Bachelorarbeit, 2018
44 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1. EINLEITUNG
2. DISKRIMINIERUNG & RASSISMUS
2.1 DISKRIMINIERUNG
2.1.1 FORMEN DER DISKRIMINIERUNG
2.2 RASSISMUS
2.2.1 DAS KONZEPT DER RASSE
2.2.3. ANFÄNGE DES RASSISMUS
2.3 RASSISMUS HEUTE
2.3.1 RASSISTISCHE DISKRIMINIERUNG
2.4 STEREOTYPE UND VORURTEILE
2.5 ZWISCHENZUSAMMENFASSUNG
3. DIE ROLLE DER MEDIEN
3.1 FUNKTIONEN DER MASSENMEDIEN
3.2 MEDIENMACHT
3.3 AGENDA-SETTING THEORIE
3.3.1 GRUNDANNAHMEN
3.3.2 THEORETISCHE MODELLE
3.3.4 DIE VIER PHASEN DER AGENDA-SETTING FORSCHUNG
3.4 STUDIE ZUR STEREOTYPISCHEN BERICHTERSTATTUNG
3.4.1 METHODISCHES VORGEHEN
3.4.2 ERGEBNISSE DER QUANTITATIVEN AUSWERTUNG DER INHALTSANALYSE
3.4.3 QUALITATIVE AUSWERTUNG DER STEREOTYPEN BESCHREIBUNG
3.4.4 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
4. DISKUSSION
5. FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Medienberichterstattung auf die Diskriminierung von Migranten in Deutschland. Ziel ist es, auf Basis des Agenda-Setting-Ansatzes zu analysieren, wie Medien durch stereotype Darstellung zur Verfestigung von Vorurteilen und Rassismus beitragen.
3.3 Agenda-Setting Theorie
„The press (is) significantly more than a purveyor of information. It may not be successful much of the time in telling people what to think, but it is stunningly successful in telling its readers what to think about“ (Cohen 1963: 13).
Dieses Zitat beschreibt die Grundannahme des Agenda Setting-Ansatzes, welches im Jahr 1963 erstmals von Bernhard C. Cohen entwickelt und fünf Jahre später von McCombs und Shaw konkretisiert wurde. Der Agenda-Setting-Ansatz gehört zu den wichtigsten theoretischen Perspektiven der Medienwirkungsforschung und wurde in den letzten Jahrzehnten intensiv untersucht und weiterentwickelt.
1. EINLEITUNG: Hinführung zum Thema Diskriminierung von Migranten in Deutschland und Definition der Forschungsfrage.
2. DISKRIMINIERUNG & RASSISMUS: Theoretische Klärung der Begriffe, deren historische Wurzeln und die psychologische Entstehung von Stereotypen.
3. DIE ROLLE DER MEDIEN: Untersuchung der Medienfunktionen, der Medientheorien sowie eine inhaltsanalytische Studie zur stereotypischen Berichterstattung.
4. DISKUSSION: Evaluation der theoretischen Erkenntnisse im Kontext der Studienergebnisse hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Gesellschaft.
5. FAZIT: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf die Verantwortung der Medien zur Förderung der Integration.
Diskriminierung, Rassismus, Migranten, Medienberichterstattung, Agenda-Setting, Stereotype, Vorurteile, soziale Kategorisierung, Integration, Tageszeitungen, Inhaltsanalyse, Medienmacht, gesellschaftliche Wahrnehmung, Fremdenfeindlichkeit, Ethnie.
Die Arbeit analysiert, wie die Medienberichterstattung in Deutschland die Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund beeinflusst und verstärkt.
Die zentralen Felder umfassen die Definitionen von Rassismus und Diskriminierung, die Rolle der Massenmedien in einer Demokratie sowie die theoretischen Ansätze der Medienwirkungsforschung.
Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit Medienberichte durch stereotype Darstellungen zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Vorurteilen gegenüber Migranten beitragen.
Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur sowie eine Inhaltsanalyse, um stereotype sprachliche Muster in deutschen Tageszeitungen des Jahres 2011 zu untersuchen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung (Rassismus/Diskriminierung), eine theoretische Fundierung (Agenda-Setting) und eine empirische Fallstudie zu Zeitungsberichten.
Wichtige Begriffe sind Agenda-Setting, stereotype Berichterstattung, soziale Kategorisierung, institutionelle Diskriminierung und Medienwirkung.
Die Studie stellt fest, dass Muslime in der untersuchten Berichterstattung überproportional häufig mit islamistischem Terrorismus assoziiert und auf ihren Glauben reduziert werden.
Laut Agenda-Setting beeinflussen Medien nicht, was Menschen denken, sondern worüber sie nachdenken; eine einseitige Berichterstattung über Kriminalität bei Migranten führt somit zur Wahrnehmung dieser Gruppe als gesellschaftliches Hauptproblem.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

