Bachelorarbeit, 2018
72 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit untersucht die öffentliche Wahrnehmung des Genome Editing Verfahrens im Kontext der Pflanzenzüchtung. Sie zielt darauf ab, die aktuelle Meinung der Bevölkerung zu diesem neuen Verfahren zu erfassen und zu analysieren. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Bewertung des Genome Editing im Vergleich zur konventionellen und gentechnischen Züchtung gelegt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Themenbereich der neuen Züchtungstechnologien und die Relevanz der öffentlichen Wahrnehmung in diesem Kontext einführt. Kapitel 2 beleuchtet den theoretischen Hintergrund, indem es die neuen Züchtungstechnologien, insbesondere das Genome Editing, sowie die rechtlichen Grundlagen und die aktuelle juristische Bewertung dieser Verfahren behandelt. Kapitel 3 beschreibt die empirische Studie, die mit Hilfe einer Umfrage durchgeführt wurde. Es werden der Fragebogen, die Stichprobe und die eingesetzten statistischen Analysemethoden vorgestellt. Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse der statistischen Auswertung, die unter anderem die Bekanntheit der unterschiedlichen Pflanzenzüchtungsmethoden, das Interesse an den Genome Editing Verfahren, die Bewertung dieser Verfahren und die Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht untersucht. Kapitel 5 diskutiert die Ergebnisse der Studie und analysiert die gewonnenen Erkenntnisse im Detail. Das Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Pflanzenzüchtung, Neue Züchtungsmethoden, Genome Editing, öffentliche Wahrnehmung, Bewertung, Kennzeichnungspflicht, soziodemographische Faktoren, CRISPER/Cas
Es handelt sich um eine neue Züchtungstechnologie, die es ermöglicht, DNA-Abschnitte im Genom zielgerichtet, präzise und schnell zu verändern, um bestimmte Eigenschaften bei Pflanzen zu erzielen.
Studien zeigen, dass das Verfahren noch wenig bekannt ist. Wenn jedoch ein „nicht natürliches“ Endprodukt entsteht, wird es von der Mehrheit als Gentechnik eingestuft und kritisch gesehen.
Ja, die empirische Erhebung ergab, dass ein Großteil der Öffentlichkeit eine klare Kennzeichnungspflicht für Produkte fordert, die mit diesen Verfahren gezüchtet wurden.
Aktuell wird in der EU diskutiert, ob die bestehenden Gentechnik-Gesetze diesen präzisen Verfahren noch gerecht werden. Die juristische Bewertung weicht oft von der öffentlichen Wahrnehmung ab.
Die statistische Auswertung der Arbeit untersucht Korrelationen zwischen dem Bildungsabschluss, dem Wissen über Pflanzenzucht und der Akzeptanz bzw. Einordnung des Genome Editings.
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