Fachbuch, 2020
62 Seiten
1 Einleitung
1.1 Relevanz der Thematik
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Struktur der Arbeit
1.4 Historie Bezahlmethoden
2 Mobile Payment
2.1 Definition Mobile Payment
2.2 Prozess Mobile Payment
2.3 Nutzung Mobile Payment in Deutschland
2.4 Nutzung Mobile Payment im Ländervergleich
2.5 Anbieter
3 Mobile Payment aus Kundensicht
3.1 Chancen des Mobile Payment aus Kundensicht
3.2 Risiken der Nutzung des Mobile Payment aus Kundensicht
4 Weitere elektronische Bezahlverfahren
4.1 Lastschriftverfahren
4.2 Kartenzahlung (EC-/ Kreditkarte)
4.3 PayPal
5 Vergleich der elektronischen Bezahlverfahren
5.1 Bewertung
5.2 Ausblick
5.3 Fazit
Die Arbeit analysiert kritisch, warum mobile Bezahlverfahren in Deutschland bisher nur eine begrenzte Marktakzeptanz erfahren. Dabei wird untersucht, welche Eintrittsbarrieren aus Kundensicht bestehen und inwieweit Sicherheitsbedenken die Nutzung konventioneller Methoden wie Bargeld oder Karten fördern.
2.1 Definition Mobile Payment
„Durchführung von Zahlungen über Mobiltelefone/Smartphones. Dabei wird grundsätzlich unterschieden zwischen Zahlungen, die in räumlicher Nähe zum Zahlungsempfänger (z.B. Zahlungen in den Räumlichkeiten des Händlers) ausgeführt werden und solchen, die in räumlicher Distanz zum Empfänger ausgeführt werden (z.B. Zahlungen im Onlinehandel). Die Transaktion kann im Hintergrund über klassische Zahlungsinstrumente wie z.B. Überweisung, Lastschrift, Kartenzahlung oder E-Geld-Zahlung abgewickelt werden.“21 Diese Definition unterteilt Mobile Payment nach der Bezahlung in der Räumlichkeit am Point of Sale und im Onlinehandel.
Mobile Payment wird in vier Kernbereiche unterteilt: Zum einen in die Zahlung virtueller Güter, die in virtuelle Währungen und Carrier Billing aufzuteilen sind.
Virtuelle Währungen sind „digitale Darstellungen von Werten, die nicht von einer Zentralbank, einem Kreditinstitut oder einem E-Geldinstitut herausgegeben“ werden (Beispiel: Bitcoin, Ripple).22 Carrier Billing beschreibt das elektronische Bezahlen über die Telefonrechnung.
Diese Güter haben einen verhältnismäßig niedrigen Transaktionswert, bei dem die Nutzung von EC-/Kreditkarten nicht erforderlich ist. Filme, Musik und Software sind hierfür Beispiele. Der zweite Kernbereich ist Electronic-/Mobile Commerce. Unterkategorien dieses Bereiches sind Mobile Wallet (Geldbörse/ Konto, auf dem Geld und Kontodaten gespeichert sind), Prepaid Karten (elektronische Geldkonten) und Bank-Transfer-Services (spezielle Bankdienstleistungen). Dieser Bereich ist durch die sichere Nutzung und das einfache Kundenerlebnis gekennzeichnet. Beispiele hierfür sind Güter, Dienstleistungen und Reiseservices.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz mobiler Bezahlmethoden, formuliert die Forschungsfrage und definiert die Struktur der Arbeit.
2 Mobile Payment: Dieses Kapitel definiert Mobile Payment, beschreibt den technologischen Prozess sowie die Marktteilnehmer und analysiert die aktuelle Nutzungssituation.
3 Mobile Payment aus Kundensicht: Hier stehen die Erfolgsfaktoren, wie Sicherheit, Komfort und Vertrauen, sowie die Eintrittsbarrieren im Fokus der Analyse.
4 Weitere elektronische Bezahlverfahren: In diesem Kapitel werden alternative Methoden wie Lastschrift, Kartenzahlung und PayPal in den Kontext des elektronischen Zahlungsverkehrs gestellt.
5 Vergleich der elektronischen Bezahlverfahren: Der Abschlussteil vergleicht die untersuchten Zahlungsinstrumente anhand von Kriterien wie Kosten, Schnelligkeit und Akzeptanz, bewertet die Ergebnisse und gibt einen Ausblick.
Mobile Payment, Elektronische Bezahlverfahren, Kundensicht, Sicherheit, Marktakzeptanz, bargeldloses Bezahlen, NFC, Transaktionskosten, E-Commerce, Zahlungsdienstleister, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Girocard, PayPal, Zahlungsabwicklung.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Akzeptanz von Mobile Payment in Deutschland im Vergleich zu anderen elektronischen Bezahlmöglichkeiten.
Im Mittelpunkt stehen die technologischen Hintergründe, die Sicherheitswahrnehmung durch den Kunden, das Konsumentenverhalten und die Marktpotenziale digitaler Zahlungslösungen.
Das Ziel ist es, die Ursachen für die verhaltene Akzeptanz von Mobile Payment in Deutschland zu ermitteln und die Chancen sowie Risiken aus Kundensicht aufzuzeigen.
Es handelt sich um eine vergleichende Analyse, die auf der Auswertung aktueller Studien, Expertenumfragen und der Darstellung technischer und ökonomischer Erfolgsfaktoren basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Mobile Payment, eine detaillierte Kundensicht-Analyse, die Beschreibung weiterer Bezahlverfahren (wie Kreditkarten oder PayPal) sowie deren direkte Gegenüberstellung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Mobile Payment, Sicherheit, Akzeptanz, bargeldloses Bezahlen, NFC und Nutzerverhalten.
Die Arbeit identifiziert die vermeintlich fehlende Sicherheit der Methode als die größte Eintrittsbarriere für deutsche Kunden.
Das Vertrauen ist ein kritischer Erfolgsfaktor, da Konsumenten bei Finanztransaktionen hohe Anforderungen an Datenschutz und die Zuverlässigkeit des Transaktionspartners stellen.
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