Fachbuch, 2020
86 Seiten
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einleitung
2 Definitionen
2.1 Personalentwicklung
2.2 Coaching
3 Einordnung des Coachings in die Personalentwicklung
4 Varianten des Coaching
4.1 Der organisationsexterne Coach
4.2 Der organisationsinterne Coach
4.3 Die Führungskraft als Coach
4.4 Einzelcoaching
4.5 Gruppencoaching
4.6 Teamcoaching
5 Anlässe für Coaching
6 Zielgruppen des Coachings
6.1 Top Management
6.2 Middle Management
6.3 Lower Management
6.4 Mitarbeiter
7 Ablauf eines typischen Coaching Prozesses
7.1 Voraussetzungen
7.2 Phasen des Coaching-Prozesses
7.3 Das Coaching Gespräch
8 Evaluation Ergebnisse
8.1 Planung und Aufbau der Befragung
8.2 Durchführung
8.3 Ergebnisse
9 Diskussion
9.1 Coaching als Modebegriff
9.2 Evaluation
9.3 Messbarkeit des Erfolges
9.4 Einfluss der Unternehmensgröße auf die Anwendung des Coachings
9.5 Coaching als Reaktion auf Veränderungen
9.6 Die Führungskraft als Coach
9.7 Externer oder interner Coach
9.8 Coaching als Unterstützung bei psychischen Belastungen
9.9 Methodische Kritik an der durchgeführten Umfrage
10 Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht Coaching als Instrument der Personalentwicklung, beschreibt dessen Voraussetzungen, Anwendungsbereiche sowie Vor- und Nachteile und analysiert, inwiefern der Nutzen von Coaching in Unternehmen messbar ist.
7.2.1 Der erste Kontakt
Nachdem der Bedarf für ein Coaching festgestellt wurde, beginnt die Suche nach einem geeigneten Coach. Dies gestaltet sich mitunter schwierig. Coaches sind teilweise der Meinung, dass die Suche nach einem für den Klienten passenden Coach, schon Teil des Lösungsprozesses ist, da er sich während dieser Zeit klar darüber wird, ob er wirklich einen Coach benötigt. Am leichtesten sind Coaches zu finden, die für einen speziellen Bereich eine Dienstleistung anbieten, also ganz bestimmte Kompetenzen verbessern. Schwieriger zu finden, auch wegen dem gesteigerten Anforderungsniveau an den Coach, sind Coaches die eine prozessorientierte Beratung auf Management-Niveau anbieten.
War die Kontaktaufnahme erfolgreich, eventuell auch mit mehreren verschiedenen Coaches, wird ein erstes Gespräch geführt. Hier ist es wichtig die Erwartungen des Coachees an das Coaching zu erfahren und herauszufinden, ob Coachee und Coach zueinander passen. Die Voraussetzung der persönlichen Akzeptanz spielt hier die entscheidende Rolle. Können Klient und Coach gemeinsam nicht auf einer Vertrauensbasis arbeiten, macht das Coaching keinen Sinn. Auch Coaches können in bestimmten Fällen einen Klienten ablehnen.
In der ersten Sitzung geht es darum, die Erwartungen des Coachees an das Coaching sowie seine Ziele zu erfassen und es wird erstmals über die Problemsituation gesprochen. Vielleicht müssen die Erwartungen des Klienten auch mit den Möglichkeiten des Coaches in Übereinstimmung gebracht werden und die Erwartungen an den Coach zurechtgerückt werden. Diese Untersuchung der Erwartungen und der Eingrenzung der Möglichkeiten ist die Grundlage für das Vertrauen zwischen Coachee und Coach.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen und technologischen Wandel und begründet die Relevanz von Personalentwicklungsmaßnahmen wie Coaching zur Mitarbeiterbindung.
2 Definitionen: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Personalentwicklung und zeichnet die historische Entwicklung sowie das Begriffsverständnis von Coaching nach.
3 Einordnung des Coachings in die Personalentwicklung: Coaching wird hier als Instrument der Personalförderung klassifiziert und in das Trainings-near-the-Job-Modell eingeordnet.
4 Varianten des Coaching: Das Kapitel stellt verschiedene Konstellationen vor, darunter externe, interne Coaches, Führungskräfte als Coach sowie Einzel-, Gruppen- und Teamcoaching.
5 Anlässe für Coaching: Hier werden die vielfältigen Gründe für den Coaching-Bedarf beleuchtet, von Krisenbewältigung bis hin zum Streben nach persönlicher Verbesserung.
6 Zielgruppen des Coachings: Die Analyse unterscheidet zwischen Top Management, Middle Management, Lower Management und Mitarbeitern auf Sachbearbeiter-Ebene.
7 Ablauf eines typischen Coaching Prozesses: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Prozess, von den Voraussetzungen über Phasenmodelle bis hin zur Beendigung.
8 Evaluation Ergebnisse: Hier werden Aufbau, Durchführung und die statistischen Ergebnisse der Online-Befragung zur Coaching-Praxis in Unternehmen präsentiert.
9 Diskussion: Dieser Teil setzt die Theorie in Bezug zu den Umfrageergebnissen und diskutiert kritisch Aspekte wie Messbarkeit, Evaluation und Coaching als Modewort.
10 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer bewussten, diskreten und passgenauen Auswahl von Coaching-Konstellationen.
Coaching, Personalentwicklung, Personalförderung, Coaching-Prozess, Evaluation, Führungskraft, Mitarbeiterbindung, Management, Unternehmensgröße, Erfolgskontrolle, Selbstreflexion, Change Management, Krisenintervention, Personalmanagement, Führungskompetenzen
Die Arbeit untersucht, wie Coaching als Instrument der Personalentwicklung in Unternehmen eingesetzt wird, welche Anwendungsformen existieren und wie der Nutzen für das Unternehmen bestimmt werden kann.
Zentrale Themen sind die Definition und Einordnung von Coaching, die verschiedenen Coaching-Varianten, Anlässe und Zielgruppen sowie die Evaluation und Erfolgsmessung von Coaching-Maßnahmen.
Ziel ist es, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Coaching aufzuzeigen, Voraussetzungen und Bedingungen zu klären sowie zu untersuchen, inwieweit der unternehmerische Nutzen von Coaching objektiv messbar ist.
Neben einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche wird eine quantitative Online-Umfrage unter Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen durchgeführt und ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Coaching-Formen und -prozessen sowie die methodische Planung, Durchführung und Diskussion einer empirischen Datenerhebung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Coaching, Personalentwicklung, Evaluation, Führungskompetenzen, Unternehmenserfolg und Change Management charakterisieren.
Externe Coaches bieten durch ihre Distanz oft objektivere Problemlösungen und einen geschützten Raum für Vertraulichkeit, während interne Coaches organisationsspezifische Kenntnisse mitbringen, aber hierarchisch stärker in das Unternehmensgefüge eingebunden sind.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Coaching zwar positiv wirkt, eine direkte isolierte Erfolgsmessung (ROI) jedoch aufgrund vielfältiger Einflussfaktoren in Unternehmen kaum möglich und oft auch nicht der primäre Zweck ist.
Freiwilligkeit gilt als eine der essenziellen Voraussetzungen für eine wirksame Coaching-Beziehung; bei Vorgesetzten-Coaching besteht durch das Hierarchiegefälle oft die Gefahr, dass dieser Grundsatz verletzt wird.
Laut der Arbeit macht ein fest angestellter Stabscoach vor allem in sehr großen Unternehmen Sinn, da erst hier durch eine hohe Frequenz an Coaching-Sitzungen die notwendige Wirtschaftlichkeit erreicht werden kann.
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