Bachelorarbeit, 2018
64 Seiten, Note: 2,00
1 Einleitung: Der Auszubildendenmangel im Handwerk als Problem
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehen
2 Auszubildendenmangel
2.1 Allgemeiner Auszubildendenmangel
2.1.1 Betrachtung nach geografischer Lage
2.1.2 Betrachtung nach Unternehmensgröße
2.1.3 Betrachtung nach Berufen
2.2 Auszubildendenmangel speziell im Handwerk
2.3 Folgen des Auszubildendenmangels im Handwerk
3 Gründe des Auszubildendenmangels im Handwerk
3.1 Perspektive der Gesellschaft
3.1.1 Demografischer Wandel
3.1.2 Wertewandel – der Trend zur Akademisierung
3.2 Perspektive der Arbeitgeber
3.2.1 Imageproblem des Handwerks
3.2.2 Ansprüche an die Auszubildenden
3.3 Perspektive der potentiellen Auszubildenden
3.3.1 Informationsdefizite trotz Informationsüberangebot
3.3.2 Abitur und Studium als Voraussetzung für eine berufliche Karriere
4 Möglichkeiten zur Verknüpfung der Berufsausbildung und des Studiums als Lösungsansatz für den Auszubildendenmangel
4.1 Merkmale eines sinnvollen Lösungsansatzes für den Auszubildendenmangel
4.2 Vorstellung des dualen Studiums
4.3 Vorstellung des trialen Studiums
5 Konkrete Handlungsempfehlungen – Anwendung des dualen und trialen Studiums
5.1 Abwägung der vorgestellten Möglichkeiten
5.2 Optionen der Außendarstellung
5.2.1 Bedeutung des Internets
5.2.2 Bedeutung der Schulen
6 Fazit
Die Arbeit untersucht den wachsenden Auszubildendenmangel im Handwerk und entwickelt Lösungsansätze, die durch eine stärkere Verknüpfung von Berufsausbildung und Studium dem Trend zur Akademisierung entgegenwirken sollen. Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Handwerksbetriebe attraktiver für qualifizierte Jugendliche werden können, um den demografischen Herausforderungen sowie dem Imageproblem der Branche zu begegnen.
Die Verknüpfung von Berufsausbildung und Studium als Lösungsansatz für den Auszubildendenmangel im Handwerk
Der Auszubildendenmangel ist derzeit ein viel diskutiertes und allgemein vorherrschendes Thema. Im deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt scheint die Konkurrenzsituation um die qualifiziertesten, potentiellen Auszubildenden, zu einem generellen Problem zu werden. Unternehmen vieler verschiedener Branchen erzielen trotz neuer Kommunikations- und Informationswege keine Verbesserungen bei der Auszubildendenrekrutierung und ein Zusammenkommen der Unternehmen mit den Jugendlichen gestaltet sich als äußerst schwierig. „Die betriebliche Ausbildung steht kurz vor der Zerreißprobe“ – diese Aussage betrifft insbesondere das Handwerk. Nicht erst seit diesem Jahr sucht das Handwerk nachdrücklich nach Auszubildenden und versucht Schüler für eine Ausbildung zu begeistern. Denn gerade für die ausreichende Versorgung der Handwerksbetriebe mit Fachkräften, um sich somit an technische und wirtschaftliche Innovationen anpassen zu können, sorgt die Berufsausbildung. Auffallend problematisch ist, dass den Schulabsolventen vielfältige Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft offen stehen, sowie dass der Trend seit einigen Jahren stark zum Studium statt zur Ausbildung geht. In Deutschland steigt die Zahl der Studienabschlüsse immer weiter und „der Drang nach höherer Bildung ist nicht nur unaufhaltsam, sondern vor allem auch sehr schwer zu steuern“. Es ist keine Ausnahme mehr, die allgemeine Hochschulreife und das Studium als normalen Weg einer Bildungskarriere einzuschlagen. Die klassische Berufsausbildung verliert ihren Reiz und die Jugend fordert kontinuierlich mehr Bildung. Die dargestellte Problematik lässt die zentrale Fragestellung aufkommen, wie der Auszubildendenmangel im Handwerk gemindert werden kann und inwieweit sowie auf welche Art und Weise dies durch eine Verknüpfung der Berufsausbildung mit dem Studium geschehen kann oder muss, wenn die Tendenz zum Studium weiterhin anhält oder sich noch verstärkt.
1 Einleitung: Der Auszubildendenmangel im Handwerk als Problem: Einführung in die Problematik des Auszubildendenmangels im Handwerk und Erläuterung der Forschungsfrage sowie des methodischen Vorgehens.
2 Auszubildendenmangel: Detaillierte Analyse des Auszubildendenmangels nach geografischer Lage, Betriebsgröße und Branchen sowie dessen Folgen für das Handwerk.
3 Gründe des Auszubildendenmangels im Handwerk: Untersuchung der Ursachen aus gesellschaftlicher Sicht, Arbeitgebersicht sowie aus der Perspektive der Jugendlichen, insbesondere unter Berücksichtigung des Trends zur Akademisierung.
4 Möglichkeiten zur Verknüpfung der Berufsausbildung und des Studiums als Lösungsansatz für den Auszubildendenmangel: Erarbeitung von Anforderungen an Lösungsansätze und Vorstellung dualer sowie trialer Studiengänge als attraktive Optionen.
5 Konkrete Handlungsempfehlungen – Anwendung des dualen und trialen Studiums: Herleitung praxisorientierter Empfehlungen für das Ausbildungsmarketing, insbesondere durch Nutzung digitaler Kanäle und Kooperationen mit Schulen.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Notwendigkeit, traditionelle Bildungswege durch moderne, verknüpfte Modelle zu ergänzen.
Auszubildendenmangel, Handwerk, Berufsausbildung, Studium, duales Studium, triales Studium, Fachkräftemangel, Ausbildungsmarketing, demografischer Wandel, Akademisierungstrend, Rekrutierung, Imageproblem, Bildungskarriere, Betrieb, Fachkräfte.
Die Arbeit analysiert den Mangel an Auszubildenden im Handwerk und untersucht, wie moderne Bildungsmodelle, die eine Lehre mit einem Studium verknüpfen, zur Lösung dieses Problems beitragen können.
Neben den Ursachen des Fachkräftemangels (Demografie, Wertewandel) stehen insbesondere das Image des Handwerks, die Bildungsentscheidungen Jugendlicher und die Möglichkeiten des dualen sowie trialen Studiums im Fokus.
Das Ziel ist es, Strategien für Handwerksbetriebe zu entwickeln, um trotz des Trends zum reinen Hochschulstudium qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu binden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Sekundärdatenanalyse, wobei aktuelle Studien (z.B. azubi.reports, McDonald's Ausbildungsstudien) ausgewertet werden, um die aktuelle Situation objektiv darzustellen.
Im Hauptteil werden zunächst die Gründe für den Auszubildendenmangel detailliert erläutert, gefolgt von einer Vorstellung kombinierter Bildungswege und konkreten Handlungsempfehlungen für das betriebliche Marketing.
Die zentralen Schlagworte sind Auszubildendenmangel, Handwerk, duales Studium, triales Studium, Akademisierungstrend und Fachkräftesicherung.
Das Handwerk leidet unter einem veralteten Image, das oft mit "schmutziger" oder "monotoner" Arbeit assoziiert wird, was Jugendliche in Kombination mit dem hohen Stellenwert des Abiturs häufig von einer handwerklichen Ausbildung abhält.
Schulen sind wichtige Orientierungspunkte; eine verbesserte Kooperation zwischen Betrieben und Schulen könnte Informationsdefizite abbauen und Schülern authentische Einblicke in die Karrieremöglichkeiten des Handwerks vermitteln.
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