Bachelorarbeit, 2019
86 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Begriffserklärungen
2.1. Direktbanken
2.2. Digitale Transformation
2.3. Unternehmensstrategie und Strategisches Management
2.3.1. Strategiefindungsprozess
2.3.2. Externe Analyse
2.3.3. Interne Analyse
2.3.4. Strategieformulierung- und Auswahl
3. Veränderte Rahmenbedingungen
3.1. Aktuelle Ertragssituation
3.2. Regulatorische Rahmenbedingungen
3.3. Neue Technologien durch die Digitalisierung
3.3.1. Blockchain-Technologie
3.3.2. Mobile-Payments
3.3.3. Künstliche Intelligenz
3.3.4. Internet der Dinge
3.3.5. Plattformbanking
3.4. Veränderung der Kundenbedürfnisse
4. Marktteilnehmer
4.1. FinTechs
4.2. Technologie Unternehmen
4.3. Direktbanken
4.4. Filialbanken
5. Ableitung der Forschungsfrage
6. Methodische Vorgehensweise
6.1. Forschungsdesign
6.1.1. Definition von Case Study Research
6.1.2. Ablauf von Fallstudien
6.1.3. Herangehensweise in der Arbeit
6.1.4. Hauptkategorien
6.2. Fallbeschreibung
6.3. Datenerhebung
6.4. Datenauswertung
6.4.1. Datenauswertung I: Interviews
6.4.2. Datenauswertung II: PEST-Analyse
6.5. Ergebnisdarstellung anhand der SWOT Analyse
7. Diskussion
8. Implikationen zur Praxis
9. Fazit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Finanzbranche zu untersuchen und anhand einer explorativen Fallstudie zu ermitteln, wie sich Direktbanken strategisch ausrichten müssen, um im digitalen Wettbewerb langfristig erfolgreich zu bleiben.
1.1. Problemstellung
Haben die Filialbanken noch bis Mitte der 1990er regional gedacht, kamen mit der Internettechnologie Direktbanken hinzu. Diese konnten die Masse der Kunden deutschlandweit mit günstigeren Konditionen als die in einer Filiale beratenden Banken ansprechen (vgl. Kapitalanlage-welt Blog, 2016). Der Kunde war nun in der Lage selbständig Wertpapiere zu handeln. Am Anfang war vor allem das Brokerage, also der Wertpapierhandel, das Hauptgeschäft der Direktbanken (vgl. White, 2004, S. 240). Nach der Weltwirtschaftskrise 2007 kam deshalb eine neue strategische Ausrichtung hinzu. Mit dem Wunsch nach stabileren Gewinnen wurden Direktbroker zu Vollbanken mit Tagesgeld und Girokonten ausgebaut (vgl. Karsch, 2007). Dadurch kamen neben den Einnahmen aus Provisionen für Vermittlungen auch die beständigeren Zinseinnahmen hinzu.
Es ist wichtig technologieaffin, risikobereit, offen für neue Wege und anpassungsfähig an neue Strukturen zu sein, um erfolgreich in der digitalen Wirtschaft sein zu können (vgl. BMWi, 2015, S. 16). Mit der Digitalisierung verändert sich diese nun in einem nie vorher gekannten Tempo (vgl. BMWi, 2015, S. 18). Neue Technologien, digitale Prozesse und die sich ständig verändernden regulatorischen Anforderungen und eine langanhaltende Niedrigzinsphase sind für Direktbanken eine ständige Herausforderung geworden (vgl. Hille, 2017, S. 54). Zu diesen äußeren Einflussfaktoren gesellen sich nun auch noch die durch Venture-Capital getriebenen FinTechs (vgl. Hach, Steger und Becker, 2018, S. 11) und Technologie Großkonzerne wie Apple und Google (vgl. Atzler, 2019), als neue Konkurrenten hinzu. Diese agieren global, sind kundenorientierter und bieten die neuste IT-Technologie an (vgl. Hach, Steger und Becker, 2018, S. 13). Daher empfinden vielfach Direktbanken die fortschreitende Digitalisierung als Bedrohung etablierter Strukturen und Geschäftsmodelle.
1. Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung der Direktbanken sowie die heutigen Herausforderungen durch Digitalisierung und neue Wettbewerber.
2. Begriffserklärungen: Definiert zentrale Konzepte wie Direktbanken, digitale Transformation sowie Strategisches Management als Grundlage für die weiteren Analysen.
3. Veränderte Rahmenbedingungen: Analysiert die ökonomischen, regulatorischen und technologischen Faktoren, die den Bankensektor unter Druck setzen.
4. Marktteilnehmer: Beleuchtet das Wettbewerbsumfeld, insbesondere die Rolle von FinTechs, Technologieunternehmen und traditionellen Banken.
5. Ableitung der Forschungsfrage: Synthetisiert die vorangegangenen Kapitel, um die wissenschaftliche Fragestellung dieser Arbeit zu formulieren.
6. Methodische Vorgehensweise: Erläutert das Forschungsdesign der explorativen Fallstudie und die Datenauswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse und SWOT-Analyse.
7. Diskussion: Spiegelt die gewonnenen Erkenntnisse mit der Theorie und reflektiert den Stellenwert der Untersuchungsergebnisse.
8. Implikationen zur Praxis: Leitet konkrete Anwendungsoptionen für Banken aus den wissenschaftlichen Ergebnissen ab.
9. Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung.
Direktbanken, Digitale Transformation, Strategisches Management, FinTechs, Plattformbanking, Kundenorientierung, SWOT-Analyse, Bankstrategie, Wettbewerbsvorteil, Niedrigzinsphase, Regulatorik, Innovation, Kundenzufriedenheit, Technologieunternehmen, Digitales Banking.
Die Arbeit untersucht die strategische Neuausrichtung von Direktbanken im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung und eines veränderten Wettbewerbsumfelds.
Die zentralen Felder umfassen die digitale Transformation, das moderne Strategische Management, veränderte Kundenbedürfnisse sowie die Analyse neuer Marktteilnehmer wie FinTechs und Technologiekonzerne.
Ziel ist es, herauszufinden, wie sich eine Direktbank strategisch aufstellen muss, um trotz regulatorischer Anforderungen und neuer Wettbewerber im digitalen Zeitalter konkurrenzfähig zu bleiben.
Die Arbeit basiert auf einer explorativen Fallstudie, die durch leitfadengestützte Experten- und Kundeninterviews ergänzt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse sowie einer SWOT-Analyse ausgewertet wird.
Der Hauptteil analysiert die Rahmenbedingungen der Bankenbranche, klassifiziert relevante Marktteilnehmer und leitet aus einer Fallstudie (Fall-Bank) Faktoren für eine erfolgreiche Zukunftsstrategie ab.
Schlüsselwörter sind unter anderem Direktbanken, Digitale Transformation, Strategisches Management, FinTechs, Plattformbanking und Kundenorientierung.
Die Niedrigzinsphase erschwert die traditionelle Ertragsgenerierung und zwingt Banken dazu, vermehrt auf Provisionserträge, Cross-Selling und effizientere Prozesse oder neue Kooperationen zu setzen.
Kooperationen ermöglichen es etablierten Banken, fehlende Innovationskraft auszugleichen, technologische Potenziale schneller zu nutzen und den Zugang zu neuen, digital affinen Kundensegmenten zu sichern.
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