Examensarbeit, 2004
95 Seiten, Note: 1.0
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1 EINLEITUNG
2 IMMERSION
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Konzeptionen
2.2.1 Beginn und Intensität von IM
2.2.1.1 Early Immersion
2.2.1.2 Delayed Immersion
2.2.1.3 Late Immersion
2.2.2 Additive Immersion
2.2.2.1 Reziproke Immersion (Two-way immersion)
2.2.2.2 Doppelte Immersion (Double Immersion)
2.2.2.3 Intensive English
2.2.2.4 Immersion in Modulen
2.2.3 Subtraktive Immersion
2.3 Vorbehalte gegenüber Immersion und Mehrsprachigkeit
2.4 Leistungsfähigkeit von Immersion
2.4.1 Resultate für die L1
2.4.1.1 Kommunikative Kompetenzen
2.4.1.2 Rezeptive und produktive Kompetenzen
2.4.1.3 Fachwissen
2.4.2 Resultate für die L2
2.4.2.1 Rezeptive Kompetenzen
2.4.2.2 Produktive Kompetenzen
2.4.2.3 Kommunikative Kompetenzen
2.4.3 Weitere Ergebnisse
2.5 Zusammenfassung
3 WORTSCHATZ: ORGANISATION UND ERWERB
3.1 Das mentale Lexikon
3.1.1 Leistung des mentalen Lexikons
3.1.2 Zur Organisation des mentalen Lexikons
3.1.3 Zugriff auf Lexikoneinträge
3.1.3.1 Wortproduktion
3.1.3.2 Worterkennung
3.1.3.3 Back-up store und lexical tool-kit
3.2 Wortschatzerwerb
3.2.1 L1-Wortschatzerwerb
3.2.1.1 Labelling
3.2.1.2 Packaging
3.2.1.3 Network-building
3.2.2 Wortbedeutung
3.2.2.1 Fixed vs. fuzzy meaning
3.2.3 Besonderheiten des L2-Wortschatzerwerbs
3.2.3.1 Lexikalische Kompetenz
3.2.3.2 Deklaratives und prozedurales Wissen
3.2.3.3 Die Hürde der Idiomatik
3.3 Das mehrsprachige mentale Lexikon
3.3.1 Zwei Lexika – zwei Funktionsweisen?
3.3.2 Zwei Lexika – integriert oder separat?
3.4 Zusammenfassung
4 WORTSCHATZERWERB IM BIU
4.1 Einbettung des Kapitels in den Kontext der Arbeit
4.2 Mündlicher Wortschatz bilingual und konventionell unterrichteter Schüler im Vergleich
4.2.1 Methodisches Vorgehen
4.2.1.1 Vergleichsgruppen
4.2.1.2 Produktionstest ADD
4.2.1.3 Raster zur Wortschatzanalyse
4.2.2 Ergebnisse des ADD-Tests
4.2.2.1 Umfang des Wortschatzes
4.2.2.2 Lexikalische Fehler
4.2.2.3 Inputressourcen
4.2.2.4 Kontextuelle Äquivalente
4.2.2.5 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.3 Bedeutung von BIU für den Wortschatzerwerb
4.3.1 Ein Plus an spracherwerbsrelevanten Aspekten
4.3.1.1 Input und Output
4.3.1.2 Verknüpfungen im mentalen Lexikon
4.3.1.3 Authentizität und Kontextualisierung
4.4 Zusammenfassung
5 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Immersionskonzepten, insbesondere des bilingualen Unterrichts (BIU), auf den Wortschatzerwerb von Schülern in der Sekundarstufe I. Basierend auf psycholinguistischen Grundlagen zum mentalen Lexikon und Erkenntnissen aus kanadischen sowie schleswig-holsteinischen Modellprojekten wird analysiert, inwiefern der fremdsprachliche Sachfachunterricht den Wortschatzaufbau in der Fremdsprache Englisch begünstigt.
3.1 Das mentale Lexikon
Das mentale Lexikon wird als derjenige Teil des Langzeitgedächtnisses definiert, „in dem die Wörter einer Sprache mental repräsentiert sind.“ Nach kognitiv linguistischer Auffassung ist es zugleich „Schnittstelle sprachlicher und kognitiver Strukturen.“ Im Folgenden soll dargestellt werden, wie im mentalen Lexikon Informationen verarbeitet, abgespeichert und wieder aufgerufen werden, kurz: wie sich die Organisation von Wörtern gestaltet.
Dabei ist das mentale Lexikon als rein theoretisches Konstrukt zu betrachten, denn trotz einer Vielzahl von Forschungsergebnissen, die bezüglich seiner Organisation sehr aufschlussreiche Anhaltspunkte liefern können, ist die Funktion des mentalen Lexikons noch immer nicht gänzlich geklärt.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der EU und führt das Konzept der Immersion (IM) als effiziente Methode zur Förderung von Fremdsprachenkompetenz im Fachunterricht ein.
2 IMMERSION: Dieses Kapitel definiert Immersion und grenzt verschiedene Konzeptionen wie early/late oder additiv/subtraktiv voneinander ab, wobei die kanadischen Forschungsergebnisse als Referenz für die Leistungsfähigkeit dienen.
3 WORTSCHATZ: ORGANISATION UND ERWERB: Es werden die theoretischen Grundlagen des mentalen Lexikons, dessen Organisation und die Prozesse des Wortschatzerwerbs in der Erst- und Zweitsprache detailliert erörtert.
4 WORTSCHATZERWERB IM BIU: Dieses Kapitel verknüpft Theorie und Praxis, indem Ergebnisse eines schleswig-holsteinischen Projekts analysiert werden, um die Auswirkungen von bilingualem Unterricht auf den Wortschatzerwerb zu belegen.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass Immersion einen positiven Beitrag zur Entwicklung eines differenzierten Wortschatzes leistet und die sprachliche Kompetenz nachhaltig fördert.
Immersion, Bilingualer Unterricht, Wortschatzerwerb, Mentales Lexikon, Sprachkompetenz, Fremdsprachenerwerb, Input, Output, Sprachkontakt, Psycholinguistik, Lernersprache, Mehrsprachigkeit, Sekundarstufe I, Wortproduktion, Worterkennung
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Immersion bzw. bilingualem Fachunterricht auf den Wortschatzerwerb von Schülern, insbesondere im Hinblick auf Englisch als Fremdsprache in deutschen Schulen.
Die Schwerpunkte liegen auf den verschiedenen Immersionsmodellen, der Organisation des mentalen Lexikons und der empirischen Evaluation der Wortschatzleistung in bilingualen Unterrichtskontexten.
Das Ziel ist aufzuzeigen, inwieweit der fremdsprachliche Sachfachunterricht den Wortschatzaufbau begünstigt und welche Rolle dabei die Intensität und Art des Sprachkontakts spielt.
Es werden wissenschaftliche Evaluationsergebnisse aus langjährigen kanadischen Studien sowie spezifische Daten aus einem schleswig-holsteinischen BIU-Projekt (u.a. der ADD-Test) zur Analyse herangezogen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung des mentalen Lexikons und eine praktische Untersuchung des schleswig-holsteinischen Modellprojekts, in dem die lexikalische Performanz bilingualer Schüler mit konventionell unterrichteten Gruppen verglichen wird.
Zentrale Begriffe sind Immersion, mentales Lexikon, bilingualer Unterricht (BIU), Sprachinput, lexikalische Kompetenz und Mehrsprachigkeit.
Das mentale Lexikon bildet den theoretischen Rahmen, um zu erklären, wie Wörter gespeichert und verarbeitet werden. Die Arbeit zeigt, dass intensiver Input durch Immersion zu einer besseren Vernetzung innerhalb dieses Lexikons führt.
Diese Kennzahlen verdeutlichen sowohl die Redebereitschaft (tokens) als auch die Qualität und Differenzierung (types) des Wortschatzes der Schüler im bilingualen Unterricht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

