Bachelorarbeit, 2018
74 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Rehabilitation
3.1.1 Definition: Rehabilitation
3.1.2 Rehabilitationsziele: Ein grober Überblick
3.2 Der Heilmittelkatalog
3.2.1 Definition: Heilmittelkatalog
3.2.2 Entwicklung und Veränderung des Heilmittelkataloges
3.3 Kennzahlen physiotherapeutischer Verordnungen in Bezug auf orthopädische Krankheitsbilder
3.4 Rechtliche Rahmenbedingungen des Rehabilitationssportes
3.4.1 Voraussetzungen im kommerziellen Bereich
3.4.2 Exkurs: Rahmenbedingungen bei der Kooperation mit Kostenträgern
3.5 Die Wundheilung
3.5.1 Definition Wundheilung
3.5.2 Die vier Phasen der Wundheilung
3.5.3 Das aktive und passive Bewegungssystem
3.5.4 Trainingstherapeutische Maßnahmen während der Wundheilung
3.5.5 Bedeutung der vierten Wundheilungsphase für das rehabilitative Training im kommerziellen Bereich
3.6 Hintergründe zu unspezifischen Rückenschmerzen
3.6.1 Definition: Unspezifischer Rückenschmerz
3.6.2 Epidemiologie
3.6.3 Ursachen und Risikofaktoren
3.6.4 Auswirkungen der Krankheitslast
3.6.5 Bewegungstherapie als nicht-medikamentöse Maßnahme
3.7 Akut-traumatisch und chronisch-degenerative orthopädische Probleme
3.7.1 Definition und Merkmale der akut-traumatische orthopädischen Probleme
3.7.2 Definition der chronisch-degenerativen orthopädischen Probleme
3.7.3 Phasenmodelle des rehabilitativen, muskulären Aufbautrainings
3.7.3.1 Phasenmodell nach Froböse
3.7.3.2 Phasenmodell nach Fiebig
3.7.3.3 Phasenmodell nach Schmidtbleicher
3.7.3.4 Vergleich der Phasenmodelle
3.8 Risiken und Kontraindikatoren des rehabilitativen Trainings
3.8.1 Allgemein
3.8.2 Problemspezifisch
3.9 Studienlage: Bestehende trainingswirksame Programme: Unspezifischer Rückenschmerz
3.9.1 Studie 1: Gerätegestütztes Krafttraining
3.9.2 Studie 2: Verschiedene Ausdauerbewegungen
3.9.3 Studie 3: Fitnesstraining
4 METHODIK
4.1 Demografie und Zielanalyse
4.1.1 Demografie der
4.1.2 Verbreitung von Rückenleiden im Land Rheinland-Pfalz
4.1.3 Überblick und Analyse der größten gesundheitsorientierten Sportanbieter der Region
4.1.4 Geeignete und nicht geeigneten Personengruppen zur Durchführung des Konzeptes
4.1.5 Allgemeine Informationen und Beschreibung zum aktuellen Kundenbestand im Gesundheitsstudio
4.1.6 Begründung der ausgewählten Zielgruppe
4.2 Analyse der Rahmenbedingungen
4.2.1 Analyse der materiellen, apparativen, räumlichen und personellen Voraussetzungen
4.2.2 Verbesserungsmöglichkeiten der Rahmenbedingungen hinsichtlich der praktischen Umsetzung des Konzeptes
4.3 Konzeptziele für den Kunden, das Studio und den Übungsleiter
4.4 Trainingsschwerpunkte für das rehabilitative Betreuungskonzept
4.5 Rahmenbedingungen des Konzeptes
4.6 Marketingmaßnahmen
4.6.1 Zielgruppe
4.6.2 Marketingmaßnahmen
4.6.3 Konzeptkosten
5 ERGEBNISSE
5.1 Darstellung der inhaltlichen - organisatorischen Grobplanung des Konzeptes
5.2 Darstellung der Ablaufschritte einer Trainingseinheit nach der ILB-Methode
5.3 Darstellung der Trainingsparameter
5.4 Darstellung der wöchentlichen Detailplanung des Konzeptes
5.5 Break-even Analyse
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Implementierung eines detaillierten, weiterführenden Betreuungskonzepts für Menschen mit orthopädischen Problemen und operativen Eingriffen in ein bestehendes Gesundheitsstudio. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Patienten nach Abschluss der medizinischen Heilbehandlung durch ein mehrwöchiges, individuelles Rehabilitationskonzept unterstützt werden können, um ihren Wiedereinstieg in das Berufs- und Sozialleben zu erleichtern, während gleichzeitig Marketingmaßnahmen zur Kundengewinnung und -bindung optimiert werden.
1 Einleitung und Problemstellung
Das Gesundheitssystem in Deutschland erfährt seit den letzten Jahrzenten elementare Veränderung. Der demografische Wandel macht sich in unserem Land bemerkbar und strapaziert das Gesundheitswesen auf vielerlei Ebenen. Der Anteil der älter werdenden Menschen in Deutschland wächst; folglich kommt es zu einem steigenden Versorgungsbedarf in finanzieller, aber auch personeller Hinsicht. Die Ressourcen des Landes werden jedoch immer knapper und somit muss eine Umverteilung des bereits seit über 100 Jahren etablierten rehabilitativen Systems in Deutschland stattfinden (Koch & Petermann, 2011).
Die Auswirkungen der kleineren, folgenden Generationen wirken sich vor allem negativ auf das Erwerbspotenzial, welches die Grundlage für unsern Solidaritätsstaat ist, aus (Deutsche Industrie- und Handelskammer, 2011, S. 4). Deshalb kommt es häufiger zu Kürzungen der finanziellen Mittel im Gesundheitssektor, welche sich auch bei der optimalen Versorgung im Heilmittelbereich bemerkbar macht. Grundlage hierfür ist der Heilmittelkatalog, welcher die Mengen der ausgegebenen Heilmittel für bestimmte Diagnosen und Diagnosegruppen, unter Berücksichtigung der medizinisch angemessenen und wirtschaftlichen Versorgung, regelt (Der Heilmittelkatalog, 2018).
Die Reduzierung von Heilmittelunterstützung aus wirtschaftlichen Gründen, macht sich vor allem bei Patienten, welche einen orthopädisch-chirurgischen Eingriff hinter sich haben, bemerkbar. Teure Einzeltherapien bei Physiotherapeuten werden gekürzt und Patienten werden häufig noch vor der ausreichenden Therapierung zurück in die Arbeitswelt entlassen. Die wirtschaftliche Lage der Physiotherapeuten ist derart schlecht, dass sich viele Praxisinhaber gezwungen sehen, ihre Praxis zu schließen. Dies führt zu einem Fachkräftemangel, vor allem in ländlichen Regionen (Heinen, 2017, S. 15-17). Dabei ist eine weiterführende fachliche Betreuung elementar für die Regeneration der Verletzung.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Erläutert den demografischen Wandel und die damit verbundenen Kürzungen im Gesundheitssektor, die den Bedarf an neuen Betreuungskonzepten in Fitnessstudios erhöhen.
2 ZIELSETZUNG: Definiert das Ziel, ein individuelles, mehrwöchiges Rehabilitationskonzept für orthopädische Patienten zu erarbeiten und Marketingstrategien zu dessen Implementierung zu entwickeln.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Bietet eine wissenschaftliche Fundierung zu den Themen Rehabilitation, Heilmittelkatalog, Wundheilungsphasen, Rückenschmerz-Epidemiologie und bestehenden Phasenmodellen des Aufbautrainings.
4 METHODIK: Beschreibt die demografische Analyse des Standorts, die Auswertung der Rahmenbedingungen des Studios und die Planung der Marketing- sowie Trainingsschwerpunkte.
5 ERGEBNISSE: Präsentiert die konkrete inhaltliche Grobplanung, die ILB-gestützten Trainingsparameter, die wöchentliche Detailplanung des Konzeptes sowie die wirtschaftliche Break-even-Analyse.
6 DISKUSSION: Reflektiert die Stärken und Schwächen des entwickelten Modells und diskutiert die Rentabilität im Vergleich zu alternativen Ansätzen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer fachgerechten Betreuung in diesem Bereich.
Rehabilitation, Gesundheitsmanagement, orthopädische Probleme, Rückenschmerzen, Heilmittelkatalog, Wundheilung, ILB-Methode, Fitnessstudio, Trainingstherapie, demografischer Wandel, Prävention, muskuläres Aufbautraining, Anschlussrehabilitation, Marketing, Break-even-Analyse
Die Arbeit befasst sich mit der Integration eines rehabilitativen Betreuungskonzeptes in ein bestehendes Gesundheitsstudio für Patienten mit orthopädischen Problemen.
Zu den zentralen Themen gehören die wissenschaftlichen Grundlagen der Rehabilitation, die Analyse von Wundheilungsprozessen sowie die methodische Planung von Trainingsprogrammen zur Schmerzreduktion bei Rückenschmerzen.
Ziel ist es, eine Lücke in der Nachsorge nach medizinischen Behandlungen zu schließen und den Teilnehmern ein strukturiertes, mehrwöchiges Anschlusskonzept im Fitnessstudio anzubieten.
Es werden demografische Analysen, der Vergleich bestehender Studien zur Trainingswirksamkeit, die Anwendung der ILB-Methode und eine wirtschaftliche Break-even-Analyse zur Konzeptbewertung genutzt.
Der Hauptteil umfasst den aktuellen Kenntnisstand zu orthopädischen Krankheitsbildern, die methodische Analyse der Studiobedingungen sowie die detaillierte inhaltliche Planung des Rehabilitationskonzepts.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Anschlussrehabilitation, funktionelles Training, orthopädische Gesundheitsförderung und betriebswirtschaftliche Rentabilitätsplanung geprägt.
Da Patienten meist nach der offiziellen Anschlussheilbehandlung in das Studio kommen, findet ihre Betreuung in der vierten Phase statt, in der die funktionelle Adaption und Belastbarkeit im Fokus stehen.
Die Arbeit schlägt eine Break-even-Analyse vor, die zeigt, ab wie vielen Teilnehmern das Konzept profitabel ist, und kombiniert dies mit gezielten Marketingmaßnahmen wie Direktwerbung und lokaler Pressearbeit.
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