Bachelorarbeit, 2018
46 Seiten, Note: 1,5
Diese Arbeit untersucht die divergente Bedeutungszuschreibung von Kleidung unter städtischen Inderinnen und analysiert die Spannung zwischen traditionell-kulturellen und modernen, globalen Einflüssen. Im Fokus steht die Frage, wie Kleidungsstücke als Ausdruck von Identität, sozialen Rollen und Emanzipationsbestrebungen fungieren.
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit vor und erläutert den Bezugspunkt der Diskussion: die Angemessenheit von Kleidung. Sie thematisiert die Debatte um die Rolle von Kleidung in der Frage der weiblichen Selbstbestimmung in Indien. Kapitel 2 präsentiert den theoretischen Rahmen der Arbeit und beleuchtet die Relevanz materieller Kultur und der Bedeutung von Kleidung als Ausdruck von Identität. Kapitel 3 fokussiert auf indische Kleidungsnormen und -traditionen. Kapitel 4 untersucht die Spannungsfelder, die sich aus dem Zusammenspiel von Stadt und Land, Klassenstrukturen und Genderrollen in Bezug auf Kleidung ergeben. In Kapitel 5 wird die konkrete Aushandlung von Kleidungsnormen im Alltag anhand von Leggings und Sexy Sārī untersucht.
Die Arbeit beschäftigt sich mit Themen wie Kleidungsnormen, kulturelle Identität, Genderrollen, Emanzipation, urbanisierung, gesellschaftliche Normen, materielle Kultur, Kleidung als Ausdruck von Identität und Feminismus in Indien.
Kleidung dient als Marker für soziale Klasse, religiöse Zugehörigkeit und den Grad der Modernisierung. Sie spiegelt die Spannung zwischen Tradition und globalen Einflüssen wider.
Frauen werden oft als „Bewahrerinnen der Nation“ gesehen. Die Wahl zwischen Sārī und westlicher Kleidung wie Leggings wird daher oft als Ausdruck von Moral oder Emanzipation gewertet.
Es handelt sich um eine moderne Interpretation des traditionellen Sārīs, die durch Stoffwahl oder Wickelstil modische Akzente setzt und oft Gegenstand von Debatten über Angemessenheit ist.
Die Arbeit fokussiert auf die Mittelklasse in Metropolen, wo Bildung und Berufstätigkeit dazu führen, dass Frauen Kleidung bewusster als Mittel zur Aushandlung von Freiheit nutzen.
Die Autorin wendet Pierre Bourdieus Konzepte von „Feld“ und „Habitus“ an, um die sozialen Regeln und die Handlungsmacht hinter der Kleidungswahl zu erklären.
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