Bachelorarbeit, 2017
64 Seiten, Note: 2,1
1. Einführung
1.1. Problemstellung
1.2. Forschungsziel und Methodik
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Risikodefinition und Risikoarten
2.1.1. Risikodefinition
2.1.2. Risikoarten
2.2. Phasen des Risikomanagementprozesses
2.2.1. Risikoidentifikation
2.2.2. Risikomessung und -Analyse
2.2.3. Risikosteuerung
2.2.4. Risikocontrolling
2.3. Regulatorische Anforderungen an das Risikomanagement
2.3.1. KonTraG
2.3.2. ISO 31000
2.3.3. DCGK
2.4. Konzeptionen und Aufgaben des Risikomanagements
2.4.1. Konzeptionen
2.4.2. Aufgaben
2.5. Risikomanagementinstrumente
2.6. Zusammenfassung
3. Komparative Analyse zur Diskrepanz zwischen der theoretischen und praktischen Umsetzung
3.1. Vorgehensweise und Methodik
3.2. Aktueller Vergleich
3.3. Analyse der Entwicklung zum Umsetzungsstand ab dem Jahr 2000
3.4. Vergleich von Groß- und Kleinunternehmen vom Jahr 2012
4. Ergebnisauswertung
5. Schlussbetrachtung
5.1. Zusammenfassung
5.2. Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Diskrepanzen zwischen der theoretischen Ausgestaltung und der tatsächlichen Umsetzung von Risikomanagementsystemen in deutschen Unternehmen zu analysieren, wobei der Risikomanagementprozess als zentraler Vergleichsmaßstab dient.
2.2.1. Risikoidentifikation
Zum Aufgabenbereich der Risikoidentifikation gehört die Lokalisierung aller für das Unternehmen relevanten Risiken. Hierfür gibt es eine Vielzahl an methodischen Vorgehensweisen, deren Anwendung von den Unternehmensbesonderheiten und den Organisationsstrukturen abhängen.
Die Risikoidentifikation aller unternehmensspezifischen Risiken lässt sich jedoch nicht abstrahierend darstellen. Um die Verständlichkeit dennoch zu gewährleisten, werden im Folgenden einige Grundkonzepte der Risikoidentifikation thematisiert. Zu den Standardinstrumenten gehören:
• Analyseraster
• Risikotabellen
• Interviews
• Analyse von Ablaufprozessen
Die Systematisierung von betriebswirtschaftlichen Risiken ist die entscheidende Voraussetzung, um eine Risikoidentifikation durchzuführen. Im ersten Schritt wird zunächst zwischen naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Risiken unterschieden. Eine klare Abgrenzung ist hierbei nicht immer möglich, da oftmals die beiden genannten Risiken unmittelbar voneinander abhängen. Auf der zweiten Ebene wird eine Unterscheidung in betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Risiken vorgenommen. Im letzten Schritt wird auf der Unternehmensebene zwischen finanzwirtschaftlichen und Leistungswirtschaftlichen Risiken getrennt.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit und Brisanz eines effektiven Risikomanagements zur langfristigen Existenzsicherung von Unternehmen und leitet die Problemstellung sowie das Forschungsziel ab.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Risikobegriff, erörtert die verschiedenen Risikoarten sowie die Phasen des Risikomanagementprozesses und betrachtet regulatorische Anforderungen sowie gängige Instrumente.
3. Komparative Analyse zur Diskrepanz zwischen der theoretischen und praktischen Umsetzung: Hier wird der theoretische Rahmen mit empirischen Studien abgeglichen, um Diskrepanzen in der Umsetzung aufzudecken, die zeitliche Entwicklung seit 2000 nachzuzeichnen und einen Vergleich zwischen Großunternehmen und KMU zu ziehen.
4. Ergebnisauswertung: Die Auswertung fasst die Diskrepanzen zwischen Theorie und Praxis zusammen, wobei insbesondere die Prozessstruktur und Methodenwahl in den untersuchten Unternehmen im Fokus stehen.
5. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über den Stellenwert des Risikomanagements als zentrale Steuerungsaufgabe und bewertet die Bestrebungen zur Verbesserung der Systeme in deutschen Unternehmen.
Risikomanagement, Risikomanagementprozess, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung, Risikocontrolling, KonTraG, ISO 31000, Risikokommunikation, Frühwarnindikatoren, Diskrepanz, Theorie-Praxis-Vergleich, deutsche Unternehmen, Risikokultur, Risikostrategie.
Die Arbeit untersucht, wie Risikomanagementsysteme in deutschen Unternehmen konzipiert sind und inwieweit diese von theoretischen Standards abweichen.
Die Arbeit behandelt die Definition und Kategorisierung von Risiken, die Phasen des Risikomanagementprozesses, regulatorische Vorgaben und empirische Befunde aus der Unternehmenspraxis.
Das Ziel ist die Identifikation von Diskrepanzen zwischen theoretischen Modellen und der praktischen Anwendung von Risikomanagementsystemen in Deutschland.
Es erfolgt eine Literaturanalyse zur Erarbeitung des theoretischen Rahmens, gefolgt von einer komparativen Analyse auf Basis empirischer Studien und Dokumentenanalysen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Herleitung der Risikomanagement-Phasen und eine darauffolgende Analyse der empirischen Daten zum Umsetzungsstand in der Praxis.
Zu den Kernbegriffen zählen Risikomanagementprozess, KonTraG, Risikoidentifikation, Risikobewertung und die Diskrepanzanalyse zwischen Theorie und Praxis.
Das KonTraG wird als wesentlicher regulatorischer Treiber für die Implementierung von Risikomanagementsystemen in deutschen börsennotierten Aktiengesellschaften analysiert.
Die Arbeit zeigt, dass trotz deckungsgleicher Prozessstrukturen Unterschiede bei der organisatorischen Verankerung und der Nutzung professioneller IT-Lösungen bestehen.
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