Bachelorarbeit, 2019
80 Seiten, Note: 5.0
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
1.2. Leitfragen
1.3. Relevanz und Ziel
1.4. Vorgehensweise
1.5. Deliverables
1.6. Abgrenzung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Auftraggeber
2.2. Medienlandschaft Schweiz
2.3. Paid Content Modelle
2.3.1. Harte Bezahlschranke
2.3.2. Freemium
2.3.3. Metered Modell
2.3.4. Freiwilliges Spenden—Modell
2.4. Strategische Positionierung Blick Online
2.5. Zielgruppe Blick Online
2.6. Verhaltensökonomie
2.7. Preisaufbau
2.8. Key Performance Indicator
2.8.1. Nutzungsintensität
2.8.2. Reichweite
2.9. Bisherige Erkenntnis
3. Methodisches Vorgehen
3.1. Vergleich zwischen Blick Online und 20 Minuten Online
3.2. Mobile Webseiten 20min.ch und Blick.ch
3.2.1. Nutzungsintensität - Unique User pro Monat
3.2.2. Nutzungsintensität – Unique User pro Tag
3.2.3. Reichweite – Visits und Page Impression
3.3. Apps 20 Minuten und Blick
3.3.1. Nutzungsintensität – Unique Clients pro Monat
3.3.2. Reichweite – Visits und Page Impressions
3.4. Ein Wettbewerbs-Benchmarking unter Boulevardzeitungen
3.4.1. Vorbereitung
3.4.2. Erhebung & Analyse
3.4.3. Umsetzung
3.5. Bisherige Erkenntnisse
4. Praxisteil
4.1. Zielgrösse und Zeitraum
4.2. Operative und strategische Leistungslücke
4.2.1. Operative Leistungslücke
4.2.2. Strategische Leistungslücke
4.3. Erkenntnisse aus der Gap-Analyse
5. Fazit und Empfehlungen für Blick Online
6. Weitere Forschungsfelder und Ausblick
7. Literaturverzeichnis
Die Arbeit analysiert die Bezahlmodelle führender internationaler Online-Boulevardzeitungen im Vergleich zu Blick Online, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Einführung von Paid-Content-Strategien zu schaffen und Möglichkeiten zur Steigerung der Reichweite und Nutzungsintensität zu identifizieren.
2.3. Paid Content Modelle
Paid Content Modelle für Online-Angebote sind in den Augen vieler Verleger und Zeitungshäuser gleichzusetzen mit dem Ende der Freiheit, sich kostenlos und neutral eine Meinung zu den Geschehnissen rund um den Globus zu bilden. In den Augen Anderer wiederum, sind Paid Content Modelle nichts anderes als Steuerungsinstrumente der die Leserinnen und Leser sowie die Verleger dabei unterstützt, sich an den Paradigmenwechsel von Print zu Online zu akklimatisieren (Ringel, 2012, S. 4-5).
Die New York Times gilt als eine der einflussreichsten Zeitungen der Welt. Ihr Handeln hat Signalwirkung innerhalb der Medienbranche. So hat die New York Times ihre Leserinnen und Leser nach und nach zum Digital-Lesen erzogen mit dem Ziel, der Sonntagsausgabe eine Sonderstellung zu geben indem diese nach wie vor auf Papier gedruckt wird. Dies weil die Sonntagsausgabe höhere Werbeeinnahmen generiert. Die Strategie schien für die New York Times aufzugehen, da die Auflage seit April 2010 ein Anstieg um 50 Prozent verzeichnet (Ringel, 2012, S. 4-5).
Paid Content steht für Inhalte die gegen Bezahlung, über das Internet oder mobile Dienste, verfügbar gemacht werden (Sjurts, o.J.). Paid Content Modelle generieren somit eine Paywall, oder auch Bezahlschranke, welche eine journalistische Leistung verbirgt. Die Konsumentinnen und Konsumenten eines Mediums die diese Artikel lesen wollen, werden gebeten diese Dienstleistung monetär zu erwerben.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den aktuellen Paradigmenwechsel von Print zu Digital in der Medienbranche und begründet die Relevanz der Arbeit für das Newsportal Blick.ch.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Paid-Content-Modelle, strategische Managementansätze, verhaltensökonomische Effekte sowie die relevanten Leistungskennzahlen.
3. Methodisches Vorgehen: Hier wird der Vergleich zwischen Blick Online und 20 Minuten Online sowie das Benchmarking mit internationalen Boulevardzeitungen methodisch hergeleitet und beschrieben.
4. Praxisteil: Der Praxisteil wendet die Gap-Analyse an, um die operative und strategische Leistungslücke zwischen den analysierten Portalen zu identifizieren.
5. Fazit und Empfehlungen für Blick Online: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Erkenntnisse und spricht Empfehlungen für eine zukünftige, fundierte Paid-Content-Strategie aus.
6. Weitere Forschungsfelder und Ausblick: Abschließend werden zukünftige Entwicklungen wie Smartness, Service-Public-Aufgaben und die Nutzung der SwissID in der Medienbranche diskutiert.
Paid Content, Bezahlschranke, Blick Online, Boulevardjournalismus, Freemium, Benchmarking, Key Performance Indicator, Nutzungsintensität, Reichweite, Gap-Analyse, Unternehmensstrategie, Digitale Transformation, Unique User, Visits, Verhaltensökonomie.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen für Online-Boulevardmedien durch den Wandel von Print zu Digital und bewertet das Potenzial von Paid-Content-Modellen für das Newsportal Blick.ch.
Die Arbeit vergleicht Blick Online primär mit 20 Minuten Online (Inland) sowie international mit der Bild.de aus Deutschland und der schwedischen Zeitung Aftonbladet.
Das Ziel ist die Identifizierung eines passenden Paid-Content-Modells für Blick Online, unter Berücksichtigung von Nutzungsintensität und Reichweite, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Neben einer theoretischen Fundierung nutzt der Autor ein Wettbewerbs-Benchmarking sowie eine Gap-Analyse zur Identifikation von Leistungsdefiziten im Vergleich zur Konkurrenz.
Der Hauptteil behandelt die Analyse der Medienlandschaft, theoretische Grundlagen zu Bezahlmodellen, die Auswertung von Kennzahlen wie Unique User und Visits sowie die Ableitung von strategischen Empfehlungen.
Wichtige Begriffe sind Paid Content, Freemium-Modell, strategische Geschäftseinheiten, Nutzungsintensität, Reichweite und verhaltensökonomische Steuerungseffekte.
Basierend auf der Analyse kommt der Autor zu dem Schluss, dass der aktuelle Zeitpunkt aufgrund der Gefahr eines signifikanten Einbruchs bei den Visits kontraproduktiv für die Wachstumsziele von Blick Online wäre.
Die App-Nutzer werden als loyalste Zielgruppe identifiziert. Der Ausbau der App-Nutzung wird als wichtiger Hebel zur Steigerung der Nutzungsintensität und zur Schließung der operativen Lücke zur Konkurrenz empfohlen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

