Masterarbeit, 2019
53 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit untersucht Stefan Zweigs Novelle „Verwirrung der Gefühle“ im Hinblick auf Raum und Geschlecht. Ziel ist es, die räumlichen Kontexte der Geschichte zu analysieren und zu zeigen, wie diese die Darstellung von Geschlecht und Sexualität beeinflussen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Figuren und ihrer Handlungen in den verschiedenen Räumen, die die Novelle prägen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Darstellung von Geschlecht und Sexualität in der Literatur ein und stellt den Kontext der Arbeit vor. Das zweite Kapitel widmet sich Stefan Zweig und seiner Epoche, beleuchtet die kultur- und literaturhistorischen Voraussetzungen seines Werks und diskutiert die gesellschaftliche Situation im Hinblick auf Geschlecht und Sexualität um die Jahrhundertwende. Das dritte Kapitel analysiert die Novelle „Verwirrung der Gefühle“ im Detail. Hierbei stehen die verschiedenen räumlichen Kontexte der Geschichte im Vordergrund und deren Einfluss auf die Figuren und ihre Beziehungen zueinander.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Raum und Geschlecht in der Literatur, insbesondere in Bezug auf Stefan Zweigs Novelle „Verwirrung der Gefühle“. Die wichtigsten Schlüsselwörter sind: Raumdarstellung, Geschlechterrollen, Sexualität, Homosexualität, Wiener Moderne, Großstadt, Universität, Haus, Natur, Literaturwissenschaft.
Räume fungieren als Rahmen für soziale Realität. Homosexualität wird z. B. auf das private Arbeitszimmer und die anonyme Großstadt Berlin beschränkt.
Berlin wird als Ort der Freiheit und Unabhängigkeit, aber auch als „lasterhafte Stadt“ dargestellt, in der Tabus eher ausgelebt werden konnten.
Es ist ein für die Öffentlichkeit unzugänglicher Raum der Intimität und Verborgenheit, in dem der Professor seine wahren Gefühle verbirgt.
Da Homosexualität bis ins 20. Jahrhundert strafrechtlich verfolgt wurde, herrscht eine Atmosphäre der Geheimhaltung und gesellschaftlichen Unterdrückung.
Die Arbeit untersucht, wie räumliche Zuweisungen Auskunft über Geschlechterproblematik, Sexualität und soziale Rollen um die Jahrhundertwende geben.
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