Bachelorarbeit, 2018
57 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Die Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Einsätze der Bundeswehr im Landesinneren
2.1 Der geschichtliche Hintergrund
2.2 Die Wehrverfassung
2.3 Die Notstandsverfassung
3. Die aktuellen verfassungsrechtlichen Grundlagen für einen Einsatz im Landesinneren
3.2 Der Verteidigungs- und Spannungsfall
3.3 Der innere Notstand
3.4 Die Allgemeine Amtshilfe
3.5 Der Katastrophennotstand
4. Pro und Contra erweiterter Einsatzmöglichkeiten
4.1 Fallbeispiele für Einsätze der Bundeswehr im Landesinneren
4.2 Die aktuellen Diskussionen der Parteien im Deutschen Bundestag
4.3 Die Diskussionen in der Fachliteratur
5. Fazit
5.1 Zusammenfassung
5.2 Beantwortung der Forschungsfrage und Handlungsempfehlungen
5.3 Ausblick
6. selbstkritische Reflexion
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die verfassungsrechtliche Zulässigkeit und Notwendigkeit, die Möglichkeiten für den Einsatz der Bundeswehr im Inneren der Bundesrepublik Deutschland vor dem Hintergrund neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen, wie etwa dem internationalen Terrorismus, auszuweiten.
4.1 Fallbeispiele für Einsätze der Bundeswehr im Landesinneren
Weder der Verteidigungs- und Spannungsfall noch der innere Notstand musste in der Geschichte der BRD verkündet werden. Einsätze im Zusammenhang mit der Allgemeinen Amts- oder der Katastrophenhilfe gab es hingegen viele. Zunächst einmal zu den unstrittigen Unterstützungsleistungen.
Seit der Hamburger Sturmflut und spätestens nach den Notstandsgesetzen von 1968 engagieren sich die Streitkräfte nicht nur im Kampf gegen Naturgewalten, sondern u. a. auch gegen Seuchen und Epidemien im Bundesgebiet. Die nachfolgende Tabelle stellt einige ausgewählte Einsätze der vergangenen Jahre dar und veranschaulicht, wie unterschiedlich die Hilfs- und Unterstützungsleistungen der Bundeswehr sind.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle sicherheitspolitische Lage und leitet die Forschungsfrage hinsichtlich einer möglichen Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr im Inneren ab.
2. Die Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Einsätze der Bundeswehr im Landesinneren: Dieses Kapitel arbeitet die historische Genese der Wehrverfassung und der Notstandsgesetze auf, die den heute geltenden Verfassungsvorbehalt begründen.
3. Die aktuellen verfassungsrechtlichen Grundlagen für einen Einsatz im Landesinneren: Hier werden die geltenden rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz der Bundeswehr, etwa im Verteidigungsfall, beim inneren Notstand oder in der Amtshilfe, detailliert erläutert.
4. Pro und Contra erweiterter Einsatzmöglichkeiten: Das Kapitel analysiert anhand von Fallbeispielen und unter Einbeziehung politischer sowie fachwissenschaftlicher Positionen die Kontroverse um eine mögliche Ausweitung der Befugnisse.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage negativ im Sinne einer Verfassungsänderung und gibt Handlungsempfehlungen für ein Ausführungsgesetz.
6. selbstkritische Reflexion: Die Autorin reflektiert kritisch den Entstehungsprozess der Arbeit, die Quellenlage und die Schwierigkeiten bei der Erarbeitung der komplexen Fachdiskussion.
Bundeswehr, Inlandseinsatz, Grundgesetz, Innere Sicherheit, Katastrophennotstand, Amtshilfe, Terrorismusbekämpfung, Verfassungsänderung, Verteidigungsfall, Sicherheitsbehörden, Parlamentsarmee, Rechtsklarheit, Krisenmanagement, Einsatzschwelle, Gefahrenabwehr
Die Arbeit befasst sich mit der verfassungsrechtlichen Debatte über den Einsatz der Bundeswehr im Inneren der Bundesrepublik Deutschland und der Frage, ob deren Kompetenzen angepasst werden müssen.
Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Wehrverfassung, die aktuelle Rechtslage der Auslandseinsätze im Vergleich zu Inlandseinsätzen sowie die Pro- und Contra-Debatte über eine Ausweitung der Befugnisse.
Die Forschungsfrage lautet: „Müssten die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten des Einsatzes der Bundeswehr im Inneren ausgeweitet werden?“
Es handelt sich um eine Literatur- und Dokumentenanalyse, die wissenschaftliche Aufsätze, Gesetzestexte, Rechtsprechungen und Kommentare zum Grundgesetz auswertet.
Im Hauptteil werden die verfassungsrechtlichen Grundlagen, Fallbeispiele für vergangene Einsätze, die politischen Standpunkte der Bundestagsparteien und die wissenschaftlichen Diskussionen in der Fachliteratur detailliert analysiert.
Wichtige Begriffe sind Bundeswehr, Inlandseinsatz, Innere Sicherheit, Verfassungsänderung, Katastrophennotstand und Terrorismusbekämpfung.
Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass eine Verfassungsänderung nicht zwingend erforderlich ist, plädiert jedoch für ein Ausführungsgesetz zu Art. 35 GG zur Klärung der Rechtslage.
Die Übung GETEX dient als Beispiel für eine gemeinsame Anti-Terror-Simulation von Polizei und Bundeswehr und illustriert die bestehenden Möglichkeiten der Zusammenarbeit innerhalb der geltenden Rechtsordnung.
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