Masterarbeit, 2017
81 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen von Optionen
2.1 Definition von Optionen
2.1.1 Optionstypologie
2.1.2 Arten von Optionen
2.1.3 Optionspositionen
2.1.3.1 Long–Option
2.1.3.2 Short Optionen
2.2 Motivation für Optionsgeschäfte
2.2.1 Spekulationsmotiv
2.2.2 Absicherungsmotiv
2.2.3 Ertragsmaximierung
2.3 Wert einer Option
2.4 Out of the money und in the money Optionen
2.5 Einflussfaktoren auf den Optionspreis
2.5.1 Kurs des Basiswertes
2.5.2 Volatilität
2.5.3 Laufzeit
2.5.4 Niveau des risikolosen Zinssatzes
2.5.5 Zukünftige Dividendenzahlung
2.6 Tradingstrategien mit Optionen
2.6.1 Short Straddle
2.6.2 Short Strangle
3. Mathematische Grundlagen
3.1 Renditemessung
3.2 Risikomessung
3.2.1 Historische Volatilität
3.2.2 Implizite Volatilität
3.3 Optionsbewertung
3.3.1 Black Scholes Modell
3.3.2 Kritische Würdigung des Black Scholes Modells
3.4 Optionshandel an der European Exchange
4 Empirische Studie
4.1 Aktueller Forschungsstand mit Optionsstrategien
4.2 Aufbau und Durchführung der empirischen Studie
4.2.1 Untersuchungsgegenstand
4.2.2 Untersuchungszeitraum und –gebiet
4.3 Empirische Studie zur Short Straddle Strategie
4.3.1 Auswertung des Short Straddle mit Restlaufzeit von 30 Tagen
4.3.2 Auswertung des Short Straddle mit Restlaufzeit von 180 Tagen
4.3.3 Auswertung des Short Straddle mit Restlaufzeit von 360 Tagen
4.3.4 Interpretation der Ergebnisse der Short Straddle Strategie
4.4 Empirische Studie zur Short Strangle Strategie
4.4.1 Auswertung des Short Strangle mit Laufzeit 30 Tagen
4.4.2 Auswertung des Short Strangle mit Laufzeit 180 Tagen
4.4.3 Auswertung des Short Strangle mit Laufzeit 360 Tagen
4.4.4 Strike Anpassung bei der Short Strangle Strategie
4.4.5 Interpretation der Ergebnisse der Short Strangle Strategie
4.5 Historische vs. Implizite Volatilität
5. Resümee der Studie
5.1 Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis
5.2 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht empirisch die Renditechancen der Stillhalter-Handelsstrategien "Short Straddle" und "Short Strangle" anhand der 30 DAX-Unternehmen, um deren Eignung als alternative Investitionslösung für private Anleger unter Berücksichtigung verschiedener Laufzeiten und Volatilitätsparameter zu bewerten.
2.1.3 Optionspositionen
Aus den vorher genannten vier Grundpositionen entwickelten sich in der Vergangenheit verschiedene Handelsstrategien. Den Grundpositionen liegen heutzutage verschiedene komplexe Finanzprodukte zu Grunde. Dadurch sind Optionsgeschäfte ein wichtiger Bestandteil der Finanzproduktentwicklung geworden, welche in der Praxis „Financial Engineering“ betitelt werden. Deshalb sind in den folgenden Abschnitten die Gewinn– und Verlustmöglichkeiten der Grundpositionen zu erörtern. Hierfür werden sogenannte Hockeystick Diagramme zur Erläuterung herangezogen. Der Begriff resultiert aus der Form, welche durch die drastische Veränderung der Steigung, positiv sowie negativ, der Geraden entsteht, die einem Hockeyschläger ähneln. Dabei stellen die Diagramme den Erfolg der Optionen am Fälligkeitstag in Interdependenz zum Aktienkurs des Underlyings dar.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Optionshandels ein und definiert die zentrale Fragestellung der empirischen Untersuchung zur Performance von Stillhalterstrategien.
2 Grundlagen von Optionen: In diesem Kapitel werden die Definition, Typologie, Funktionsweise sowie die grundlegenden Handelsstrategien und Einflussfaktoren von Optionen erläutert.
3. Mathematische Grundlagen: Dieses Kapitel behandelt die mathematische Herleitung der Renditemessung, Risikomessung mittels Volatilität sowie das Black Scholes Modell zur Optionsbewertung.
4 Empirische Studie: Das Hauptkapitel präsentiert die Durchführung und Ergebnisse der Untersuchung von Short Straddle und Short Strangle Strategien anhand von DAX-Aktien unter verschiedenen Parametern.
5. Resümee der Studie: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst, auf die praktische Umsetzbarkeit für Privatanleger eingegangen und ein Fazit zur Eignung der Strategien gezogen.
Optionen, Short Straddle, Short Strangle, DAX30, Volatilität, Stillhaltergeschäfte, Black Scholes Modell, Rendite, Risikomessung, Finanzderivate, Optionsprämie, Eurex, Margin, Termingeschäfte, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der empirischen Untersuchung von passiven Optionshandelsstrategien, namentlich dem Short Straddle und dem Short Strangle, im Kontext des deutschen Aktienmarktes.
Die Arbeit beleuchtet die Grundlagen von Optionen, die mathematische Risikobewertung durch Volatilität, die Optionspreisbildung nach Black-Scholes und die empirische Performance-Analyse spezifischer Strategien.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob und unter welchen Bedingungen die Handelsstrategien Short Straddle und Short Strangle auf Basis der 30 DAX-Werte für Anleger positive Erträge generieren können.
Der Autor führt eine quantitative empirische Studie durch, bei der historische Kursverläufe der DAX-Unternehmen simuliert werden, um die Renditen der Strategien unter verschiedenen Laufzeiten und Parametern zu berechnen.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung der Optionsbewertung als auch die umfangreiche empirische Auswertung, die nach Laufzeiten und Strategietypen unterteilt ist.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Stillhaltergeschäfte, Volatilität, DAX30-Underlyings, Black-Scholes-Modell und Performance-Analyse.
Der Short Straddle nutzt Optionen mit gleichem Basispreis, während der Short Strangle Optionen mit unterschiedlichen Basispreisen verwendet, was ihn zu einer risikoaverseren Variante für den Anleger macht.
Die Volatilität ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren für den Optionspreis; die Studie zeigt, dass Phasen hoher Volatilität die Performance der Short-Strategien durch unvorhergesehene Kursschwankungen negativ beeinflussen können.
Die Ergebnisse zeigen, dass kürzere Laufzeiten (z.B. ein Kalendermonat) oft effizienter sind, da sie ein besseres Chancen-Risiko-Profil bieten als längere Laufzeiten, bei denen das Risiko unvorhersehbarer Marktbewegungen steigt.
Die Realisierbarkeit hängt stark von den Transaktionskosten ab; die Arbeit verdeutlicht, dass sich die Handelsstrategien in der Praxis nur bei einem günstigen Broker und ausreichenden Kontraktvolumina wirklich lohnen.
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