Bachelorarbeit, 2019
79 Seiten, Note: 1,7
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Hypothese der Abeit
2 Grundlagen
2.1 Die Entwicklung von der Europäischen Gemeinschaft zur Europäischen Union
2.2 Europäische Union: Die EU im Überblick
2.2.1 Werte, Ziele und Grundfreiheiten
2.2.2 Organe und Verträge
2.3 Der Europäische Binnenmarkt
2.3.1 „Begriff Binnenmarkt“
2.3.2 Geschichtlicher Hintergrund
2.3.3 Der Europäische Wirtschaftsraum
2.4 Die Bedeutung des EU-Binnenmarktes
2.5 Die vier Grundfreiheiten des Europäischen Binnenmarktes
2.5.1 Freier Personenverkehr
2.5.2 Freier Warenverkehr
2.5.3 Freier Dienstleistungsverkehr
2.5.4 Freier Kapitalverkehr
2.6 Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland
2.7 Das Vereinigte Königreich und die Europäische Union
3 Der Brexit
3.1 Das Brexit Refrendum
3.1.1 Brexit Referendum: Das Wahlergebnis
3.1.2 Das Wahlergebnis: Gründe für die Abstimmung
3.2 Die Gründe für einen Austritt aus der EU
3.3 Austritt aus der EU gemäß Artikel 50, Lissabon Vertrag
3.3.1 Ablauf
3.3.2 Artikel 50 Lissabon Vertrag
3.3.3 Chronik der Verhandlungen
4 Brexit seine Folgen und Auswirkungen im Hinblick auf die Grundfreiheiten
4.1 Brexit und seine Folgen auf das Vereinigte Königreich
4.1.1 Wirtschaftliche Auswirkungen
4.1.2 Auswirkungen auf britische Unternehmen
4.1.3 Migranten
4.1.4 Schottland
4.1.5 Nordirland
4.2 Folgen für Deutschland
4.3 Folgen für die Europäische Union am Beispiel der Grundfreiheiten
4.3.1 Folgen beim freien Personenverkehr
4.3.2 Folgen beim freien Warenverkehr
4.3.3 Folgen beim freien Dienstleistungsverkehr
4.3.4 Folgen beim freien Kapitalverkehr
5 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht kritisch die potenziellen Auswirkungen eines EU-Austritts des Vereinigten Königreichs (Brexit) auf die Europäische Union, insbesondere auf den Europäischen Binnenmarkt und die vier Grundfreiheiten (Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr).
3.1 Das Brexit Referendum
Das Brexit Referendum stellt ein historisches Ereignis in der Geschichte des Landes dar. Großbritannien, ein Land mit großer Tradition, hatte nach zwei gescheiterten Beitrittsversuchen lange um die Mitgliedschaft in der EG gekämpft. Mit dem Brexit Referendum hat Großbritannien nun den Ausstieg aus der EU endgültig beschlossen. Wie es zum Brexit kam wird in diesem Kapitel erläutert.
David Cameron, ehemaliger britischer Premierminister des Vereinigten Königreichs und von 2005 bis 2016 Parteivorsitzender der Konservativen Partei, leitete den Brexit in die Wege. Er verkündete im Januar 2013, im Falle seiner Wiederwahl 2015 als Premierminister Großbritanniens ein Brexit Referendum spätestens bis 2017 an, um über die Zukunft Großbritanniens zu entscheiden. Die Briten sollten entweder für den Verbleib oder den Ausstieg Großbritanniens aus der EU abstimmen. Nach seiner Wiederwahl hielt Cameron sein Versprechen und gab am 20. Februar 2016 den Zeitpunkt für das Referendum bekannt. Dementsprechend sollte die Abstimmung offiziell am 23. Juni 2016 stattfinden. Am 23. Juni 2016 fand das Referendum offiziell statt. Das Abstimmungsergebnis lag bei 51,9 % zu 48,1 %.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Problematik und politische Relevanz des Brexits sowie die Zielsetzung und Hypothese der Arbeit.
2 Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die notwendigen Basisinformationen über die EU, den Binnenmarkt und die Bedeutung der vier Grundfreiheiten.
3 Der Brexit: Hier werden die Hintergründe, das Referendum, die Gründe für den Austritt und der formale Austrittsprozess gemäß Artikel 50 ausführlich dargelegt.
4 Brexit seine Folgen und Auswirkungen im Hinblick auf die Grundfreiheiten: Dieses Kernkapitel analysiert detailliert die Konsequenzen für das Vereinigte Königreich, Deutschland und die Auswirkungen auf die vier Grundfreiheiten des Binnenmarktes.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen des Brexits.
Brexit, Europäische Union, Europäischer Binnenmarkt, Grundfreiheiten, Personenverkehr, Warenverkehr, Dienstleistungsverkehr, Kapitalverkehr, Vereinigtes Königreich, Wirtschaftliche Auswirkungen, Referendum, Artikel 50, Austrittsprozess, Zollunion, Handelsbeziehungen.
Die Arbeit analysiert die potenziellen wirtschaftlichen und politischen Folgen des EU-Austritts von Großbritannien unter besonderer Berücksichtigung des Europäischen Binnenmarktes.
Die zentralen Felder sind die Funktionsweise des Binnenmarktes, die vier Grundfreiheiten, die Hintergründe des Brexit-Referendums sowie die Folgen für die britische und deutsche Wirtschaft.
Das Ziel ist es, die Auswirkungen eines potenziellen EU-Austritts kritisch zu beleuchten und verschiedene Austrittsszenarien sowie deren Konsequenzen für die vier Grundfreiheiten des Binnenmarktes zu analysieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, bei der sowohl aktuelle Fachliteratur als auch Internetquellen zum Brexit-Prozess ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen (EU und Binnenmarkt), eine detaillierte Aufarbeitung des Brexits und eine Analyse der Auswirkungen auf das Vereinigte Königreich, Deutschland und die EU-Grundfreiheiten.
Die wichtigsten Schlagworte sind Brexit, Europäischer Binnenmarkt, Grundfreiheiten, Austrittsverhandlungen und wirtschaftliche Folgen.
Der Backstop dient als Sonderregelung für die irische Grenze, um Grenzkontrollen zu vermeiden und den freien Warenverkehr sicherzustellen, falls in der Übergangsphase kein Handelsabkommen gefunden wird.
Da dieser Sektor eng in transnationale Wertschöpfungsketten eingebunden ist, führen Zölle, Grenzwartezeiten und neue technische Anforderungen zu Produktionsstörungen und hohen Zusatzkosten, insbesondere für deutsche Unternehmen wie BMW.
Ein harter Brexit beschreibt einen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU ohne vorheriges Abkommen, was zum sofortigen Verlust des Zugangs zum Binnenmarkt und zur Zollunion führt.
Schottland stimmte mehrheitlich für den Verbleib in der EU und steht dem Brexit kritisch gegenüber, während die britische Regierung den Austritt proaktiv vorangetrieben hat.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

