Bachelorarbeit, 2019
59 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Employer Branding und Recruiting
2.1. Employer Branding vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels
2.2. Vorgehensweise des Employer Brandings
2.3. Rekrutierung neuer Mitarbeiter
3. Angewandte Methodik
4. Analyse und Interpretation der erhobenen Daten
5. Das Hotel im Praxisbeispiel
5.1. Der IST-Zustand des Hotels im Praxisbeispiel
5.2. SWOT – Analyse im Hinblick auf das Employer Branding
5.3. Handlungsempfehlungen für das Hotel im Praxisbeispiel
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, konkrete Handlungsempfehlungen für das Employer Branding und das Recruiting eines spezifischen Hotels zu entwickeln, um dem dort vorherrschenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie ein passendes Konzept in die Praxis überführt werden kann und welche Rolle die Mitarbeiterzufriedenheit bei der Bindung von Personal sowie der Gewinnung neuer Fachkräfte spielt.
2.1. Employer Branding vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels
Die Hotellerie und Gastronomie sind Branchen, die geprägt sind von unflexiblen Arbeitszeiten, geringer Bezahlung und körperlicher Anstrengung, die als Hauptgründe für den Fachkräftemangel genannt werden. Vor diesem Hintergrund ist es schwer ausreichend Mitarbeiter zu rekrutieren und das ist vor allem zu Zeiten des Fachkräftemangels ein noch größeres Problem geworden. Laut des Branchenberichtes der DEHOGA im Herbst 2018 stellt der Fachkräftemangel für mehr als Zweidrittel der Unternehmen ein Problem dar. Wie Trost sagt, konnten die Unternehmen in den verschiedenen Branchen, aber hauptsächlich in der Hotellerie bis vor einigen Jahren nur mit Hilfe von Stellenanzeigen qualifizierte Bewerber rekrutieren. Heutzutage muss ein Unternehmen intensiver auf die potenziellen Bewerber eingehen, um Bewerbungen zu erhalten. Das Unternehmen, welches am attraktivsten auf die Bewerber wirkt, wird bevorzugt. Der jetzt schon entstandene Fachkräftemangel wird sich vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in Zukunft weiter zuspitzen, sodass der Wettbewerb um die Fachkräfte intensiviert wird.
Im Hinblick auf den Fachkräftemangel müssen sich die Unternehmen gegenüber der Wettbewerber profilieren, um die qualifizierten Mitarbeiter für sich zu gewinnen. Wie in der HR-Trendstudie von Kienbaum dargestellt, ist in den verschiedenen Unternehmen in den letzten Jahren eine hohe Fluktuation zu verzeichnen. Die teilnehmenden Unternehmen der Studie stellten fest, dass eine geringere Anzahl an Bewerbungen auf eine Stellenanzeige eingeht. Aber auch die Qualität der Bewerbungen bzw. der Bewerber hat stark abgenommen. So geben die befragten Unternehmen in einer Umfrage von Dornmayr und Winkler an, dass die Hauptursache des Fachkräftemangels das Fehlen von fachlich geeigneten Bewerber ist. Ein weiterer Grund ist auch die gesunkene Arbeitsmotivation sowie ein geringeres Interesse der Bewerber an ihrem Beruf. Der Fachkräftemangel macht sich auch bei den Ausbildungsberufen der Hotellerie bemerkbar. So wurde 2017 ein Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse festgestellt. Die Zahl der neu begonnen Ausbildungen im Bereich Hotelfachmann/-frau ist von 2016 auf 2017 um 1,1 % gesunken. Dieser Rückgang der Auszubildenden ist vor allem auf den Trend des Studierens zurückzuführen. So haben im Jahr 2017 mehr als 500.000 junge Menschen in Deutschland ein Studium begonnen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Fachkräftemangels in der Hotellerie ein und begründet die Notwendigkeit von Employer Branding als Strategie zur Personalbindung und -gewinnung.
2. Employer Branding und Recruiting: Das Kapitel erläutert theoretische Grundlagen des Employer Brandings vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und beschreibt den Prozess der Rekrutierung neuer Mitarbeiter.
3. Angewandte Methodik: Hier wird der methodische Ansatz der Arbeit, bestehend aus quantitativer Forschung durch eine Online-Umfrage und einer ergänzenden Literaturrecherche, dargelegt.
4. Analyse und Interpretation der erhobenen Daten: Dieses Kapitel wertet die Ergebnisse der Mitarbeiterumfrage aus und interpretiert diese hinsichtlich der Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung in der Hotellerie.
5. Das Hotel im Praxisbeispiel: Der abschließende Hauptteil analysiert den IST-Zustand eines konkreten familiengeführten Hotels mittels einer SWOT-Analyse und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab.
Employer Branding, Fachkräftemangel, Hotellerie, Recruiting, Mitarbeiterbindung, Personalbeschaffung, Arbeitgebermarke, Mitarbeiterzufriedenheit, Personalgewinnung, Unternehmensphilosophie, SWOT-Analyse, Fluktuation, Personalplanung, Nachwuchsförderung, Praxisbeispiel.
Die Arbeit untersucht, wie ein Hotel im Kontext eines bestehenden Fachkräftemangels durch den gezielten Einsatz von Employer Branding Maßnahmen seine Attraktivität als Arbeitgeber steigern und seine Personalrekrutierung verbessern kann.
Die zentralen Themen umfassen Employer Branding, Recruiting, Mitarbeiterzufriedenheit, Personalplanung und die praktische Anwendung von Strategien in einem kleinen, familiengeführten Hotelbetrieb.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen zu formulieren, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wobei die zentrale Forschungsfrage lautet, welche spezifischen Maßnahmen das Hotel nutzen kann und wie sich ein entsprechendes Konzept in die Praxis umsetzen lässt.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einer quantitativen Forschungsmethode, konkret einer Online-Umfrage zum Thema „Mitarbeiterzufriedenheit in der Hotellerie“.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Auswertung der empirischen Umfragedaten, die Vorstellung des Praxisbeispiels sowie eine SWOT-Analyse und daraus resultierende konkrete Handlungsempfehlungen für das Unternehmen.
Wesentliche Begriffe sind Employer Branding, Fachkräftemangel, Hotellerie, Mitarbeiterbindung, Arbeitgebermarke und Recruiting.
Das Hotel verfügt nicht über die notwendigen finanziellen Mittel und die personelle Kapazität, um einen umfassenden, kostspieligen Prozess zu realisieren, weshalb die Arbeit auf gezielte, verkleinerte Konzepte setzt.
Karrieregespräche werden als essenziell erachtet, um individuelle Ziele der Mitarbeiter zu verstehen, Fluktuation zu senken und eine langfristige Personalplanung durch frühzeitige Informationen über mögliche Abwanderungen zu ermöglichen.
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