Bachelorarbeit, 2019
52 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht, ob das bilinguale Geschichtsbuch „Histoire/Geschichte. L'Europe et le monde depuis 1945“ SchülerInnen tatsächlich zu multiperspektivischem Denken anleitet. Dafür wird das Konzept des bilingualen Geschichtsunterrichts im Kontext von CLIL und anhand der Multiperspektivität als Ziel historischen Denkens analysiert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung, in der der Einsatz von Multiperspektivität im Geschichtsunterricht und das bilinguale Geschichtsbuch „Histoire/Geschichte. L'Europe et le monde depuis 1945“ als Ausgangspunkt der Untersuchung vorgestellt werden. Kapitel 2 definiert Multiperspektivität und erläutert ihre Bedeutung für historisches Denken. Das Konzept des bilingualen Geschichtsunterrichts wird in Kapitel 3 anhand von CLIL beleuchtet, wobei dessen Chancen und Grenzen für die Förderung multiperspektivischen Denkens herausgearbeitet werden.
Kapitel 4 stellt die Fallanalyse des bilingualen Geschichtsbuches dar. Hierbei werden konkrete Beispiele aus dem Buch analysiert, um zu untersuchen, wie Multiperspektivität in Quellen, Darstellungen, Sprache und Arbeitsaufträgen umgesetzt wird. Die Arbeit endet mit einer Diskussion und einem Fazit, das die Ergebnisse der Fallanalyse zusammenfasst und die Frage nach der Förderung multiperspektivischen Denkens im bilingualen Geschichtsunterricht beantwortet.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Multiperspektivität, bilingualer Geschichtsunterricht, CLIL, Geschichtsdidaktik, „Histoire/Geschichte. L'Europe et le monde depuis 1945“, Schulbuch, Fallanalyse, Quellen, Darstellungen, Sprache, Arbeitsaufträge.
Es ist das Prinzip, historische Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln (z.B. Täter, Opfer, verschiedene Nationen) zu betrachten, um ein kritisches und umfassendes Geschichtsbild zu fördern.
Durch die Nutzung einer Fremdsprache und internationaler Quellen (CLIL-Konzept) werden Schüler oft natürlicher dazu angeregt, nationale Narrative zu hinterfragen und andere Perspektiven einzunehmen.
Das deutsch-französische Schulbuch präsentiert Quellen und Darstellungen aus beiden Ländern parallel, was den Schülern ermöglicht, Unterschiede in der Wahrnehmung direkt zu vergleichen.
Die Prozesse sind ein ideales Thema für Multiperspektivität, da sie rechtliche, moralische und nationale Fragen aus Sicht der Alliierten, der Deutschen und der Weltöffentlichkeit vereinen.
Die Arbeit diskutiert, ob die sprachliche Hürde das komplexe historische Denken erschweren könnte, kommt aber zu dem Schluss, dass die Vorteile bei der Schulung der Multiperspektivität überwiegen.
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