Bachelorarbeit, 2019
100 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmungen
2.1. Organisation
2.2. Organisationen in der Sozialwirtschaft
2.3. Organisationsentwicklung
2.4. Changemanagement
3. Grundlagen der Organisationsentwicklung
3.1. Historische Entwicklung
3.2. Ursachen
3.3. Auswirkungen
3.4. Die Komplexität von sozialen Organisationen
3.5. Wichtige Eckpfeiler der Organisationsentwicklung
3.6. Ziele
3.7. Grenzen und Grenzüberwindung
4. Qualitätsmanagement
4.1. Die Grundlagen der Qualität
4.2. Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit
4.2.1. Die Qualitätsdebatte in der Sozialen Arbeit
4.2.2. Der Qualitätsbegriff und die Soziale Arbeit
4.2.3. Standards, Effektivität, Effizienz und Messbarkeit
4.2.4. ,Gutes‘ Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit
4.3. Qualitätsmanagement – Systeme
4.3.1. Die Normreihe DIN EN ISO 9000
4.3.2. TQM
4.3.3. EFQM – Excellence-Modell 2010
4.3.4. Qualitätsmanagement der Lerner- und Kundenorientierung als explizites Modell für Soziale Organisationen
5. Interventionen der Organisationsentwicklung
5.1. Interventionen auf der individuellen Ebene
5.2. Interventionen auf der interpersonellen und Teamebene
5.2.1. Exkurs: Teamarbeit
5.2.2. Definition von Team
5.2.3. Teamentwicklung
5.2.4. Selbstorganisation
5.2.5. Kohäsion
5.3. Interventionen auf der Intergruppen- und Organisationsebene
6. Die lernende Organisation
6.1. Voraussetzungen
6.2. Der Wandel vom individuellen zum organisationalen Lernen
6.2.1. Lernebenen
6.2.2. Lernformen
6.3. Die Kritik und Hemmschwellen bei dem Konzept der lernenden Organisation
7. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Konzept der Organisationsentwicklung, insbesondere im Kontext sozialer Organisationen, und beleuchtet die Herausforderungen beim Scheitern von Entwicklungsprozessen. Das Ziel ist es, ein Verständnis für ein nachhaltiges, menschenorientiertes Qualitätsmanagement zu schaffen, das die Komplexität sozialer Dienstleistungen berücksichtigt und in das Konzept der lernenden Organisation überführt.
3.2. Ursachen
Wandel ist allgegenwärtig - Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Die Ursachen für Veränderungsprozesse sind ebenso vielfältig wie deren Auswirkungen. Eine beträchtliche Zahl von Organisationen, gleich ob aus der Sozialwirtschaft oder nicht, stehen vor dem Problem der Lernfähigkeit. Neue Technologien, Automatisierung, Standardisierung, Marktbedingungen, Qualitätsstandards, Inklusion, Wettbewerber und stets komplexere Forschungserkenntnisse erfordern von Unternehmen immer wieder neue Veränderungen und Reaktionen (vgl. Fatzer 1993a, S. 14). Sackmann definiert die heutige turbulente Gesellschaft als antreibende Kraft für Organisationen, lernfähig zu werden. Dies muss im dynamischen Prozess des Alltags sowie stetig geschehen, um das Fortbestehen der Unternehmen zu sichern (vgl. Sackmann 1993, S. 228).
Grundsätzlich ist zwischen internen und externen Ursachen zu unterscheiden. Zu den externen Ursachen werden z. B. durch den Wandel des Marktes, die Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Globalisierung, Digitalisierung oder einen Wandel der Gesellschaft eintretende Veränderungen gezählt.
Mumford (2000) schrieb: „With ever more rapid technical change, and increasing global competition, it has become clear that the ability of organizations to develop and field innovative new products and services is a crucial influence on long-term performance” (S. 313).
1. Einleitung: Beleuchtet die Notwendigkeit von Organisationsentwicklung aufgrund der ökonomischen und komplexen Anforderungen in der Sozialwirtschaft.
2. Begriffsbestimmungen: Definiert die zentralen Konzepte Organisation, Sozialwirtschaft, Organisationsentwicklung und Changemanagement.
3. Grundlagen der Organisationsentwicklung: Analysiert die historische Genese, die Ursachen für Veränderungsbedarf sowie die Eckpfeiler und Grenzen der Organisationsentwicklung.
4. Qualitätsmanagement: Untersucht die Grundlagen von Qualität und diskutiert verschiedene Qualitätsmanagement-Systeme im Kontext der Sozialen Arbeit.
5. Interventionen der Organisationsentwicklung: Erläutert Interventionsmöglichkeiten auf den Ebenen Individuum, Team und Gesamtorganisation.
6. Die lernende Organisation: Beschreibt das Konzept des organisationalen Lernens, die Voraussetzungen und die Kritikpunkte an diesem Ansatz.
7. Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und ordnet diese für die Praxis der Sozialen Arbeit ein.
Organisationsentwicklung, Soziale Arbeit, Sozialwirtschaft, Qualitätsmanagement, Changemanagement, Teamarbeit, Lernende Organisation, Unternehmenskultur, Effektivität, Effizienz, Führung, Veränderungsprozesse, Partizipation, Prozessorientierung, Humanisierung.
Die Arbeit analysiert das Konzept der Organisationsentwicklung und deren Anwendung in sozialen Organisationen unter Berücksichtigung von Qualitätsmanagement und dem Modell der lernenden Organisation.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Organisationen in der Sozialwirtschaft, die Grundlagen der Organisationsentwicklung, Qualitätsmanagement in der Sozialen Arbeit sowie Interventionen zur Steigerung der Lernfähigkeit von Organisationen.
Das primäre Ziel ist es, Handlungsleitlinien für einen Organisationsentwicklungsprozess zu entwickeln, der den Menschen als zentralen Erfolgsfaktor in den Mittelpunkt stellt.
Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene Management- und Organisationskonzepte mit der Realität der Sozialen Arbeit verknüpft und kritisch reflektiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Organisationsentwicklung, die Analyse verschiedener Qualitätsmanagement-Systeme, die Darstellung von Interventionsmöglichkeiten auf drei Ebenen sowie die theoretische Fundierung der lernenden Organisation.
Neben Organisationsentwicklung und Sozialwirtschaft sind Begriffe wie Teamarbeit, Qualitätsmanagement, Veränderungsprozesse und die lernende Organisation prägend für die Arbeit.
Das Scheitern ist oft auf eine mangelnde Einbeziehung der betroffenen Mitarbeiter, fehlende Transparenz, einen zu starken Fokus auf rein betriebswirtschaftliche statt fachliche Ziele oder auf den Widerstand gegen Veränderungen zurückzuführen.
Handlungsprogramme wie Leitbilder oder Verfahrensanweisungen dienen der Orientierung, können jedoch bei fehlender Flexibilität zu starren Routinen führen, die den fachlichen Zielen entgegenstehen.
Sie ermöglicht es Organisationen, nicht nur auf Krisen zu reagieren, sondern präventiv durch kontinuierliches kollektives Lernen flexibel auf den stetigen gesellschaftlichen Wandel zu antworten.
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