Bachelorarbeit, 2015
47 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Begriffserklärungen der Neuen Medien
2. 1 Begriffsdefinition von Medien
2.1.1 Entstehung von „Neue Medien“
2.1.2 Charakteristische Merkmale von neuen Medien
2.2 Unterscheidung von Massenmedien und Individualmedien
3. Der lernende Mensch
3.1 Der Mensch als lernfähiges Wesen
3.2 Vermittlung und Aneignung von Wissen
3.3 Selbstgesteuertes Lernen
3.4 Lerntheorien
3.4.1 Behavioristischer Ansatz
3.4.2 Kognitivistische Ansatz
3.4.3 Konstruktivistischer Ansatz
3.4.4 Übersicht zum Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus
3.5 Lernwiderstände
3.6 Senioritätsprinzip
4. Medien in der Pädagogik
4.1 Interesse der Pädagogik an den Neuen Medien
4.2 Entwicklung der Medienpädagogik
4.2.1 Medienpädagogik
4.2.2 Lernkonzepte der Medienpädagogik
4.3 Formen von computerbasierten Lernprogrammen
4.4 E-Learning/Blendedlearning
4.5 Nutzung von Internetanwendungen in der Erziehungswissenschaft
4.6 Einsatz von Medien in der Schule
4.6.1 Beispiel eines Schulversuches: „MyMobile- Handy im Unterricht“
4.6.2 Lernsoftware im Unterricht
4.7 Einsatz von Medien in der Erwachsenenbildung
4.7.1 Beispielhafte Integration einer E-Learning Einheit in eine Vorlesung
4.7.2 Erhebung zur Nutzung digitaler Medien im Studium
4.7.3 Auswirkung von virtuellen Seminaren beim Fernstudium
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Lerntheorien im Kontext Neuer Medien und analysiert, wie diese Medien das Lernverhalten in verschiedenen pädagogischen Bereichen, wie Schule, Universität und Erwachsenenbildung, beeinflussen und gestalten können.
3.4.1 Behavioristischer Ansatz
Die theoretischen Grundannahmen des Behaviorismus wurden von dem Wissenschaftler John B. Watson geprägt. Der Behaviorismus bezieht sich dabei auf Dinge, welche zu beobachten sind. Besonders die Begriffe von Reiz und Reaktion sind im Zusammenhang mit dem Behaviorismus geprägt (vgl. Baumgart, 2007, S.118). Unter Reizen versteht man angeborene Impulse, die jedem Individuum bei der Geburt mitgegeben werden. Diese sind, unter anderem der Sexual-, Überlebens-, oder ein Erhaltungstrieb und was daraus resultiert, wenn man Lebewesen daran hindert, diese auszuleben (vgl. ebd.). Ein angeborener Reiz ist z.B., dass sich die Pupillen zusammenziehen, wenn diese in Kontakt mit hellem Licht kommen. Wenn es dunkel ist, weitet sich die Pupille dagegen automatisch (vgl. Baumgart, 2007, S.121).
Unter Reaktionen versteht man danach alles, was ein Individuum tut (vgl. Baumgart, 2007, S.118). Die Reaktion hängt dabei mit den angeborenen Reizen zusammen. Es findet sozusagen eine Anpassungsleistung statt. Diese kann entweder nur leicht in Form von veränderter Atmung auftreten. Sie kann aber auch größere Reaktionen wie z.B. Flucht hervorrufen. Der Behaviorismus geht davon aus, dass auf jeden Reiz eine bestimmte, unmittelbare Reaktion auftritt (vgl. Baumgart, 2007, S.124).
Interessant für den Behaviorismus ist es, die Reizspanne durch Konditionierung zu erweitern und somit immer mehr Reiz-Reaktionen hervorzurufen. Unter Konditionierung wird verstanden, dass ein bestimmtes Verhalten durch die Kombination von einem angeborenen Reiz mit einem unbestimmten Reiz kombiniert wird und somit eine bestimmte Reaktion daraus resultiert (vgl. Baumgart, 2007, S.123).
Aber auch andere Wissenschaftler, wie Iwan P. Pawlow oder Burrhus F. Skinner, welche Tierversuche zu Reiz und Reaktion durchführten und diese durch positive oder negative Verstärker unterstützten, befassten sich mit dem Thema des Behaviorismus. Bei Versuchen an Menschen gelang dieses jedoch weniger gut (vgl. Hollstein, 2001,S.23).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Lerntheorien im Kontext neuer Medien ein und beschreibt die Forschungsabsicht, den Einfluss medialer Lernarrangements auf unterschiedliche Altersgruppen zu beleuchten.
2. Begriffserklärungen der Neuen Medien: Dieses Kapitel definiert den Begriff der neuen Medien, erläutert deren Entstehung und Merkmale und differenziert zwischen Massen- und Individualmedien.
3. Der lernende Mensch: Hier werden die Grundlagen des menschlichen Lernens, relevante Lerntheorien, auftretende Lernwiderstände sowie das historische Senioritätsprinzip erörtert.
4. Medien in der Pädagogik: Dieses Kapitel untersucht das pädagogische Interesse an neuen Medien, die Entwicklung der Medienpädagogik und verschiedene Formen des medienbasierten Lernens in Schule, Studium und Erwachsenenbildung.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über den wachsenden Einsatz neuer Medien im Bildungsbereich zusammen und bewertet deren Chancen und Risiken kritisch.
Neue Medien, Lerntheorien, Medienpädagogik, Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, E-Learning, Blended Learning, Lernwiderstände, Medienkompetenz, Erziehungswissenschaft, lebenslanges Lernen, digitale Medien, Schulbildung, Erwachsenenbildung
Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen modernen Lerntheorien und dem Einsatz neuer Medien im pädagogischen Kontext, insbesondere wie sich diese auf Lernprozesse auswirken.
Zentrale Themen sind die Definition neuer Medien, verschiedene lerntheoretische Ansätze, die Entwicklung und Rolle der Medienpädagogik sowie spezifische Einsatzszenarien in Schule und Erwachsenenbildung.
Die Arbeit verfolgt das Ziel, das pädagogische Interesse an digitalen Medien zu ergründen und aufzuzeigen, wie diese Medien das Lernverhalten unterschiedlicher Zielgruppen beeinflussen und wie Lernarrangements gestaltet werden können.
Die Autorin stützt sich primär auf eine theoretische Auseinandersetzung mit bestehender Fachliteratur zu Lerntheorien und Medienpädagogik sowie auf die Analyse dokumentierter Medienprojekte.
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung neuer Medien, die Analyse des Lernenden aus psychologischer Sicht, die Darstellung verschiedener Lerntheorien und die detaillierte Betrachtung des Medieneinsatzes in verschiedenen Bildungseinrichtungen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienpädagogik, Lerntheorien, Konstruktivismus, E-Learning, Lernwiderstände und digitale Lernumgebungen charakterisiert.
Die Autorin betrachtet den Einsatz des Handys im Projekt "MyMobile" als sinnvoll, sofern es gezielt zur Schaffung situierter Lern-Episoden genutzt wird, um Alltag und Schule miteinander zu verknüpfen.
Die Autorin stellt fest, dass virtuelle Seminare zwar Flexibilität bieten, jedoch oft mit einem hohen Druck und Mehraufwand für Studierende verbunden sind, weshalb eine Kombination aus Präsenzlehre und Online-Plattform als ideal angesehen wird.
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