Bachelorarbeit, 2018
39 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
EINLEITUNG
ERKENNTNISINTERESSE
FORSCHUNGSSTAND
ZIEL UND AUFBAU
METHODE
DIE MODERNE FORM DES MOBBINGS – CYBERMOBBING
BEGRIFFSERKLÄRUNG MOBBING
BEGRIFFSERKLÄRUNG SOCIAL MEDIA UND CYBERSPACE
UNTERSCHIED -KLASSISCHES MOBBING UND CYBERMOBBING
GEMEINSAMKEITEN – KLASSISCHES MOBBING UND CYBERMOBBING
INVOLVIERTE AKTEURE
TÄTERPROFIL
OPFERPROFIL
ZUSCHAUER UND MITTÄTER
HINTERGRÜNDE DES CYBERMOBBINGS
FORMEN DES CYBERMOBBINGS
GRÜNDE FÜR DAS BETREIBEN VON CYBERMOBBING
RISIKOFAKTOREN
BETEILIGUNG AN CYBERMOBBING - GRUPPENPHÄNOMEN
FORSCHUNGSLÜCKEN UND STUDIE ZU CYBERMOBBING
FORSCHUNGSFRAGE UND HYPOTHESE
OPERATIONALISIERUNG DER VARIABLEN
METHODENVORSCHLAG
RESÜMEE
Die vorliegende Bakalaureats-Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren in sozialen Netzwerken, mit dem primären Ziel, die Faktoren zu analysieren, die das Potenzial zur Mittäterschaft bei Cybermobbing im Vergleich zur klassischen Form des Mobbings erhöhen.
Unterscheidung - klassisches Mobbing und Cybermobbing
Dieses Kapitel ist für die Beantwortung der Forschungsfrage besonders relevant. Es soll herausgefunden werden, ob das Potenzial zur Mittäterschaft bei Cybermobbing höher als bei klassischem Mobbing ist. Der hauptsächliche Unterschied zwischen dem klassischen Mobbing (also ohne Anwendung moderner Kommunikationsmittel) und dem Cybermobbing besteht darin, dass zwischen dem Täter und dem Opfer keinen direkten Kontakt im Sinne einer körperlichen Begegnung gibt. (Fawzi, 2015). Da sich die Akteure im Regelfall nicht gegenseitig sehen können, es sei denn es handelt sich um einen Videochat beispielsweise über eine Webcam, ist das eine weitgehend blinde Form der Kommunikation. (Riebel & Jäger, 2009). Ein weiterer Unterschied zwischen dem klassischen Mobbing und der moderneren Form besteht in der Orts- und Zeitunabhängigkeit, mit der Cybermobbing stattfinden kann. (Fawzi, 2015). Das World Wide Web eine große Anzahl an Möglichkeiten, seine Identität zu verheimlichen. Auch hier liegt ein Unterschied gegenüber herkömmlichen Mobbingform vor, da bei Kommunikation, die durch Medien vermittelt wird, wie es beim Cybermobbing der Fall ist, die Hemmschwelle für aggressives Handeln geringer ist.
EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Relevanz des Themas Cybermobbing ein, illustriert die Gefahr durch ein Fallbeispiel und legt das Erkenntnisinteresse sowie den Forschungsstand dar.
DIE MODERNE FORM DES MOBBINGS – CYBERMOBBING: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe und arbeitet Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zwischen klassischem Mobbing und Cybermobbing heraus.
INVOLVIERTE AKTEURE: Es werden die Rollen und Profile von Tätern, Opfern sowie Zuschauern und Mittätern im Cybermobbing-Kontext detailliert betrachtet.
HINTERGRÜNDE DES CYBERMOBBINGS: Dieses Kapitel behandelt die spezifischen Formen, die Motive der Täter, Risikofaktoren sowie die soziale Dynamik des Gruppenphänomens.
FORSCHUNGSLÜCKEN UND STUDIE ZU CYBERMOBBING: Die Arbeit identifiziert bestehende Forschungslücken, stellt die eigene Forschungsfrage mit Hypothesen auf und unterbreitet einen Vorschlag für zukünftige empirische Studien.
RESÜMEE: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der theoretischen Arbeit zusammen und bewertet die aufgestellten Hypothesen.
Cybermobbing, Mobbing, soziale Netzwerke, Mittäterschaft, Jugendliche, Kommunikation, Gruppendynamik, Anonymität, digitale Gewalt, Opferprofil, Täterprofil, Empathie, Internet, Forschungslücken.
Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen Cybermobbing bei Jugendlichen in sozialen Netzwerken und untersucht die Unterschiede zur klassischen Form des Mobbings.
Die zentralen Themen sind die Definition von Cybermobbing, die Rollen von Tätern, Opfern und Zuschauern, die Gruppendynamik, psychologische Faktoren sowie die Rolle der Anonymität im Internet.
Das Hauptziel ist es, die Faktoren zu analysieren, die dazu beitragen, dass das Potenzial zur Mittäterschaft bei Cybermobbing höher ist als bei klassischen Mobbingformen.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturarbeit, die nationale und internationale Studien auswertet, um eine theoretische Grundlage zu schaffen und Forschungslücken zu identifizieren.
Der Hauptteil analysiert die Begrifflichkeiten, die Dynamiken zwischen Täter und Opfer, die Rolle der Zuschauer/Mittäter, die Formen des Cybermobbings sowie die psychologischen Gründe für das aggressive Verhalten.
Wichtige Begriffe sind Cybermobbing, Mittäterschaft, Anonymität, soziale Netzwerke, Gruppendynamik und Jugendliche.
Die Anonymität im Internet senkt die Hemmschwelle für aggressive Handlungen, da Täter sich weniger verantwortlich fühlen und eine physische Distanz zum Opfer besteht, wodurch Empathie abnimmt.
Nein, die Hypothese, dass Täter primär aufgrund einer Vorbildfunktion gewählt werden, kann in der Arbeit nicht abschließend verifiziert werden, da sie sowohl auf Cybermobbing als auch auf klassisches Mobbing bezogen ist.
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