Fachbuch, 2020
112 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Motivation
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Customer Journey – Dem Kunden auf der Spur
2.1 Begriffliche Grundlagen
2.1.1 Idee und Relevanz
2.1.2 Begriffliche Abgrenzung zur Customer Experience
2.2 Der Reiseverlauf und seine Kontaktpunkte
2.2.1 Phasen in der Customer Journey
2.2.2 Touchpoints und Micro Moments
2.3 Customer Journey Mapping
2.3.1 Entwicklung von Persona
2.3.2 Erstellung von Persona-Szenarien und -Zielen
2.3.3 Darstellung der Customer Journey-Phasen
2.3.4 Identifikation der Touchpoints
2.3.5 Zeichnung der Customer Emotional Journey
2.3.6 Kontinuierliche Sammlung und Analyse von Customer Journey-Daten
2.4 Potentiale und Erfolgsfaktoren der Customer Journey
3 User Experience – Nutzererlebnisse schaffen
3.1 Begriffliche Grundlagen
3.1.1 Idee und Relevanz
3.1.2 Begriffliche Abgrenzung
3.2 User Experience-Design
3.2.1 Do goals, Be goals und Motor goals
3.2.2 Die sieben Aspekte der User Experience
3.2.3 User Experience-Design-Prozess
3.3 Potentiale und Erfolgsfaktoren der User Experience
4 Theorie der Anwendungsentwicklung
4.1 Begriffliche Grundlagen
4.1.1 Software
4.1.2 Softwareentwicklung
4.1.3 Anwendungssoftware
4.1.4 Anwendungsentwicklung
4.2 Vorgehensmodelle
4.2.1 Begründung der Auswahl
4.2.2 Klassische Entwicklung – Das Wasserfallmodell
4.2.3 Agile Entwicklung – Das Scrum-Rahmenwerk
5 Potentiale der Customer Journey und User Experience in der Anwendungsentwicklung
5.1 Methodisches Vorgehen
5.2 Analyse der ausgewählten Vorgehensmodelle
5.2.1 Untersuchung des Wasserfallmodells
5.2.2 Untersuchung des Scrum-Rahmenwerkes
5.3 Erweiterung der ausgewählten Vorgehensmodelle
5.3.1 Potentiale eingebettet in der klassischen Entwicklung
5.3.2 Potentiale eingebettet in der agilen Entwicklung
5.4 Bewertung der erweiterten Vorgehensmodelle
5.4.1 Vergleich der Umsetzbarkeit
5.4.2 Chancen und Risiken
6 Erfolgsfaktoren und Umsetzungshinweise
6.1 Nutzer involvieren
6.2 Funktionsübergreifende Teams
6.3 Mindset der Mitarbeiter
6.4 Kontinuierliche Evaluation und Analyse von User Journey-Daten
6.5 Beachtung des Kosten-Nutzen-Faktors
7 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es zu erarbeiten, wie sich die Potenziale des Customer Journey- und des User Experience-Ansatzes in der Anwendungsentwicklung nutzen lassen, um diese kunden- und nutzerorientiert auszurichten.
2.1.1 Idee und Relevanz
Die Customer Journey, übersetzt auch die „Reise des Kunden“, ist aus dem klassischen Marketing bekannt und beschreibt den Weg des Kunden und dabei seine Kontaktpunkte, sogenannte Touchpoints, mit einer Marke, einem Produkt oder einem Unternehmen. Dieser Weg erstreckt sich von dem Erwecken eines Bedürfnisses über die Beschaffung von Informationen und Recherche bis hin zur Kundenbindung.
Die Idee der Customer Journey ist es, als Unternehmen alle Situationen, in denen Kunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten bzw. potentiell treten könnten, zu erforschen und zu verstehen. Auf diese Weise können die Momente, die den Kunden am Stärksten in seinen Entscheidungen beeinflussen identifiziert werden. Daraus herleitend, können Unternehmen gezielt Strategien entwickeln und einsetzen, um den Kunden auf seiner Reise zu begleiten und eine positive Kundenerfahrung zu erschaffen.
Durch die positive Erfahrung, wie der Kunde eine Marke, ein Produkt oder ein Unternehmen erlebt, kann somit die Kundenloyalität erhöht werden, was sich vorteilhaft auf das Unternehmen auswirkt. Dies belegt auch eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey, welche aufzeigt, dass durch die Betrachtung der gesamten Customer Journey die Kundenzufriedenheit um 20 % verbessert und der Umsatz um 15 % erhöht werden kann.
1 Einleitung: Diese Einleitung begründet die Relevanz einer nutzerzentrierten Anwendungsentwicklung im digitalen Wandel und definiert das Ziel der Untersuchung.
2 Customer Journey – Dem Kunden auf der Spur: Dieses Kapitel erläutert den Customer Journey-Ansatz, seine Phasen, Touchpoints und die Methode des Customer Journey Mappings.
3 User Experience – Nutzererlebnisse schaffen: Hier werden die Grundlagen, psychologischen Hintergründe, die sieben Aspekte der User Experience sowie der Design-Prozess detailliert dargelegt.
4 Theorie der Anwendungsentwicklung: Das Kapitel führt in klassische und agile Vorgehensmodelle ein, mit speziellem Fokus auf das Wasserfallmodell und das Scrum-Rahmenwerk.
5 Potentiale der Customer Journey und User Experience in der Anwendungsentwicklung: Dieses Hauptkapitel analysiert bestehende Modelle und zeigt Möglichkeiten der Erweiterung und Integration nutzerzentrierter Instrumente auf.
6 Erfolgsfaktoren und Umsetzungshinweise: Hier werden zentrale Faktoren wie die Nutzerinvolvierung und interdisziplinäre Teamarbeit für eine erfolgreiche Implementierung zusammengefasst.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass die Integration dieser Ansätze zwar Mehraufwand bedeutet, aber langfristig loyalere Kunden durch positive Erlebnisse schafft.
Customer Journey, User Experience, Anwendungsentwicklung, Nutzerschnittstelle, Touchpoints, Persona, Wasserfallmodell, Scrum, Prototyping, Nutzerforschung, Usability, Kundenloyalität, User Journey Map, Anforderungsspezifikation, Customer Experience.
Die Arbeit untersucht, wie Methoden aus dem Marketing (Customer Journey) und der Usability-Forschung (User Experience) in die Softwareentwicklung integriert werden können.
Zentrale Themen sind nutzerzentriertes Design, die Optimierung von Entwicklungsprozessen im Wasserfall- und Scrum-Modell sowie die Steigerung der Kundenzufriedenheit durch ein besseres Verständnis des Kundenverhaltens.
Das Ziel ist die Erarbeitung von Strategien, um die Potenziale von Customer Journey und User Experience Ansätzen systematisch in klassische und agile Anwendungsentwicklungsprozesse einzubinden.
Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse und eine Analyse bestehender Vorgehensmodelle, um daraus erweiterte, nutzerzentrierte Prozessvorschläge zu entwickeln.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Ansätze geklärt, anschließend die Analyse der Entwicklungsprozesse durchgeführt und schließlich Möglichkeiten zur Einbettung dieser Ansätze in die Praxis dargelegt.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Customer Journey, User Experience, Anwendungsentwicklung, Scrum, Wasserfallmodell, Persona und Touchpoints.
In Scrum können aufgrund der iterativen Natur (Sprints) Anpassungen leichter vorgenommen werden, während im Wasserfallmodell ein starker Fokus auf der anfänglichen Problemanalyse und Spezifikationsphase liegen muss.
Die Arbeit fokussiert sich auf Endkundenmärkte, da die Customer Journey bei B2B-Kunden komplexeren Entscheidungsprozessen und anderen Dynamiken folgt, die den Rahmen dieser Untersuchung sprengen würden.
Sie dient zur Einordnung von Projekten nach ihrer Komplexität, um zu begründen, warum bei unklaren Anforderungen agile Methoden wie Scrum besser geeignet sind als klassische Vorgehensweisen.
Die Hauptrisiken bestehen in einem fehlenden Mindset bei Mitarbeitern, der Vernachlässigung des Kosten-Nutzen-Faktors sowie der Gefahr, dass Anforderungen trotz der Methoden falsch oder gar nicht umgesetzt werden.
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