Bachelorarbeit, 2017
67 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einführung
2. Selbstdarstellung aus dem Blickwinkel der Sozialpsychologie
2.1 Differenzierung von Identität, Selbstbild und Selbstwert(gefühl)
2.2 Impression-Management-Theorie
2.2.1 Sozialer Einfluss und Macht
2.2.2 Die „need to belong“ - Theorie
2.3 Selbstdarstellungstechniken
2.3.1 Positive Selbstdarstellungstechniken
2.3.2 Negative Selbstdarstellungstechniken
3. Online Social Networks im Web 2.0
3.1 Instagram – Die App
3.2 Nutzungsweise & Bildung von Handlungstypen
4. Selbstdarstellung und Inszenierung auf Instagram
4.1 Das „perfekte Bild“
4.2 Das „Gefällt-mir-Herz“
4.3 „Likes“ und „Follower“ - Fluch oder Segen?
4.3.1 Fluch
4.3.2 Segen
5. Auswertung der Umfrage
5.1 Vorgehensweise
5.2 Ergebnisse
6. Zusammenfassung der Erkenntnisse
Diese Arbeit untersucht den Einfluss und die Auswirkungen der Nutzung von Instagram auf die Selbstdarstellung junger Nutzer. Dabei wird analysiert, inwieweit das Streben nach sozialen Anerkennungsmechanismen wie "Likes" und "Followern" das Selbstbild beeinflusst und zu einer manipulativen Inszenierung des eigenen Lebens führen kann.
2.2.1 Sozialer Einfluss und Macht
Tedeschi & Norman (1985) beschäftigten sich umfassend mit dem Begriff des Impression-Managements und der Selbstdarstellung an sich.
Sozialer Einfluss und soziale Macht sind demnach Bestandteile der Impression-Management-Theorie, denn beide resultieren daraus.
Wie schon zuvor in Abbildung 1 (siehe Seite 5) die Wechselbeziehung zwischen Selbst- und Fremdbild erläutert wurde, kann diese Beziehung den Einfluss und die Macht einer Person ebenfalls begünstigen.
Es wurde schon geklärt, dass ein hohes Selbstwertgefühl unter anderem auf positivem Zuspruch der Interaktionspartner (Publikum) beruht.
Da dieses Feedback oft nicht ohne Bemühungen entsteht, muss das Individuum selbst Einsatz leisten.
1. Einführung: Die Arbeit thematisiert den Wandel der Instagram-Nutzung hin zu einem stärkeren Konkurrenzkampf und die zentrale Rolle der Selbstdarstellung für junge Nutzer.
2. Selbstdarstellung aus dem Blickwinkel der Sozialpsychologie: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen von Identität, dem "Need-to-belong" und der Impression-Management-Theorie.
3. Online Social Networks im Web 2.0: Hier werden die technischen und strukturellen Merkmale sozialer Netzwerke sowie die App Instagram im Speziellen beschrieben.
4. Selbstdarstellung und Inszenierung auf Instagram: Das Kapitel befasst sich kritisch mit der bewussten Inszenierung des "perfekten Bildes" und der Bedeutung von Likes sowie Followern als soziale Währung.
5. Auswertung der Umfrage: Hier werden die Daten einer eigens durchgeführten Online-Umfrage zu Nutzungsverhalten und Wahrnehmung von Instagram präsentiert und analysiert.
6. Zusammenfassung der Erkenntnisse: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Auswirkungen der Scheinwelt von Instagram auf den Selbstwert der Nutzer.
Instagram, Selbstdarstellung, Impression-Management, Soziale Netzwerke, Identität, Selbstwertgefühl, Likes, Follower, Inszenierung, Web 2.0, Influencer, Soziale Macht, Bedürfnispyramide, Online-Umfrage, Realität
Die Arbeit untersucht, wie sich die Nutzung von Instagram auf die Selbstdarstellung junger Menschen auswirkt und welche Rolle dabei die soziale Anerkennung durch andere Nutzer spielt.
Die Schwerpunkte liegen auf sozialpsychologischen Theorien wie dem Impression-Management, der Funktionsweise der App Instagram und der empirischen Analyse des Nutzungsverhaltens.
Das Ziel ist es herauszuarbeiten, ob Instagram zu einer stärkeren Manipulation der Selbstdarstellung führt, um Idealbildern zu entsprechen, und wie dies das Selbstbild der Nutzer beeinflusst.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Untersuchung in Form einer anonymen Online-Umfrage unter 181 Teilnehmern.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der psychologischen Aspekte, eine Analyse des Netzwerks Instagram und eine detaillierte Auswertung der erhobenen Umfragedaten.
Begriffe wie Selbstdarstellung, Impression-Management, Instagram, Identität, Likes, Follower und Selbstwertgefühl stehen im Zentrum der Untersuchung.
Durch die Möglichkeit, Fotos gezielt auszuwählen, zu bearbeiten und "in Szene zu setzen", können Nutzer ihre Darstellung im Internet stärker kontrollieren und an ein gewünschtes Idealbild anpassen.
Sie dienen als "neue Komplimente" und als Bestätigung des sozialen Status, wobei eine hohe Anzahl oft direkt mit einem gesteigerten Selbstwertgefühl und sozialem Einfluss assoziiert wird.
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