnutzung von Sportangeboten ist, wodurch die Mittagspause als potenzielles, kurzes Zeitfenster für Bewegung an Bedeutung gewinnt.
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