Bachelorarbeit, 2019
69 Seiten, Note: 2,3
1. Einführung
2. E-Entrepreneurship und Digitalisierung
2.1 Digitalisierung – Definitionsansätze
3.2 E-Entrepreneurship – Grundlagen
3. Der digitale Bildungsmarkt – Eine Übersicht
3.1 Märkte der digitalen Wirtschaft
3.2 Der digitale Bildungsmarkt
4. Unternehmensgründung - E-Entrepreneurship im digitalen Bildungsmarkt
4.1 Charakterisierung der allgemeinen Gründungselemente in der digitalen Wirtschaft
4.1.1 Merkmale und Bereiche
4.1.2 Akteure und Faktoren
4.1.3 Phasen und Struktur
4.2 Das Digital Business Model
4.3 Entwicklung eines Vergleichsrahmens auf Basis des Business Model Canvas
4.4 Ableitung von Handlungsempfehlungen bezüglich der Gestaltung des Gründungsprozesses
5. E-Entrepreneurship im E-Learning-Markt: Herausforderungen, Chancen und Risiken
5.1 Herausforderungen
5.2 Chancen und Risiken
6. Ausblick
6.1 Künstliche Intelligenz im e-Learning Markt
6.2 Micro Learning als Top-Trend
7. Fazit
Die Arbeit untersucht die Charakterisierung von Gründungsprozessen im digitalen Bildungsmarkt und analysiert die spezifischen Chancen, Risiken und Herausforderungen für Startups. Ziel ist es, durch die Entwicklung eines Vergleichsrahmens auf Basis des "Business Model Canvas" Handlungsempfehlungen für zukünftige E-Entrepreneurs abzuleiten.
4.1.1 Merkmale und Bereiche
Um den Werdegang eines im digitalen Bildungsmarkt agierenden Unternehmens zu verstehen, muss zu aller erst die Gründungstheorie per se beschrieben werden. Kollmann definiert hierzu fünf bedeutende Segmente, welche für die Gründung in der digitalen Wirtschaft maßgebend sind. Die Merkmale, welche bereits in Punkt 2.2 genannt wurden, stellen die verschiedenen Typen einer Unternehmensgründung dar. Der Autor fokussiert sich auf zwei der acht Unterscheidungskriterien, welche er als besonders elementar für eine Gründung in der Digitalwirtschaft hält. So sind die Unterscheidungen nach dem Neuheitsgrad des Unternehmens, sowie nach dem Grad an rechtlich-organisatorischer Selbständigkeit, die gewählten Prämissen. Diese werden wiederum in originäre und derivative, respektive selbständige und unselbständige Gründungen aufgegliedert. Weiter differenziert Kollmann nach verschiedenen Subtypen innerhalb der digitalen Wirtschaft und beschreibt in drei Schritten die Entwicklungsstadien von digital agierenden Unternehmen. Beginnend mit der Unternehmensgründung als solches, welche als „Ausgangsfeld“ festgelegt wird.
Weiter benennt er als „Anwendungsfeld“ die Digitale Wirtschaft, genauer das E-Business, welches eine grobe Erklärung der Funktionsweise der digitalen Wirtschaft in Form eines Schalenmodells darlegt, das mithilfe sogenannter „Big Data“ eine Informationswirtschaft erschaffen hat. Hierunter werden fünf Plattformen benannt, welche „den Austausch von Information, Kommunikation und Transaktion zum Inhalt haben“:
1. E-Procurement: elektronischer Einkauf von Produkten und Dienstleistungen über digitale Netzwerke.
2. E-Shop: das Pendant zum E-Procurement, bei dem der elektronische Verkauf von Produkten und Dienstleistungen über ein digitales Netzwerk vollzogen wird.
3. E-Marketplace: Die Verbindung beider vorangegangener Punkte, die eine Möglichkeit schafft, einen elektronischen Handel von Produkten und Dienstleistungen über ein digitales Netzwerk abzuwickeln.
4. E-Community: Erweiterung um soziale Komponente, indem ein elektronischer Kontakt zwischen Wirtschaftseinheiten über digitale Netzwerke ermöglicht wird.
5. E-Company: Erweiterung um kooperatives Element, bei dem sich Unternehmen via digitaler Netzwerke um Zusammenarbeiten bemühen können.
1. Einführung: Das Kapitel führt in die Problemstellung des digitalen Bildungsmarktes ein und definiert die methodische Herangehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. E-Entrepreneurship und Digitalisierung: Es werden Begriffsdefinitionen zur Digitalisierung und die Grundlagen des Entrepreneurships sowie verschiedene Gründungstypen systematisch dargestellt.
3. Der digitale Bildungsmarkt – Eine Übersicht: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Märkte der digitalen Wirtschaft und die spezifischen Merkmale des digitalen Bildungssektors.
4. Unternehmensgründung - E-Entrepreneurship im digitalen Bildungsmarkt: Der Hauptteil charakterisiert Gründungselemente, analysiert Geschäftsmodelle mittels des "Business Model Canvas" und leitet Handlungsempfehlungen für Gründer ab.
5. E-Entrepreneurship im E-Learning-Markt: Herausforderungen, Chancen und Risiken: Es werden die spezifischen Herausforderungen, Risiken und Chancen im E-Learning-Sektor basierend auf Experteninterviews und Studien diskutiert.
6. Ausblick: Das Kapitel beleuchtet Zukunftstrends, insbesondere den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und die wachsende Bedeutung von Micro Learning.
7. Fazit: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, reflektiert die Ergebnisse kritisch und gibt Anstöße für weiterführende Forschung.
E-Entrepreneurship, Digitalisierung, Digitaler Bildungsmarkt, Unternehmensgründung, Business Model Canvas, E-Learning, Startup, Geschäftsmodell, Innovationsmanagement, Gründungsberatung, Venture Capital, KI im Bildungsbereich, Micro Learning, Bildungsökonomie, Digitale Transformation.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit den Gründungsprozessen, Chancen und Risiken von Startups im Bereich des digitalen Bildungsmarktes.
Die Arbeit behandelt die Digitalisierung von Geschäftsmodellen, die Struktur von Gründungsprozessen, Erfolgsfaktoren für Startups und die spezifischen Besonderheiten des E-Learning-Marktes.
Ziel ist die Entwicklung eines Vergleichsrahmens, um auf dessen Basis konkrete Handlungsempfehlungen für Gründer von E-Learning-Unternehmen zu formulieren.
Der Autor nutzt das "Digital Business Model" nach Osterwalder als Vergleichsinstrument, um innovative Startups in der E-Learning-Branche systematisch zu analysieren.
Im Hauptteil werden Gründungselemente charakterisiert, die Evolution von Startups in der digitalen Wirtschaft beschrieben und eine detaillierte Gegenüberstellung verschiedener E-Learning-Unternehmen vorgenommen.
E-Entrepreneurship, E-Learning-Markt, Business Model Canvas und digitale Transformation sind die zentralen Kernbegriffe der Arbeit.
Das "Innovation Board" dient als Werkzeug innerhalb der Design-Thinking-Methodik, um aus einer Geschäftsidee systematisch ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln.
Die Arbeit differenziert unter anderem nach dem Neuheitsgrad (originär vs. derivativ) und dem Grad der rechtlich-organisatorischen Selbständigkeit der Gründer.
Das Management ist deshalb zentral, weil der Gründer das junge E-Venture durch seinen persönlichen Antrieb, seine Risikobereitschaft und seine Fähigkeit, sich vom Gründer zum Manager zu entwickeln, maßgeblich beeinflusst.
KI wird als bedeutender Zukunftsfaktor identifiziert, der durch Individualisierung von Lernsettings und Analyse von Lerndefiziten das Potenzial hat, das E-Learning nachhaltig zu revolutionieren.
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