Bachelorarbeit, 2019
59 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert die Diskrepanz zwischen Wilhelm von Humboldts Bildungsideal und dem gegenwärtigen Universitätswesen. Sie beleuchtet den Einfluss der Ökonomisierung der Bildung und die Folgen des Bologna-Prozesses auf die Umsetzung des humboldtschen Ideals.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition des Begriffs „Bildung" und differenziert ihn vom Begriff "Erziehung". Anschließend wird der Bologna-Prozess, seine Ursprünge und Ziele, vorgestellt. Kapitel 4 widmet sich Wilhelm von Humboldt und seinem Bildungsideal, unter besonderer Berücksichtigung seiner Theorie und seiner Vorstellung von Universität. Kapitel 5 analysiert die aktuelle Situation des universitären Bildungswesens, insbesondere die Ökonomisierung der Bildung und die Folgen des Bologna-Prozesses. Schlussendlich werden die Kernelemente des humboldtschen Bildungsideals in Bezug auf die aktuellen Entwicklungen diskutiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen wie Bildungsideal, Ökonomisierung, Bologna-Prozess, Humboldtsches Bildungsideal, Universität, Selbstentfaltung, Mündigkeit, Selbstbewusstsein, Bildungstheorie, Bildungswesen, Universitäres Bildungswesen.
Das humboldtsche Ideal betont die Einheit von Forschung und Lehre, die Freiheit der Wissenschaft und die ganzheitliche Selbstentfaltung des Individuums fernab von rein ökonomischer Verwertbarkeit.
Der Bologna-Prozess führte zu einer Verschulung des Studiums, kürzeren Studienzeiten und einer stärkeren Ausrichtung auf die Beschäftigungsfähigkeit (Employability).
Damit ist die Tendenz gemeint, Bildung primär als Investition in Humankapital zu betrachten und Bildungsprozesse nach Effizienz- und Marktkriterien zu steuern.
Ja, viele Kritiker sehen in der Standardisierung und Modularisierung von Studiengängen eine Abkehr von Humboldts Ideal der freien, zweckfreien Bildung.
Mündigkeit ist das Ziel der Bildung, bei dem das Individuum lernt, selbstständig zu denken und verantwortungsvoll in der Gesellschaft zu handeln.
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