Bachelorarbeit, 2019
84 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Thematik und Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Die Bedeutung des Luftverkehrs
2.1 Die allgemeine Funktion des Luftverkehrs
2.2 Die Bedeutung des Luftverkehrs für Großbritannien und die EU
3 Grundlagen des Luftverkehrsrechts
3.1 Das Abkommen von Chicago über die internationale Zivilluftfahrt
3.2 Bilaterale Luftverkehrsabkommen
3.3 Die Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs
3.3.1 Initialfaktoren der Liberalisierung
3.3.2 Rechtsgrundlagen der Liberalisierung
3.3.3 Die drei Liberalisierungspakete
3.4 Die Übertragung des europäischen Luftverkehrsrechts auf Nicht-EU-Staaten
4 Der Brexit
4.1 Geschichtliche Hintergründe des Brexit
4.2 Der Weg zum Mitgliedschaftsreferendum 2016
4.3 Der Austrittsprozess bis heute
5 Luftverkehr und Brexit
5.1 Szenario-Analyse zukünftiger Luftverkehrsbeziehungen EU – Großbritannien
5.1.1 Die ECAA als multilaterales Modell
5.1.2 Das bilaterale Modell der Schweiz
5.1.3 Individuelle bilaterale Abkommen
5.2 Luftverkehrsspezifische Auswirkungen eines harten Brexit
5.2.1 Auswirkungen auf Verkehrsrechte
5.2.2 Auswirkungen auf Betriebsgenehmigungen
5.2.3 Sonstige Auswirkungen
5.3 Gegenmaßnahmen
5.3.1 Gegenmaßnahmen der Politik
5.3.2 Gegenmaßnahmen der Airlines an den Beispielen easyJet und Ryanair
6 Fazit
Die Arbeit untersucht die potenziellen Konsequenzen des EU-Austritts Großbritanniens für den europäischen Luftverkehrsmarkt, wobei der verkehrsrechtliche Aspekt zentral analysiert wird. Ziel ist es, Auswirkungen sowohl eines ungeordneten als auch eines geordneten Brexit auf Basis verschiedener Szenarien und Airline-Leistungskennzahlen zu bewerten.
3.1 Das Abkommen von Chicago über die internationale Zivilluftfahrt
Bereits bis zum zweiten Weltkrieg hatte sich im letzten Jahrhundert das Flugzeug als wichtiges Transportmittel entwickelt, um schnell große Distanzen zu überwinden. Durch das starke Wachstum des Luftverkehrs, wuchsen allerdings im gleichen Umfang die Hürden in Bezug auf verschiedene rechtliche Aspekte, insbesondere die Hoheitsrechte innerhalb des Luftraums.21 Um dies zu regeln wurde 1944, mit dem Abkommen von Chicago (ChAbk), der Grundbaustein der heutigen internationalen Luftverkehrsbeziehungen gelegt. Das kurzfristige Erliegen des Luftverkehrs nach dem zweiten Weltkrieg wurde auf Initiative der USA genutzt, um Vertreter aus 54 Staaten zur Konferenz von Chicago zu berufen und den zivilen Luftverkehr neu zu regeln. Dies resultierte vor allem aus der Erkenntnis der starken Bedeutung des Luftverkehrs und welches Potential dieser, insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht, mit sich bringt.22 So bestand das große Ziel darin, einen möglichst freien, wirtschaftlich nutzbaren Luftraum zu schaffen. Laut Mensen gehörten folgende drei Abschnitte zur Planung der Chicagoer Konferenz:
• „die Anpassung der internationalen Luftverkehrsregeln an die Entwicklung des Luftverkehrs,
• die Institutionalisierung einer internationalen Luftfahrtorganisation,
• die Festlegung der Verkehrsrechte des internationalen Fluglinienverkehrs auf multilateraler Basis.“23
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Brexit-Folgen für den Luftverkehr ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Die Bedeutung des Luftverkehrs: Dieses Kapitel erläutert die wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Funktion des Luftverkehrs und analysiert die Bedeutung für Großbritannien und die EU.
3 Grundlagen des Luftverkehrsrechts: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, von Chicago bis zur EU-Liberalisierung, sowie die Ausdehnung des Luftverkehrsrechts auf Drittstaaten dargelegt.
4 Der Brexit: Dieses Kapitel beleuchtet die geschichtlichen Hintergründe, den Weg zum Referendum 2016 und den komplexen Austrittsprozess.
5 Luftverkehr und Brexit: Hier werden Szenarien für künftige Luftverkehrsbeziehungen analysiert sowie die Auswirkungen eines harten Brexit und Gegenmaßnahmen von Politik und Airlines untersucht.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und bewertet die Auswirkungen des Brexit auf den europäischen Luftverkehrsmarkt.
Brexit, Luftverkehr, Europäische Union, Luftverkehrsrecht, Verkehrsrechte, Liberalisierung, ECAA, No-Deal-Brexit, Fluggesellschaften, Wettbewerb, Betriebsgenehmigung, Konnektivität, Bilaterale Abkommen, Verkehrsfreiheiten, Luftfahrt
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des Austritts Großbritanniens aus der EU auf den europäischen Luftverkehrsmarkt.
Die Arbeit behandelt luftverkehrsrechtliche Grundlagen, den Brexit-Prozess und die ökonomischen sowie regulatorischen Konsequenzen für Fluggesellschaften.
Das Ziel ist es, die Auswirkungen eines geordneten bzw. ungeordneten Brexit auf den Luftverkehr in Relation zum Stand der Verhandlungen zu setzen.
Es werden eine Literaturanalyse der rechtlichen Grundlagen sowie eine Szenario-Analyse zukünftiger Luftverkehrsbeziehungen durchgeführt.
Der Hauptteil behandelt die Bedeutung des Luftverkehrs, die Entwicklung des Luftverkehrsrechts, den Brexit-Prozess und spezifische Auswirkungen für Airlines.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Brexit, Luftverkehrsrecht, Verkehrsfreiheiten und Liberalisierung charakterisiert.
Es erfordert, dass Airlines mehrheitlich im Eigentum von EU-Bürgern stehen, was bei britischen oder international verflochtenen Unternehmen durch den Brexit gefährdet ist.
Sie gilt als größtes Hindernis im Brexit-Prozess, um eine harte Grenze auf der irischen Insel zu vermeiden, was Auswirkungen auf die wirtschaftliche Kooperation hat.
Beide Airlines haben EU-Betriebsgenehmigungen (AOCs) beantragt und Strukturen zur Sicherung der EU-Eigentümerschaft geschaffen.
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