Bachelorarbeit, 2019
70 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretische Bezüge der Untersuchung
2.1 Führung
2.1.1 Führungstheorie
2.1.2 Transformationale Führung
2.1.3 Führungsverhalten als Einflussgröße
2.2 Gesundheit
2.2.1 Konzept der Salutogenese
2.2.2 Gesundheit am Arbeitsplatz
2.2.3 Psychische Belastung am Arbeitsplatz
3 Forschungshypothese
4 Untersuchungsmethode
4.1 Forschungsethische Grundsätze
4.2 Untersuchungsdesign
4.3 Stichprobe
5 Ergebnisse
5.1 Deskriptive Statistik
5.2 Inferenzstatistik
5.2.1 Überprüfung der H1
5.2.2 Überprüfung der H2
5.2.3 Überprüfung der H3
5.2.4 Überprüfung der H4
6 Diskussion
6.1 Ergebnisdiskussion
6.2 Methodendiskussion
7 Ausblick und Implikationen für die Praxis
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem transformationalen Führungsstil und der psychischen Gesundheit von Mitarbeitern, um aufzuzeigen, wie Führungskräfte positiv auf das Wohlbefinden ihrer Belegschaft einwirken können.
1 Einleitung
„Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen“, so lautet eine altbekannte Volksweisheit. Die Aufgabe eines jeden Menschen, dieses Gut zu bewahren, ist heutzutage mit ganz anderen Schwerpunkten behaftet als früher. Die Volkskrankheiten haben sich mit dem Wandel der gesellschaftlichen Entwicklung von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft deutlich verändert. Waren es in der Vergangenheit hauptsächlich akute Erkrankungen und Verletzungen, die die Wartezimmer und Notaufnahmen der Ärzte füllten, so sind es heute viele chronische Erkrankungen (Penk, Marx & Rahmel, 2009). Vor allem die Erkrankungen psychischer Natur haben in den letzten 15 Jahren stark zugenommen (Marschall et al., 2018). Für die Arbeitgeber ist dies umso kritischer zu sehen, da psychische Erkrankungen oft einen längeren Arbeitsausfall des Arbeitnehmers nach sich ziehen. Im Durchschnitt werden pro Krankheitsfall dieser Kategorie 45 Tage Arbeitsausfall am Stück erfasst (Grobe, Steinmann & Gerr, 2017). Diese steigenden Fehlzeiten weisen auf eine zunehmende psychische Belastung am Arbeitsplatz hin. Doch gerade mit den aktuellen Herausforderungen der Globalisierung, Digitalisierung und des steigenden Wettbewerbs, sind motivierte und leistungsstarke Mitarbeiter der Schlüssel zum Unternehmenserfolg. In einer sich ständig verändernden Arbeitswelt mit zunehmender Komplexität und beschleunigender Umwelt, bilden Mitarbeiter das wichtigste Leistungspotential eines Unternehmens (Badura, Ducki, Schröder, Klose & Meyer, 2017). Im Zuge dessen steigen die Erwartungen an die Arbeitnehmer, die sich dadurch einem verschärften Leistungsdruck und einer erhöhten psychischen Belastung ausgesetzt sehen. Diese Dynamik lässt einen gefährlichen Teufelskreis entstehen (Lohmann-Haislah, 2012).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Arbeitswelt und die zunehmende Bedeutung psychischer Gesundheit im Kontext von Führung und Unternehmenserfolg.
2 Theoretische Bezüge der Untersuchung: Dieses Kapitel erörtert verschiedene Führungstheorien mit Fokus auf den transformationalen Stil sowie das Konzept der Salutogenese und die psychische Belastung am Arbeitsplatz.
3 Forschungshypothese: Hier werden die aus der Theorie abgeleiteten vier Hypothesen bezüglich des Einflusses transformationaler Führung und demografischer Faktoren formuliert.
4 Untersuchungsmethode: Das Kapitel beschreibt das quantitative Forschungsdesign, die Online-Befragung mittels IMPULS-Test und die statistische Datenauswertung.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die statistische Analyse der erhobenen Daten und die Überprüfung der Hypothesen.
6 Diskussion: Hier findet die kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen im Kontext der Literatur sowie eine Reflexion der angewandten Forschungsmethode statt.
7 Ausblick und Implikationen für die Praxis: Das Kapitel leitet Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Führungskräfte ab und zeigt Potenziale für zukünftige Forschung auf.
Transformationale Führung, psychische Gesundheit, Arbeitsplatz, Mitarbeiterzufriedenheit, Salutogenese, psychische Belastung, Präsentismus, Führungsverhalten, betriebliches Gesundheitsmanagement, IMPULS-Test, demografischer Wandel, Mitarbeiterführung
Die Arbeit analysiert den Einfluss des transformationalen Führungsstils auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Mitarbeitern im modernen Arbeitsumfeld.
Zentrale Felder sind Führungstheorien, die gesundheitsfördernde Wirkung von Führung, psychische Belastung am Arbeitsplatz und der Zusammenhang mit der Mitarbeiterzufriedenheit.
Die Forschungsfrage untersucht, ob und in welchem Ausmaß transformationale Führung einen signifikanten Einfluss auf die psychische Gesundheit von Angestellten hat.
Es wurde ein quantitatives Design mit einer Online-Umfrage gewählt, deren Daten mittels statistischer Analysen (u.a. Regression) im Programm R ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zur Führung und Gesundheit, die Ableitung der Hypothesen, die methodische Vorgehensweise sowie die statistische Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen transformationale Führung, psychische Gesundheit, Mitarbeiterzufriedenheit und betriebliches Gesundheitsmanagement.
Das Konzept der Salutogenese dient als theoretischer Rahmen, um zu verstehen, wie Ressourcen gestärkt werden können, um psychische Belastungen erfolgreich zu bewältigen.
Ja, die Arbeit zeigt signifikante Unterschiede auf, wonach Frauen in der untersuchten Stichprobe stärker von psychischer Belastung am Arbeitsplatz betroffen sind als Männer.
Die Untersuchung ergab, dass die psychische Gesundheit mit zunehmendem Alter geringfügig steigt, was vermutlich durch Erfahrung und bessere Stressbewältigungsstrategien erklärbar ist.
Aufgrund von Digitalisierung und demografischem Wandel steigt der psychische Druck auf Mitarbeiter, weshalb gesunde Führung ein kritischer Faktor für den langfristigen Unternehmenserfolg ist.
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