Bachelorarbeit, 2018
71 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung der Arbeit
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Begriffliche und theoretische Grundlagen
2.1. Herkunft und Bedeutung des Begriffs „Nachhaltigkeit“
2.2. Nachhaltigkeitsdreieck
2.2.1. Ökologische Nachhaltigkeit
2.2.2. Ökonomische Nachhaltigkeit
2.2.3. Soziale Nachhaltigkeit
2.3. Innovationen
2.3.1. Grundlegende Begriffe und Definition von Innovationen
2.3.2. Nachhaltige Innovationen
2.4. Verhaltenspsychologische Theorien
2.4.1. Theorie des geplanten Verhaltens
2.4.2. Diffusion of Innovation
2.5. Definition und Beschreibung des Begriffs „Widerstand“
3. Analyse des aktuellen Forschungsstandes
3.1. Selektion der Studienauswahl
3.2. Einteilung des Forschungsstandes
3.3. Individuelle Einflüsse auf konsumentenseitigen Widerstand
3.3.1. Emotionen
3.3.2. Motivation
3.3.3. Einstellung
3.3.4. Demographische Einflüsse
3.4. Soziale und kulturelle Einflüsse auf konsumentenseitigen Widerstand
3.4.1. Soziale Einflüsse
3.4.2. Kulturelle Einflüsse
3.4.3. Nachhaltigkeit als Lifestyle
3.5. Situative Einflüsse auf konsumentenseitigen Widerstand
3.5.1. Produktinformationen (PI)
3.5.2. Platzierung eines Produktes
3.5.3. Corporate Social Responsibility
4. Resultierende Forschungslücken in Bezug auf konsumentenseitigen Widerstand gegen nachhaltige Lebensweisen
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die verschiedenen Gründe und Determinanten zu identifizieren, die zu einem konsumentenseitigen Widerstand gegen nachhaltige Lebensweisen führen. Durch die Analyse des aktuellen Forschungsstandes werden individuelle, soziale und situative Einflüsse untersucht, um bestehende Forschungslücken aufzuzeigen und Ansätze für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen zu formulieren.
2.5. Definition und Beschreibung des Begriffs „Widerstand“
Definiert wird das Wort Widerstand als dynamischen Prozess, bei dem sich Individuen nach einer adversen Erfahrung erfolgreich anpassen (vgl. Cicchetti 2010, S.145; Luthar et al. 2000, S.543). Das bedeutet, dass Widerstand ein dynamischer und interaktiver Prozess ist, der im Balanceakt zwischen Sicherheit und Risiko ausgelöst wird (vgl. Rutter 2012, S.336). Im Widerstand wird zwischen zwei Arten unterschieden: dem aktiven oder passiven Widerstand.
Aktiver Widerstand zeigt eine negative Haltung, ausgelöst durch psychologische oder funktionale Barrieren. Ein Beispiel hierfür ist Fahrrad fahren bei regnerischem Wetter. Angenommen, das Individuum hat die Wahl zwischen Auto und Fahrrad fahren, entscheidet er sich aus der Situation heraus für das Auto, da es nicht nass werden möchte. Somit widersetzt es sich in diesem Beispiel der Situation.
Aktiver Widerstand wird in drei Eigenschaften eingeteilt: Ablehnung, Verschiebung und Widerspruch. Diese Merkmale lassen sich erneut am Beispiel des Fahrradfahrens erläutern.
Ablehnung geschieht dann, wenn die aktive und situative Evaluation des Produktes, hier des Fahrrads, stattfindet. Das Individuum entscheidet situativ, ob es nun sinnvoll bzw. für seine jetzige Lebensstation passend ist, das Produkt zu nutzen, oder nicht. Eine Verschiebung findet dann statt, wenn das Individuum für sich selbst entscheidet, ob das Produkt zurzeit zu ihm passt. Im Beispiel wäre das der Kauf eines eBikes eine mögliche Alternative, um damit längere Distanzen bequemer zu bewältigen, z.B. den Weg zur Arbeit. Demnach entsteht durch Verschiebung ein Widerspruch, der letzten Eigenschaft aktiven Widerstandes. Widerspruch entsteht durch Sabotage von der Umwelt oder von anderen Individuen. Im Beispiel wäre es eine negative Mund-zu-Mund-Propaganda eines Arbeitskollegen, der schlecht über eBikes redet, weil das Preis-Leistungsverhältnis in seinen Augen nicht stimmt (vgl. Kleijnen et al. 2009, S.345).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Nachhaltigkeit ein, formuliert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt deren Aufbau.
2. Begriffliche und theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Konzepte wie Nachhaltigkeit, Innovationen und relevante verhaltenspsychologische Theorien erläutert, um ein theoretisches Fundament für die Analyse zu schaffen.
3. Analyse des aktuellen Forschungsstandes: Dieses Kapitel untersucht detailliert die verschiedenen Determinanten (individuell, sozial, situativ), die einen konsumentenseitigen Widerstand gegen nachhaltige Lebensweisen auslösen oder beeinflussen können.
4. Resultierende Forschungslücken in Bezug auf konsumentenseitigen Widerstand gegen nachhaltige Lebensweisen: Basierend auf der Analyse werden bestehende Wissenslücken identifiziert, die für künftige Forschungsarbeiten von Bedeutung sind.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf den zukünftigen Forschungsbedarf.
Nachhaltigkeit, Konsumentenverhalten, Widerstand, Innovation, Nachhaltigkeitsdreieck, Emotionen, Motivation, Einstellung, Soziale Einflüsse, Situative Einflüsse, Corporate Social Responsibility, Kaufbereitschaft, Forschungslücken, Psychologie, Konsum.
Die Arbeit befasst sich mit den Gründen, warum Konsumenten einen Widerstand gegen nachhaltige Lebensweisen zeigen, und analysiert den aktuellen Forschungsstand zu diesem Thema.
Die Analyse konzentriert sich auf individuelle, soziale und situative Determinanten, die das nachhaltige Konsumverhalten von Konsumenten beeinflussen.
Das Hauptziel ist es, die Faktoren zu definieren, die den Widerstand gegen Nachhaltigkeit auslösen, und daraus bestehende Forschungslücken abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse und Auswertung existierender Fachliteratur und Journalartikel im Bereich des Konsumentenverhaltens.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Kapitel 2) und die detaillierte Analyse der Einflussfaktoren auf den Widerstand sowie die Identifikation von Forschungslücken.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Nachhaltigkeit, konsumentenseitiger Widerstand, Konsumentenverhalten, Innovation und verschiedene verhaltenspsychologische Einflussgrößen.
Individuelle Einflüsse wie Emotionen, Motivation und Einstellungen dienen als interne Mediatoren, die entscheiden, ob ein Konsument ein nachhaltiges Produkt als sinnvoll oder belastend empfindet.
Aktiver Widerstand äußert sich in bewussten Entscheidungen gegen eine nachhaltige Option, oft aufgrund von Barrieren, während passiver Widerstand eher eine allgemein gehaltene, über Zeit entwickelte Empfindung ist, die durch Umfeld und Traditionen geprägt wird.
Es dient als theoretische Basis, um die Komplexität nachhaltiger Entwicklung durch die drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft zu veranschaulichen und so die Zielkonflikte für den Konsumenten besser zu verstehen.
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