Masterarbeit, 2019
90 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit untersucht die syntaktischen Besonderheiten des Westmittelbairischen, insbesondere die V2- und VL-Wortstellung. Die Arbeit widmet sich der Frage, inwiefern die bairische formale verbale Wortstellung nach Subjunktionen mit der gesprochenen deutschen Sprache übereinstimmt oder sich Unterschiede zeigen.
Westmittelbairisch, gesprochenes Deutsch, V2-Wortstellung, VL-Wortstellung, weil-Sätze, dass-Sätze, Syntax, Sprachgeschichte, empirische Untersuchung, Sprachvariation.
V2 bedeutet 'Verb-Zweit-Stellung' (typisch für Hauptsätze), während VL 'Verb-Letzt-Stellung' (typisch für Nebensätze nach Subjunktionen wie 'weil') bedeutet.
Im gesprochenen Deutsch wird 'weil' oft als Beiordnung (Parataxe) verwendet, was zur Hauptsatzwortstellung (V2) führt, anstatt zur grammatikalisch korrekten VL-Stellung.
Die empirische Untersuchung prüft, ob im Bairischen die VL-Wortstellung nach 'dass' konsequenter beibehalten wird als im gesprochenen Standarddeutsch.
Die Arbeit erarbeitet Hypothesen, ob die moderne Verwendung von 'weil' mit V2-Stellung funktional als Parataxe (Hauptsatzverbindung) einzustufen ist.
Der Autor nutzte Befragungsmaterial und analysierte unter anderem gesprochene bairische Sätze aus Märchenadaptionen (z. B. Grimm, Rapunzel).
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