Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
1.1 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Definition bedeutsamer Begriffe
2.1 Social Media
2.2 Social-Media-Instrumente
2.2.1 Aktuelle Trends
2.2.1.1 Kundenservice
2.2.1.2 Mobile Apps
2.2.1.3 Instagram
2.3 Vertriebskanal
2.4 Elektronischer Handel
3 Strukturen und Eigenschaften von Social-Media-Instrumenten
3.1 Technologien
3.1.1 Media Sharing
3.1.2 Soziales Netzwerk
3.1.3 Blog
3.1.4 Mikroblog
3.1.6 Instant Messenger
3.1.7 Wiki
3.1.8 Forum
3.1.9 Newsgroup
3.1.10 Podcast
3.1.11 Virtuelle Welt
3.1.12 Online Bewertung/ Social Commerce
3.1.13 Social Bookmark
3.1.14 Social Network Aggregator
3.1.15 Online-Spiel
3.2 Zielgruppen in Social Media erreichen
3.3 Chancen und Risiken
4 Anwendungsbereich im Vertrieb
4.1 Fallbeispiel Motorola Surfboard
4.1.1 Affiliate-Partnerprogramm
4.2 Zielgruppen finden
4.2.1 Die Fitnessbranche
4.2.1.1 YouTube
4.2.1.2 Instagram
4.2.1.3 Facebook
4.2.2 Fallbeispiel ZEC+ Nutrition
4.3 Kommunikation: The Long Tail
5. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht, unter welchen Voraussetzungen Social Media als effektive Vertriebskanäle genutzt werden können, wobei die Chancen und Risiken dieses Ansatzes systematisch analysiert werden. Der Fokus liegt dabei auf der praktischen Anwendung innerhalb der Fitnessbranche, um aufzuzeigen, wie Unternehmen soziale Medien zur Kundenbindung und Verkaufsförderung einsetzen können.
4.1.1 Affiliate-Partnerprogramm
Da die Vermittlung für den Produzenten von Social-Media-Beiträgen mit geringem Aufwand verbunden ist und dennoch, bei großer Verbreitung hoher Profit möglich ist, ist das Affiliate-Partnerprogramm für Produzenten von Social-Media-Instrumenten interessant. Produzenten von Social Media Beiträgen denen bereits viele Konsumenten folgen, nutzen daher gerne ihre Reichweite, um mit geringem Aufwand Geld zu verdienen. Anstelle der sehr offensiven Methode aus dem oben angeführten Fallbeispiel ist u. a. Produktplacement in z. B. YouTube-Videos oder auf Instagram-Fotos eine weitere Möglichkeit, den Verkauf zu fördern. Die Online-Vermittlung von Produkten durch einen Produzenten ist mit dem Offline-Direktvertrieb, wie er etwa durch einen Staubsaugervertreter im heimischen Wohnzimmer stattfindet, vergleichbar.
Beim Affiliate-Partnerprogramm lässt sich die gesamte Methodik in vier Schritten beschreiben. Der Produzent bzw. Affiliate produziert Werbung jeglicher Art innerhalb seiner Beiträge und verweist auf den Affiliate Link. Wird dieser angeklickt wird der potenzielle Kunde auf den Shop des Unternehmens weitergeleitet, wo er durch die Kaufabwicklung zum Kunden wird. Wurden diese drei Schritte erfolgreich vom Konsumenten durchlaufen, erhält der Affiliate seine Provision. Zusammengefasst bedeutet das, dass der Hersteller von Leistungen durch einen Affiliate vertreten wird, der im Sinne des Herstellers handelt und im direkten Kontakt mit dem Endverbraucher und Konsumenten steht. Die folgende Abbildung stellt die Methodik des Affiliate-Partnerprogramms visuell dar.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz von Social Media als Kommunikations- und potenziellem Vertriebsinstrument ein und stellt die Zielsetzung der Arbeit dar.
2 Definition bedeutsamer Begriffe: Es werden grundlegende Termini wie Web 2.0, Social Media, Vertriebskanal und elektronischer Handel definiert, um ein einheitliches Verständnis zu schaffen.
3 Strukturen und Eigenschaften von Social-Media-Instrumenten: Dieses Kapitel analysiert verschiedene technologische Ausprägungen von Social-Media-Plattformen und erörtert deren spezifische Chancen und Risiken für Unternehmen.
4 Anwendungsbereich im Vertrieb: Der Fokus liegt hier auf der praktischen Umsetzung des Direktvertriebs über soziale Medien, illustriert durch Fallbeispiele wie Motorola Surfboard und ZEC+ Nutrition.
5. Fazit und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und eine Prognose über die zukünftige Entwicklung von Social Media als Vertriebskanal gegeben.
Social Media, Vertriebskanal, Direktvertrieb, Fitnessbranche, Affiliate-Marketing, Web 2.0, Online-Handel, Kundenbindung, Social-Media-Instrumente, Digitale Transformation, E-Commerce, F-Commerce, Mikroblog, Social Commerce, Markenkommunikation
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Social Media als Instrument für den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen, unter besonderer Berücksichtigung der Chancen und Risiken.
Zu den zentralen Themen gehören die technologischen Strukturen von Social-Media-Plattformen, der Prozess des digitalen Direktvertriebs sowie Methoden des Affiliate-Marketings.
Das Ziel der Arbeit ist es zu beantworten, unter welchen Voraussetzungen Social-Media-Plattformen erfolgreich als Vertriebskanäle genutzt werden können, um eine langfristige Kundenbindung und Absatzsteigerung zu erreichen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Fundierung durch Literaturrecherche und der Analyse von Fallbeispielen aus der Praxis, insbesondere aus der Fitnessbranche.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der relevanten Begriffe, die detaillierte Analyse der Social-Media-Technologien sowie die Untersuchung konkreter Vertriebsmodelle und Anwendungsbeispiele.
Wichtige Begriffe sind Social Media, Direktvertrieb, Fitnessbranche, Affiliate-Marketing, Web 2.0 und Kundenbindung.
Die Fitnessbranche dient als praxisnahes Fallbeispiel, da sie sich in einem starken Wachstum befindet und ihre Produkte sowie Dienstleistungen besonders gut durch die persönliche Ansprache und Visualisierung in sozialen Medien vermarkten lassen.
Es ist ein zentrales Vertriebsmodell, bei dem der Social-Media-Produzent gegen eine Provision den Verkauf von Produkten des Herstellers anstößt, indem er mittels Affiliate-Links direkt auf den Online-Shop des Unternehmens verweist.
Die Arbeit verdeutlicht, dass der Kaufentscheidungsprozess in sozialen Medien stark auf der Vertrauensebene basiert, etwa wenn bekannte Personen oder Vorbilder Produkte in Reviews oder Posts empfehlen.
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