Bachelorarbeit, 2016
71 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Erkenntnisbereich
2.1 Definitorische Abgrenzung
2.2 YouTube
2.2.1 Prinzipien des Videomarketings
2.2.2 YouTube als Marketingkanal
2.2.3 Zielgruppe von YouTube Marketing
2.2.4 Nutzung von YouTube als Werbeplattform
2.2.5 Werbewirkung von YouTube
2.3 Werbewirkungsmodelle
2.3.1 Das Stimulus-Response-Modell (S-R-Modell)
2.3.2 Das Stimulus-Organism Response- Modell (S-O-R-Modell)
2.3.3 Stufenmodelle
2.3.4 Hierarchie-von-Effekten-Modelle
2.3.5 Involvementmodelle
2.3.6 Das Rossiter-Percy-Modell
2.3.7 Das M-A-C-Modell
2.3.8 Das P-E-M-Modell
2.3.9 Hypothese
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Erhebungsziel
3.2 Operationalisierung
3.3 Methodenauswahl
3.3.1 Semantisches Differenzial
3.3.2 Regressionsanalyse
3.3.3 PLS-Ansatz
3.3.4 Faktoranalyse
3.3.5 Fazit
4 Empirische Prüfung
4.1 Deskriptive Auswertung
4.2 Güteprüfung des reflektiven Messmodells
4.3 Modellschätzung mit der Kovarianz-Strukturmodellanalyse
4.4 Evaluation des Gesamtmodells
4.4.1 Gesamtbeurteilung
5 Diskussion
5.1 Ergebnisinterpretation
5.2 Ergebniswürdigung
5.3 Fazit
Die Arbeit analysiert den Einfluss der Vertrauenswürdigkeit der Plattform YouTube auf die Emotionalität von Werbebotschaften, um die Effektivität von Video-Werbung zu evaluieren und Unternehmen bei der strategischen Mediaplanung zu unterstützen.
2.3.1 Das Stimulus-Response-Modell (S-R-Modell)
Das verhaltensorientierte S-R Modell entstand im Jahre 1927 und stellt einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Werbepsychologie dar (Rosenstiel; Neumann 2002, S.73). Es wurde versucht, anhand der beobachtbaren Reize, die dem Verhalten vorausgehen (Stimulus) oder an den sichtbaren Reaktionen und ihren Konsequenzen (Response), das menschliche Erleben und Verhalten zu operationalisieren (Engelhardt 1999, S.19f.). Demzufolge wurden alle komplexen Vorgänge, die sich zwischen Reiz und Reaktion in einer Person abspielen, ausgeklammert, da sie als nicht objektivierbare Information galten. Aufgrund dessen spricht man beim Stimulus-Response-Modell auch von einem Black-Box Modell, da der innerhalb einer Person stattfindende Verarbeitungsprozess keine Relevanz für dieses Modell hat (Rosenstiel; Neumann 2002, S.73f.).
Das Stimulus-Response-Modell vereinfacht die Messbarkeit der Werbewirkung in dem es das Verhalten der Konsumenten an Responsegrößen wie Marktanteil und Umsatz festmacht.
Es vernachlässigt jedoch die Bedingung, unter denen Wirkungen erzielt werden und gerade diese Faktoren sind für die heutige Werbewirkungsforschung von großer Bedeutung. Aufgrund dessen gilt dieses Modell als veraltet und wird nichtmehr praktisch angewandt (Engelhardt 1999, S.19f.).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Social Media Werbung und formuliert das Ziel der Arbeit, den Einfluss der YouTube-Vertrauenswürdigkeit auf die Werbe-Emotionalität zu untersuchen.
2 Erkenntnisbereich: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe und analysiert verschiedene Werbewirkungsmodelle, um das theoretische Fundament für das P-E-M-Modell zu legen.
3 Methodisches Vorgehen: Hier wird die Methodik der empirischen Untersuchung, insbesondere die quantitative Datenerhebung mittels semantischem Differenzial und statistische Analyseverfahren, dargelegt.
4 Empirische Prüfung: In diesem Kapitel erfolgt die Auswertung der erhobenen Daten mittels explorativer und konfirmatorischer Faktorenanalyse sowie Kovarianzstrukturanalyse zur Modellprüfung.
5 Diskussion: Die Diskussion interpretiert die erzielten Ergebnisse kritisch, würdigt die Aussagekraft der Studie unter Berücksichtigung potenzieller Störfaktoren und zieht ein abschließendes Fazit.
YouTube, Werbewirkung, Werbeplattform, Faktorenanalyse, Vertrauenswürdigkeit, Emotionalität, Kovarianz-Strukturmodellanalyse, Social Media Marketing, Werbeerfolg, P-E-M-Modell, Konsumentenverhalten, Strukturgleichungsmodellierung.
Die Arbeit untersucht den Kausalzusammenhang zwischen dem Vertrauen, das Nutzer in die Plattform YouTube setzen, und der emotionalen Wirkung von Werbebotschaften, die auf dieser Plattform geschaltet werden.
Die Arbeit verbindet Theorien der Werbepsychologie und Werbewirkungsmodelle mit einer empirischen Analyse von Social Media Marketing, insbesondere unter Berücksichtigung von Videoplattformen.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob eine höhere Vertrauenswürdigkeit der elektronischen Plattform YouTube zu einer emotionaleren Wahrnehmung der dort platzierten Werbebotschaften führt.
Der Autor führt eine quantitative empirische Untersuchung durch. Er nutzt dazu ein semantisches Differenzial zur Befragung von Probanden und wertet diese Daten mittels Faktorenanalyse und Strukturgleichungsmodellierung (AMOS/SPSS) aus.
Nach der theoretischen Herleitung relevanter Modelle wird das P-E-M-Modell als Grundlage gewählt. Der Hauptteil dokumentiert die methodische Umsetzung der Befragung und die anschließende statistische Validierung des Kausalmodells.
Neben dem zentralen Fokus auf YouTube und Werbewirkung sind die statistischen Begriffe wie Faktorenanalyse und Strukturgleichungsmodellierung sowie die psychologischen Konstrukte wie Vertrauen und Emotionalität essenziell.
Das P-E-M-Modell dient als theoretisches Gerüst, da es affektive Reaktionen und den Status der Produkterfahrung in den Mittelpunkt stellt, was laut Autor besonders gut auf die Dynamik von Social Media Werbung passt.
Die empirische Prüfung bestätigte, dass ein hohes Vertrauen in die Plattform YouTube zu einer Steigerung der emotionalen Wirkung der Werbebotschaft führt, wodurch die aufgestellte Hypothese gestützt wurde.
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