Fachbuch, 2019
53 Seiten
1 Einleitung
2 Hierarchische Führung
2.1 Definition
2.2 Klassische Führungstheorien
2.3 Kritische Betrachtung
3 Laterale Führung
3.1 Definition
3.2 Abgrenzung zur hierarchischen Führung
3.3 Laterale Führungsrollen
3.4 Herausforderungen
4 Wesentliche Erfolgsfaktoren lateraler Führung
4.1 Persönlichkeit und Kompetenzen
4.2 Rahmenbedingungen
4.3 Mitarbeiter und Teams
4.4 Kommunikation
4.5 Motivation
4.6 Macht
5 Fazit
5.1 Macht
5.2 Verständigung
5.3 Vertrauen
Die vorliegende Bachelor-Thesis befasst sich mit der Identifikation und Analyse wesentlicher Erfolgsfaktoren lateraler Führung in Organisationen, um praxisnahe Handlungsempfehlungen für Führungskräfte ohne disziplinarische Weisungsbefugnis zu entwickeln.
4.1.3 Konfliktfähigkeit
Wie in Kapitel 3.4 bereits erwähnt, stellen Konflikte ein intensives Spannungsfeld für eine nichtdisziplinarische Führungskraft dar. Sie sind steter Bestandteil der alltäglichen Interaktion in Organisationen. Umso erfolgsförderlicher ist es, sich einer guten Konfliktfähigkeit rühmen zu können. Basis hierfür ist ein frühzeitiges Erkennen und offenes Ansprechen von Konflikten. Auch sollte die laterale Führungskraft den Prozess der Lösung geduldig begleiten und nicht überhastet intervenieren. Eine Klärung im Sinne der gemeinsamen Ziele gelingt vorrangig mit Hilfe von Kompromissen, Vermittlung zwischen den Streitparteien, Beseitigung von etwaigen Missverständnissen untereinander, oder der Herstellung von Konsens über relevante Konfliktthemen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das schwindende Vertrauen in klassische Hierarchien und die steigende Bedeutung lateraler Führung in komplexen Projektstrukturen.
2 Hierarchische Führung: Dieses Kapitel definiert klassische Führung und erläutert relevante Führungstheorien wie den Eigenschafts-, System- und situationsorientierten Ansatz zur Vorbereitung auf den lateralen Vergleich.
3 Laterale Führung: Es wird die Definition von Führung ohne Weisungsbefugnis erarbeitet, von hierarchischen Modellen abgegrenzt sowie die Rollen von Projektleitern und Teamkoordinatoren beleuchtet.
4 Wesentliche Erfolgsfaktoren lateraler Führung: Das Hauptkapitel charakterisiert detailliert Faktoren wie Persönlichkeit, Kommunikation, Motivation und Macht als zentrale Säulen für den Erfolg in lateralen Führungspositionen.
5 Fazit: Das Fazit resümiert die Erkenntnisse und fasst die wesentlichen Erfolgsfaktoren in den drei Säulen Macht, Verständigung und Vertrauen zusammen.
Laterale Führung, Führung ohne Weisungsbefugnis, Projektleitung, Teamkoordination, Erfolgsfaktoren, Konfliktfähigkeit, Kommunikation, Motivation, Macht, Vertrauen, Persönlichkeitskompetenz, Rahmenbedingungen, Führungstheorien, Partizipation, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Erfolgsfaktoren lateraler Führung, also der Führung ohne direkte disziplinarische Weisungsbefugnisse.
Die zentralen Felder umfassen die Abgrenzung von lateraler zu hierarchischer Führung, die Spezifizierung typischer Rollen sowie die Analyse von Einflussfaktoren wie Kommunikation, Motivation und informeller Macht.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Führungskräfte ohne disziplinarische Macht erfolgreich agieren können, um die Zielerreichung in Teams sicherzustellen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, um den aktuellen Forschungsstand zu lateralen Führungskonzepten darzulegen und in den Kontext der Erfolgsfaktoren zu setzen.
Im Hauptteil werden neben den spezifischen lateralen Führungsrollen die Erfolgsfaktoren Persönlichkeit, Rahmenbedingungen, Mitarbeiterführung, Kommunikation, Motivation und Macht detailliert charakterisiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Laterale Führung, Führung ohne Weisungsbefugnis, Erfolgsfaktoren, Konfliktfähigkeit, Kommunikation und Vertrauen beschreiben.
Aufgrund zunehmender Komplexität und fachbereichsübergreifender Projektarbeit gewinnen partizipative Führungsmodelle gegenüber starren Hierarchien an Bedeutung.
Da laterale Führungskräfte kaum formelle Sanktionen nutzen können, ist die Kenntnis und bewusste Anwendung von Macht durch Wissen, Identifikation oder Belohnung ein entscheidender Erfolgshebel.
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