Masterarbeit, 2019
110 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit untersucht die Karrierewege und Bildungsabschlüsse von Vorstandsmitgliedern in Deutschland und der Türkei. Dabei werden sowohl nationale Karrieremuster als auch die Rolle von Bildungseinrichtungen und Unternehmenskulturen im Kontext der Legitimation von Eliten beleuchtet. Die Arbeit analysiert, wie soziale Herkunft, Bildung und Leistung in den jeweiligen Ländern die Karrierewege von Topmanagern prägen.
Kapitel 1 bietet eine Einführung in die Thematik der Arbeit und stellt die Forschungsfragen sowie die Zielsetzung dar. Kapitel 2 beleuchtet den historischen Kontext wirtschaftlicher Eliten in Deutschland und der Türkei und bietet Einblicke in die Entwicklung der jeweiligen Elitenstrukturen. Kapitel 3 analysiert nationale Karrieremuster von Topmanagern in verschiedenen Ländern und vergleicht diese mit den Karrierewegen türkischer Topmanager. Kapitel 4 präsentiert den theoretischen Rahmen der Arbeit, wobei Konzepte wie Legitimation von Eliten, sozialer Habitus und Bildung als Filter für Humankapital diskutiert werden. Kapitel 5 fokussiert auf die Rolle von Bildungseinrichtungen in der Kommunikation von Talentssignalen, wobei die Besonderheiten des Bildungssystems in Deutschland und der Türkei im Vordergrund stehen. Kapitel 6 untersucht die Unternehmenskultur und -führung in deutschen und türkischen Aktiengesellschaften. Kapitel 7 beschreibt die Methode der Arbeit, inklusive der verwendeten Datenerhebungs- und -auswertungsmethoden.
Die Masterarbeit beschäftigt sich mit den Schlüsselbegriffen Karriere, Bildung, Topmanager, Eliten, Legitimation, Bildungseinrichtungen, Unternehmenskultur, Deutschland, Türkei, soziale Herkunft, Habitus, Humankapital. Die Arbeit analysiert die Interaktion dieser Konzepte im Kontext der Karriereentwicklung von Topmanagern in beiden Ländern.
In beiden Ländern existieren spezifische Rekrutierungsmuster, die historisch, kulturell und institutionell geprägt sind, wobei sich zunehmend internationale Einflüsse bemerkbar machen.
Bildungsinstitutionen fungieren als Filter für Humankapital und kommunizieren Talentsignale; in der Türkei ist der Wettbewerb an Prestigeuniversitäten sehr hoch, während in Deutschland der Doktortitel einen hohen Stellenwert hat.
Die Legitimation beschreibt, wie soziale Herkunft, Habitus und Leistung zusammenwirken, um den Aufstieg in Spitzenpositionen der Wirtschaft zu rechtfertigen.
Deutschland nutzt ein dualistisches System (Vorstand und Aufsichtsrat), während in türkischen Aktiengesellschaften oft eine monistische Unternehmensführung dominiert.
Die soziale Herkunft prägt den Habitus und den Zugang zu Bildungsressourcen, was trotz Leistungsprinzip weiterhin ein relevanter Faktor für den Zugang zu Wirtschaftseliten ist.
Die Forschung diskutiert, ob nationale Modelle durch ein internationales Modell abgelöst werden, wobei die Arbeit zeigt, dass landestypische Muster im Spannungsfeld der Internationalisierung bestehen bleiben.
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