Bachelorarbeit, 2019
156 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen
2.1. Cybermobbing
2.1.1. Verbales Cybermobbing
2.1.2. Candystorm
2.1.3. Shitstorm
2.2. Soziale Medien
2.2.1. Facebook
2.3. Informationsethik
3. Forschungsmethode
4. Kurzprofil von Christian Kern
5. Das Social Media Verhalten des Spitzenkandidaten auf Facebook
5.1. Das Posting-Verhalten von Christian Kern
5.2. Ergebnisse des Posting-Verhaltens des Kandidaten
6. Reaktionen der InternetnutzerInnen
7. Reaktionen auf verbale Angriffe seitens des Politikers
8. Präventionsmaßnahmen und richtiger Umgang mit verbalen Angriffen
9. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Social Media Verhalten des österreichischen Spitzenkandidaten Christian Kern während des Wahlkampfes zur Nationalratswahl 2017. Das primäre Ziel besteht darin, die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern der Politiker auf verbale Angriffe in seinen Facebook-Accounts reagiert, und dabei die medienethische Korrektheit sowie die Dynamik zwischen politischem Akteur und InternetnutzerInnen zu beleuchten.
2.1. Cybermobbing
Grundsätzlich weist Cybermobbing viele Ähnlichkeiten mit dem traditionellen Mobbing auf. Wie beim traditionellen Mobbing soll auch bei Cybermobbing das Opfer langfristig und wiederkehrend geschädigt werden, aber nicht von Angesicht zu Angesicht, sondern über die verschiedenen Kommunikationsplattformen des Internets (Katzer 2014: 60). Außerdem ist Cybermobbing nicht von Ort und Zeit abhängig. Traditionelles Mobbing ist auf einen Ort und Zeitpunkt eingeschränkt, während Cybermobbing von diesen Faktoren nicht abhängig ist, da mittlerweile fast jeder ununterbrochen über das Handy und dem Internet erreichbar ist (Kern 2014: 33). Außerdem wird bei traditionellem Cybermobbing die physische Anwesenheit des Opfers und des/der Täters/der Täterin benötigt. Bei Cybermobbing ist dies nicht der Fall. Durch das Internet stehen die Opfer und Täter sich nicht direkt gegenüber, sondern ein Medium und das Internet trennen sie voneinander (Kern: 2014: 31). Das Cybermobbing findet also über eine gewisse Distanz statt. Hier kommt außerdem der zusätzliche Faktor der Anonymität hinzu.
1. Einleitung: Beleuchtet die wachsende Bedeutung von sozialen Medien als Informationsquelle und deren Einfluss auf Wahlkämpfe sowie die mediale Berichterstattung.
2. Begriffsdefinitionen: Definiert zentrale Begriffe wie Cybermobbing, Shitstorm, Soziale Medien und Informationsethik als theoretische Basis für die Untersuchung.
3. Forschungsmethode: Erläutert das Vorgehen mittels Inhaltsanalyse der Facebook-Beiträge von Christian Kern im Zeitraum vom 15. September bis 15. Oktober 2017.
4. Kurzprofil von Christian Kern: Skizziert den politischen Werdegang und die Parteizugehörigkeit des untersuchten Spitzenkandidaten.
5. Das Social Media Verhalten des Spitzenkandidaten auf Facebook: Analysiert die Art und Frequenz der Postings sowie die verschiedenen Themenkategorien des Kandidaten auf Facebook.
6. Reaktionen der InternetnutzerInnen: Untersucht das Like-Verhalten und die Kommentare der NutzerInnen auf die Beiträge des Politikers.
7. Reaktionen auf verbale Angriffe seitens des Politikers: Dokumentiert, wie Christian Kern auf beleidigende oder kritische Kommentare auf seinen Plattformen reagiert.
8. Präventionsmaßnahmen und richtiger Umgang mit verbalen Angriffen: Diskutiert Strategien für Politiker im Umgang mit Cybermobbing und Shitstorms.
9. Fazit: Beantwortet die Forschungsfragen und bewertet die Ergebnisse der Untersuchung im Hinblick auf den Umgang mit verbaler Aggression.
Nationalratswahl 2017, Christian Kern, Facebook, Cybermobbing, Verbaler Angriff, Shitstorm, Candystorm, Soziale Medien, Informationsethik, Politische Kommunikation, Wahlkampf, Medienethik, InternetnutzerInnen, Online-Strategie, Online-Wahlkampf
Die Arbeit untersucht das Social Media Verhalten von Christian Kern auf Facebook während des Wahlkampfes 2017 und wie dieser mit verbalen Angriffen durch Internetnutzer umgeht.
Die Arbeit fokussiert sich auf Cybermobbing-Phänomene in sozialen Netzwerken, politische Kommunikation in sozialen Medien und die Reaktionen von Politikern auf verbale Aggression.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage: "Inwiefern reagiert der Spitzenkandidat Christian Kern auf verbale Angriffe in seinem Social Media Account?"
Zur Datengewinnung und Analyse der Facebook-Beiträge im festgelegten Zeitraum wird die Methode der Inhaltsanalyse angewandt.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der verschiedenen Posting-Kategorien (z. B. politische Ziele, Imageverbesserung, Angriffe auf Konkurrenten), der Nutzerreaktionen und den Präventionsmöglichkeiten bei verbalen Angriffen.
Zu den zentralen Begriffen gehören unter anderem Nationalratswahl 2017, Christian Kern, Facebook, Cybermobbing, Shitstorm und Politische Kommunikation.
In der Regel versuchte der ehemalige Bundeskanzler, den Angreifern die Situation zu erklären, anstatt selbst in eine verbale Konfrontation oder Beschimpfung zu gehen.
Die Affäre führte zu einem Anstieg der Aufmerksamkeit und der Angriffe gegen den Kandidaten, woraufhin dieser versuchte, durch spezifische Statements und die Darstellung als Opfer in der Situation zu navigieren.
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