Bachelorarbeit, 2019
138 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung
1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Crowdfunding
2.1.1 Definition und Entwicklung
2.1.2 Crowdfunding-Modelle
2.1.3 Beteiligte
2.1.4 Crowdfunding-Prozess
2.2 Social Entrepreneurship
2.2.1 Entstehung und Definition
2.2.2 Abgrenzung
2.3 Kritische Betrachtung der Grundlagen
3 Vorbereitung der empirischen Erhebung
3.1 Theoretische Grundlagen
3.2 Auswahl der Experten
3.3 Konzeption des Fragebogens
4 Durchführung der empirischen Erhebung
4.1 Durchführung der Interviews und Vorstellung der Experten
4.2 Aufbereitungs- und Auswertungsmethode
4.2.1 Transkription
4.2.2 Qualitative Inhaltsanalyse
5 Ergebnisse der empirischen Erhebung
5.1 Übersicht der Kategorien
5.2 Analyse der Kategorien
5.3 Gütekriterien
6 Fazit
6.1 Ausmaß der Zielerreichung und Beantwortung der Forschungsfrage
6.2 Kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise
6.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Thema Crowdfunding im Kontext des Social Entrepreneurship. Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Crowdfundingkampagne zu identifizieren und einen Abgleich zwischen dem vorab eingeschätzten und dem tatsächlich geleisteten Aufwand bei Sozialunternehmen vorzunehmen, um daraus einen Kriterienkatalog für zukünftige Initiatoren abzuleiten.
2.1.1 Definition und Entwicklung
Crowdfunding ist ein aus dem englischen Sprachgebrauch kommender Begriff, der eine Gruppe von Menschen (crowd) beschreibt, die sich unabhängig voneinander mit unterschiedlichen Geldbeträgen über das Internet an einer Finanzierung (funding) beispielsweise für Unternehmensgründungen oder Projektrealisierungen beteiligen.8 Als deutsches Synonym wird in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung „Schwarmfinanzierung“ verwendet. Der Begriff konnte sich allerdings nicht im deutschsprachigen Raum durchsetzen, da es sich bei der Finanz- und Startup-Branche größtenteils um englischsprachige Branchen handelt. Daher werden die Originalbegriffe als Standard anerkannt.9
Die Anfänge des Crowdfunding liegen dabei bereits mehr als 100 Jahre zurück. Das wahrscheinlich bekannteste Beispiel aus der Geschichte ist wohl jenes der „Statue of Liberty“. Als die Freiheitsstatue, ein diplomatisches Geschenk Frankreichs an die USA, New York im Jahr 1885 erreichte, fehlte der Großteil des nötigen Betrags in Höhe von USD 250.000, um den Sockel für die Freiheitsstatue zu errichten, denn weder die Stadt New York noch der Kongress konnten sich auf eine Finanzierung einigen. Angesichts der Ungewissheit boten sich Baltimore, Boston, San Francisco und Philadelphia an, das Podest zu bezahlen, verlangten jedoch als Gegenleistung den Aufbau der Freiheitsstatue in ihrer Stadt. Erst als der Herausgeber Joseph Pulitzer in seiner Zeitung „The New York World“ die Einwohner New Yorks dazu aufrief, für die Errichtung des Sockels zu spenden, konnte das erforderliche Kapital aufgebracht werden. In nur fünf Monaten kam dank etwa 160.000 Spendern aus allen Gesellschaftsschichten, die als Gegenleistung in der Zeitung namentlich genannt worden sind, ein Betrag von USD 101.091 zusammen. Mit diesem Betrag konnte schließlich der Sockel finanziert und somit die Statue of Liberty errichtet werden.10
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, dass NPOs und Sozialunternehmen oft Schwierigkeiten bei der traditionellen Finanzierung haben, und definiert das Ziel, Crowdfunding als alternative Finanzierungsform zu untersuchen.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Kernthemen Crowdfunding (Definition, Modelle, Prozesse) und Social Entrepreneurship (Entstehung, Abgrenzung) theoretisch definiert und in einen kritischen Kontext gesetzt.
3 Vorbereitung der empirischen Erhebung: Dieser Abschnitt erläutert die methodische Wahl der qualitativen Experteninterviews sowie die Konzeption des Interviewleitfadens.
4 Durchführung der empirischen Erhebung: Es wird beschrieben, wie sieben Experteninterviews durchgeführt, transkribiert und nach Mayring inhaltlich aufbereitet wurden.
5 Ergebnisse der empirischen Erhebung: In diesem Kapitel werden die induktiv gebildeten Kategorien präsentiert, die sowohl Faktoren für den Kampagnenerfolg als auch den Aufwand sowie Stressoren umfassen.
6 Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfragen, reflektiert kritisch die methodische Vorgehensweise und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Crowdfunding, Social Entrepreneurship, Schwarmfinanzierung, Sozialunternehmen, Qualitative Inhaltsanalyse, Experteninterview, Erfolgsfaktoren, Crowdfunding-Modelle, Finanzierung, Kampagnenmanagement, Storytelling, Crowdmanagement, NPO, Nachhaltigkeit, Unternehmertum
Die Arbeit analysiert, wie Sozialunternehmen Crowdfunding nutzen können, um Finanzierungslücken zu schließen und gesellschaftliche Projekte umzusetzen.
Die Schwerpunkte liegen auf den Mechanismen des Crowdfundings sowie der Definition und Einordnung von Social Entrepreneurship.
Das Ziel ist die Identifizierung von Erfolgsfaktoren für Crowdfundingkampagnen im sozialen Sektor sowie eine realistische Einschätzung des damit verbundenen Arbeitsaufwands.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Forschungsmethode, konkret auf Experteninterviews mit sieben Gründern und Initiatoren von Crowdfunding-Projekten.
Der Hauptteil widmet sich der empirischen Erhebung, angefangen bei der Vorbereitung und Durchführung der Interviews bis hin zur systematischen Auswertung der Ergebnisse mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
Crowdfunding, Social Entrepreneurship, Kampagnenmanagement, Erfolgsfaktoren und soziale Innovationen sind die prägenden Begriffe.
Es wurden Sozialunternehmer ausgewählt, die bereits erfolgreich eine Crowdfundingkampagne durchgeführt haben, um tiefes Prozess- und Erfahrungswissen zu gewinnen.
Die Kommunikation wird als einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren identifiziert, da sie dauerhaft, transparent und authentisch gestaltet sein muss, um Vertrauen bei der Crowd aufzubauen.
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