Bachelorarbeit, 2019
42 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung
2 Methodik
3 Theoretische Grundlagen der Logistik im Zeitalter der Industrie 4.0
3.1 Der Weg zur vierten industriellen Revolution
3.2 Begriffsdefinition der Industrie 4.0
3.3 Logistik 4.0 als Basis für Industrie 4.0
4 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Logistik 4.0
4.1 Technologische Voraussetzungen für Logistik 4.0
4.1.1 Identifikation und Ortung
4.1.2 Sensorik
4.1.3 Big Data
4.1.4 Cyber-physisches System
4.1.5 Internet der Dinge und Industrial-Internet-Systeme
4.1.6 Cloud Computing
4.1.7 IT-Sicherheit
4.2 Anwendungsbereiche der betriebswirtschaftlichen Logistik 4.0
4.2.1 Informationslogistik
4.2.2 Transportlogistik
4.2.3 Lagerhaltung und interne Materialversorgung
4.3 Auswirkungen auf die Arbeitswelt
4.3.1 Kollaboration von Menschen und Maschinen
4.3.2 Arbeitsmarkt
5 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert die technologischen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, die für die erfolgreiche Implementierung von Logistik 4.0 im Rahmen der vierten industriellen Revolution in Produktionsunternehmen notwendig sind. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der vertikalen Integration von IT-Systemen sowie den Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Arbeitswelt.
4.1.1 Identifikation und Ortung
Die Grundvoraussetzung für die Logistik in der digitalen Transformation ist die Verknüpfung eines physischen Objekts und seiner aktuellen Lage mit seiner virtuellen Abbildung. Damit ein Produkt verfolgt werden kann, muss es erst identifiziert und einem Auftrag zugeordnet werden (Helmke, 2015, S. 26–27).
Um die Kennzeichnungen der Objekte durch eine Nummern- oder Zeichenfolge eindeutig zu machen, werden unterschiedliche Identifikationssysteme und -standards entwickelt. Weltweit ist der Standard der privatwirtschaftlich organisierten GS1-Organisation (USA) bekannt. Dieser GS1-Standard ermöglicht eine Bestimmung für eindeutige Durchsicht eines Standortes/Unternehmens (GLN-Global Location Number), einer Produktkategorie (GTIN – Global Trade Identification Number) sowie eines konkreten Exemplars eines Artikels (SGTIN – Serialized Global Trade Identification Number). So wird die semantische Bedeutung einer Buchstaben- oder Zahlenreihenfolge festgelegt (EPC/RFID – Die Zukunft hat begonnen, 2013, S. 7–8; Hoppen, K., Kortschak, B.H., Müller, M. & Müller, N., 2011, S. 10).
Die normierten Daten, wie GTIN, SGTIN usw. können nach Einsatzanforderungen verschlüsselt werden. Zu diesem Zweck wird eine klassische eindimensionale Barcode-Kodierung, ein zweidimensionaler DataMatrix-Code oder ein Binärcode auf einem RFID-Transponder verwendet. Hierbei kann die Identifikation an einem bestimmten Ort (Scan im Wareeingang) durchgeführt werden, wodurch eine Vorstellung von der Versetzung des Produktes entsteht. In Echtzeit erfolgen die Identifikation und Lokalisierung von Objekten durch die Satellitennavigationssysteme, wie zum Beispiel das amerikanische Global Positioning System (GPS), das russische GLONASS oder das europäische System Galileo. Auf diese Art kann die exakte Position einer Sendung immer mittels der Verbindung eines Auftrags und der zugehörigen Einheiten mit einem Zustellungsfahrzeug lokalisiert werden (Bousonville, 2017, S. 19).
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Logistik im Kontext von Industrie 4.0 und definiert das Ziel sowie die Forschungsfrage der Untersuchung.
2 Methodik: Hier wird das systematische Vorgehen der Literaturrecherche beschrieben, das auf einem sechsstufigen Prozess zur Auswahl und Auswertung von 62 relevanten Artikeln basiert.
3 Theoretische Grundlagen der Logistik im Zeitalter der Industrie 4.0: Das Kapitel behandelt die historischen Entwicklungsstufen der industriellen Revolution und definiert die Begriffe Industrie 4.0 sowie Logistik 4.0 als Basis für zukünftige Prozesse.
4 Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Logistik 4.0: Dieses Hauptkapitel analysiert technologische Komponenten (wie IoT, Big Data, CPS), deren praktische Anwendung in der Logistik sowie die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitswelt.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, identifiziert IT-Sicherheit und Implementierungskosten als wesentliche Herausforderungen und bestätigt die grundlegende Machbarkeit der Logistik 4.0.
Industrie 4.0, Logistik 4.0, Digitale Transformation, Internet der Dinge, Cyber-physische Systeme, Big Data, Cloud Computing, IT-Sicherheit, Transportlogistik, Intralogistik, Mensch-Maschine-Kollaboration, Arbeitsmarkt, Vertikale Integration, RFID, Prozessoptimierung
Die Arbeit analysiert die Voraussetzungen, die notwendig sind, um Digitalisierungspotenziale in der Logistik im Rahmen von Industrie 4.0 zu erschließen.
Die zentralen Felder sind technologische Basistechnologien (IoT, Cloud, Big Data), logistische Anwendungsgebiete sowie die Auswirkungen auf die Arbeitswelt und Qualifikationsanforderungen.
Die zentrale Frage lautet: Was sind die Voraussetzungen zur Umsetzung der Logistik 4.0 im Rahmen der vierten industriellen Revolution?
Die Autorin nutzt eine systematische Literaturrecherche in sechs Schritten, basierend auf 62 ausgewählten Fachartikeln und Studien.
Im Hauptteil werden technologische Voraussetzungen (u.a. Identifikation, Sensorik, CPS, Cloud) und deren Anwendung in der Informations-, Transport- und Lagerlogistik detailliert erläutert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Logistik 4.0, Cyber-physische Systeme, digitale Transformation und vertikale Integration charakterisiert.
Der Hauptunterschied liegt in der Echtzeitvernetzung, dem Einsatz dezentraler Steuerung durch cyber-physische Systeme und der hohen Transparenz durch durchgängige digitale Abbildung der Güterströme.
Intelligente Behälter können ihren Füllstand selbstständig erfassen und bei Erreichen von Grenzwerten Bestellungen auslösen, was die Prozesssicherheit und Effizienz deutlich steigert.
Die Arbeit stuft IT-Sicherheit als kritische akute Frage ein und betont, dass Schutzmodelle ("Security by Design") bereits am Entstehungsort der Daten implementiert werden müssen.
Die Arbeit prognostiziert, dass der Mensch nicht von Maschinen ersetzt wird, sondern durch Kollaboration und neue Assistenzsysteme (wie AR) in seinen kognitiven Fähigkeiten unterstützt wird.
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