Bachelorarbeit, 2018
57 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangsproblematik
1.2 Ziele der Arbeit
2 Grundlagen des Projektmanagements
2.1 Begriffsdefinition
2.1.1 Projekt als Begriff
2.1.2 Begriffsdefinition Projektmanagement
2.2 Projektarten
2.3 Projektorganisation
2.3.1 Projektkoordination
2.3.2 Reine Projektorganisation
2.3.3 Matrix-Projektorganisation
2.4 Vorgehensmodelle im Überblick
2.4.1 Phasenmodelle
2.4.2 Wasserfallmodell
2.4.3 V-Modell
2.4.4 Prototyping
2.4.5 Agiles Projektmanagement und hybride Ansätze
3 Phasenkonzepte im Maschinen- und Anlagenbau
3.1 Projektinitialisierung
3.2 Zielsetzung und Risikobetrachtung
3.3 Konzipierung und Planung
3.4 Projektrealisierungsphase
3.5 Einführung und Projektabschlussphase
3.6 Maschinen und Anlagen in der Nutzungsphase
4 Erfolgsfaktoren in Projektmanagement
4.1 Strukturierte Projektdefinition
4.2 Interne Organisation und Planung
4.2.1 Richtige Organisationsform
4.2.2 Erfolgreiche Projektplanung
4.3 Risikomanagement
4.4 Projektcontrolling als übergreifendes Instrument
4.5 Kommunikation und Information
4.6 Anforderungen an Qualifikation
4.7 Umgang und Lösung von Konflikten
4.8 Krisenmanagement in Projekten
5 Optimierung des bestehenden Projektmanagements
6 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die Grundlagen und Methoden des Projektmanagements sowie dessen spezifische Erfolgsfaktoren im Kontext des Maschinen- und Anlagenbaus zu analysieren, um daraus Handlungsempfehlungen für die Projektabwicklung in mittelständischen Unternehmen abzuleiten.
4.3 Risikomanagement
Das Projektgeschäft weist im Gegensatz zu Routinetätigkeiten ein höheres Risikopotenzial auf. Das liegt daran, dass Projekte ‚Vorhaben‘ sind, die in der Regel zum ersten Mal durchgeführt werden. Wenn Unternehmen beispielsweise neue Geschäftsfelder erschließen und Kunden gewinnen wollen, sind riskante und innovative Vorhaben meist unumgänglich. Risikomanagement umfasst nach der ICB „im Rahmen der Risikoanalyse die Identifikation, Klassifizierung und Bewertung von Projektrisiken aller Art, sowie die Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur Risikobewältigung. Die Risikoanalyse und -bewältigung sind, im Gegensatz zur Intuition, systematische und formelle Prozessansätze. Die Prozesse des Risikomanagements finden in allen Phasen des Projektlebenswegs statt“ (vgl. Schelle et al. 2005: 149 ff.).
Risikovorsorge ist meist weniger kostenintensiv, als einen Schaden in späteren Phasen zu beheben, der aus einem Risiko hervorgegangen ist. Das Risikomanagement ist niemals reaktiv, sondern wirkt immer proaktiv absehbaren Projektgefährdungen und Unsicherheiten entgegen. Das bedeutet, „dass sich Risikomanagement mit Risiken beschäftigt, bevor Sie eintreten“ (Schelle et al. 2005: 150). Gegen Risiken, die nicht identifiziert wurden, kann sich das Management nur durch Zeitpuffer, eine gute Kalkulation oder den Abschluss einer Versicherung schützen (vgl. Schelle et al. 2005: 150).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Projektmanagements und erläutert die wachsende Bedeutung einer projektbezogenen Organisation für Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau.
2 Grundlagen des Projektmanagements: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe, differenziert zwischen verschiedenen Projektarten und gibt einen Überblick über gängige Projektorganisationsformen sowie Vorgehensmodelle.
3 Phasenkonzepte im Maschinen- und Anlagenbau: Hier wird ein branchenspezifisches Phasenkonzept erläutert, das von der Projektinitialisierung bis hin zur Nutzungsphase der Maschinen alle wesentlichen Schritte detailliert beschreibt.
4 Erfolgsfaktoren in Projektmanagement: Dieses Kapitel identifiziert und analysiert kritische Erfolgsfaktoren wie die strukturierte Projektdefinition, Planung, Risikomanagement, Kommunikation sowie den Umgang mit Konflikten und Krisen.
5 Optimierung des bestehenden Projektmanagements: Es werden Methoden zur kontinuierlichen Verbesserung und zum Benchmarking des bestehenden Projektmanagementsystems aufgezeigt.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, neben Methoden und Tools auch das soziale System der Organisation ganzheitlich zu betrachten.
Projektmanagement, Maschinenbau, Anlagenbau, Projektorganisation, Phasenmodell, Erfolgsfaktoren, Projektcontrolling, Risikomanagement, Kommunikation, Konfliktlösung, Krisenmanagement, Prozessoptimierung, Projektplanung, Projektinitialisierung, Unternehmenserfolg.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Projektmanagement-Methoden und den damit verbundenen Erfolgsfaktoren in der Branche des Maschinen- und Anlagenbaus.
Die Arbeit behandelt die Projektorganisation, verschiedene Vorgehensmodelle, das Phasenmanagement in Projekten, Risikomanagement sowie die Bedeutung von Führung und Kommunikation für den Projekterfolg.
Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für Projektmanagement im Maschinenbau zu vermitteln und konkrete Handlungsempfehlungen für die Optimierung der Projektabwicklung in mittelständischen Unternehmen abzuleiten.
Es wird eine fundierte Literaturanalyse durchgeführt, die durch die Übertragung auf ein Praxisbeispiel eines Maschinen- und Anlagenherstellers ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen, die spezifische Phasenbetrachtung im Maschinenbau und eine detaillierte Analyse der Erfolgsfaktoren wie Risikomanagement, Projektcontrolling und Personalqualifikation.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Projektmanagement, Maschinenbau, Erfolgsfaktoren, Prozessoptimierung und Risikomanagement charakterisiert.
Da Projekte im Maschinen- und Anlagenbau oft einmalig, komplex und kapitalintensiv sind, ist ein proaktives Risikomanagement essenziell, um terminliche oder finanzielle Krisen zu vermeiden.
Das Projektcontrolling dient als unterstützendes Instrument zur kontinuierlichen Überwachung der Zielerreichung und ermöglicht durch den Soll-Ist-Vergleich frühzeitige Korrekturmaßnahmen.
Die Arbeit betont, dass neben harten Faktoren auch weiche Faktoren wie Kommunikation, Konfliktmanagement und die soziale Kompetenz des Projektleiters entscheidend für den Projekterfolg sind.
Es wird die Anwendung von Reifegradmodellen und institutionalisiertem Erfahrungsaustausch empfohlen, um das Projektmanagement in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu professionalisieren.
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