Bachelorarbeit, 2019
51 Seiten, Note: 1,7
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit einer detaillierten Analyse der Wirtschaftsreform des Washington Consensus, verfolgt die Entwicklung der Policy im Laufe der Zeit und trägt dazu bei, das komplexe Zusammenspiel von Reformvorschlägen, Realisierungsmöglichkeiten und Auswirkungen in Südamerika zu entschlüsseln. Der Fokus liegt auf der Bestimmung der Art der Policy, wie sie vom IMF, der World Bank, US-amerikanischen Finanzakteuren, Ökonomen, Beamten und dem Pariser und Londoner Club in ausgewählten Ländern Südamerikas umgesetzt wurde und welche Auswirkungen dies hatte. Die Arbeit untersucht auch, ob sich die ursprünglichen Aufgaben des IMF und der World Bank, die bei der Gründung in Bretton Woods festgelegt wurden und sich in den 1960er Jahren in Richtung Infrastrukturförderung entwickelten, durch den Washington Consensus erneut verändert haben. Außerdem wird der in Wissenschaft und Öffentlichkeit häufig verwendete Begriff des Neoliberalismus präzise geklärt, um das Phänomen im Kontext des Washington Consensus analysieren zu können.
Die zentralen Schlüsselbegriffe dieser Bachelorarbeit sind Washington Consensus, Neoliberalismus, Internationale Politische Ökonomie, (Neo)Gramscianismus, IMF, World Bank, Südamerika, Peru, Schuldenkrise, Wirtschaftsreform, Policy, Hegemonie, Interessen, Akteure.
Es ist ein Bündel von wirtschaftspolitischen Reformvorschlägen (z.B. Privatisierung, Deregulierung), die ab den 1980ern von IWF und Weltbank für Krisenländer empfohlen wurden.
Die Arbeit analysiert die radikale Umsetzung der neoliberalen Agenda in Peru und deren tiefgreifende Folgen für Volkswirtschaft, Justiz und Sozialgefüge.
Diese Akteure fungierten als treibende Kräfte, die Kredite oft an die Bedingung knüpften, dass die Reformen des Washington Consensus strikt umgesetzt werden.
Die Untersuchung bejaht dies und nutzt Gramscis Hegemoniekonzept, um nachzuweisen, dass diese Politik zur Sicherung globaler Machtverhältnisse diente.
Dazu gehören Marktöffnung, Haushaltsdisziplin, Steuerreformen und der Rückzug des Staates aus der direkten Wirtschaftslenkung.
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