Bachelorarbeit, 2019
30 Seiten, Note: 3,0
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 DER KULTURBEGRIFF
2.2 KULTUR UND IDENTITÄT
2.3 JUGENDPHASE
2.4 TÜRKISCHSTÄMMIGE MIGRANTINNEN IN ÖSTERREICH
3. METHODISCHES VORGEHEN
4. ERGEBNISSE
5. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
6. FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle kultureller Differenzen bei der Erziehung in türkischstämmigen Familien und deren Auswirkungen auf den Prozess der Identitätsfindung jugendlicher Kinder. Ziel ist es, durch eine Literaturanalyse wissenschaftliche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich die familiäre Erziehung in diesem Migrationskontext gestaltet und welche Herausforderungen für die Identitätsentwicklung daraus resultieren.
4.1 Erziehung in türkischstämmigen Familien
Atabay beschreibt im Überblick über die Literatur zur im Mittelpunkt dieser Arbeit stehenden Thematik, dass keine übereinstimmenden Beschreibungen über Erziehungsvorstellungen der türkischstämmigen Familien zu finden seien. Einige Autorinnen und Autoren, die er betrachtet, seien der Ansicht, dass die türkischen Erziehungsstile aufgrund der vertretenen kulturellen Werte und Normen immer noch am Herkunftsland orientiert und großteils an die Religion des Islam gebunden seien. Es wird an dieser Stelle gleich erkennbar, dass das der frühen Migrationsforschung entspringende Bild eine undifferenzierte Perspektive erkennen lässt, die heutzutage in Frage gestellt werden muss.
In Bezug auf die Erziehung in türkischstämmigen Familien hat Nauck eine Vielzahl an Untersuchungen durchgeführt, ein Autor, dessen Ansichten und Ergebnisse Atabay in seinen Ausführungen an vielen Stellen exemplarisch aufgreift. Nauck beleuchtet verschiedene Theorieaspekte im Zusammenhang mit dem Strukturwandel von Migrantenfamilien wie die „schichtspezifischen Modifikationen von Modernisierungsmodellen“. Einen wichtigen Wendepunkt in der Diskussion um türkischstämmige Familien in Deutschland bildeten seine Arbeiten in den Jahren von 1985 bis 1994. Nauck sei der festen Auffassung, dass die bisherigen Studien viele Fragen offengelassen haben und nur sehr wenig in der Theorie postuliert wurde, auch würden ihm zufolge keinen adäquaten Antworten von diesen geliefert werden (vgl. Atabay, 2012, S.67).
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die gesellschaftliche Relevanz der Lebenssituation türkischstämmiger Migranten und thematisiert Spannungsfelder zwischen familiären Werten und der Mehrheitsgesellschaft.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begriffe wie Kultur, Identität, Jugendphase und die spezifische Migrationsgeschichte türkischstämmiger Familien in Österreich.
3. METHODISCHES VORGEHEN: Das methodische Vorgehen beschreibt die systematische Literaturrecherche in Datenbanken wie SCOPUS und SSCI zur Beantwortung der Forschungsfrage.
4. ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der Literaturanalyse zur Erziehung in türkischstämmigen Familien sowie zur Identitätsentwicklung Jugendlicher detailliert aufgearbeitet.
5. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse über Erziehungspraktiken, Identitätskonflikte und die Rolle von Institutionen zusammen.
6. FAZIT: Das Fazit resümiert die Untersuchungsergebnisse und gibt einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf im Bereich der interkulturellen Identitätsentwicklung.
Identitätsfindung, Erziehung, Migrationshintergrund, türkischstämmige Familien, Akkulturation, Kulturkonflikt, Jugendphase, Identitätsentwicklung, Sozialisation, Marginalität, Werte und Normen, Migration, Identitätskrise, Schule, Familienstruktur.
Die Arbeit untersucht die Einflüsse kultureller Differenzen auf die Erziehung innerhalb türkischstämmiger Familien und die daraus resultierenden Prozesse der Identitätsfindung bei den jugendlichen Kindern.
Zentrale Themen sind Erziehungsvorstellungen, der Migrationskontext, Akkulturation, Identitätsbildungsprozesse sowie die Konflikte zwischen Herkunfts- und Aufnahmekultur.
Die Arbeit geht der Frage nach, welche Rolle kulturelle Differenzen bei der Erziehung in türkischstämmigen Familien während der Verfestigung der Identität der jugendlichen Kinder spielen.
Die Autorin nutzte eine systematische Literaturanalyse durch Recherche in wissenschaftlichen Datenbanken wie SCOPUS und dem Social Science Citation Index (SSCI).
Im Hauptteil werden theoretische Ansätze zur Erziehung analysiert, Studien zu Migrantenfamilien diskutiert und die Identitätsbildung von Jugendlichen im Spannungsfeld zweier Kulturen untersucht.
Identitätsfindung, Migrationshintergrund, Erziehung, Akkulturation und Kulturkonflikt sind die prägenden Begriffe der wissenschaftlichen Untersuchung.
Es beschreibt Jugendliche, die sich weder der Aufnahme- noch der Herkunftskultur vollständig zugehörig fühlen und aufgrund der bikulturellen Sozialisation subjektive Identitätskonflikte erleben.
Die Schule wird als ein zentraler Ort des Kulturkontakts identifiziert, an dem Jugendliche mit den Werten der Aufnahmegesellschaft konfrontiert werden, die oft im Widerspruch zu den elterlichen Werten stehen.
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