Bachelorarbeit, 2019
50 Seiten, Note: 2,00
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Gliederung und Herangehensweise der Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Das Down-Syndrom
2.1.1 Die Entwicklung des Down-Syndroms
2.1.2 Körperliche Besonderheiten des Down-Syndroms
2.2 Förderung und Integration von Kindern mit Down-Syndrom
3 Körperkommunikation
3.1 Was ist Körperkommunikation?
3.2 Körpersprachliche Ausdrücke
3.3 Körpersprache bei Kindern mit Down-Syndrom
3.4 LOVT – Lösungsorientiertes Verhaltenstraining
3.4.1 Konzepte
3.4.2 Ablauf der LOVT
4 Sprachentwicklung
4.1 Kommunikation
4.1.1 Unterstützte Kommunikation
4.1.2 Alternative Kommunikation
4.1.3 Ergänzende Kommunikation
4.2 Sprache
4.3 Besonderheiten der Sprachentwicklung bei Down-Syndrom
4.4 GuK - Gebärden- unterstützte Kommunikation
4.4.1 Wissenschaftliche Grundlagen der GuK
4.4.2 Methodik in der gebärden-unterstützten Kommunikation
4.5 Förderung der Sprachentwicklung
Empirischer Teil
4.6 Methodische Vorgehensweise
4.7 Datenerhebung
4.7.1 Gestaltung des Interviewleitfaden
4.7.2 Auswahl der InterviewpartnerInnen
4.7.3 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4.7.4 Forschungsfragen
4.8 Gesprächsergebnisse
4.9 Diskussion der Ergebnisse
5 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Früh- und Sprachförderung bei Kindern mit Down-Syndrom, wobei der Fokus auf der Rolle der Körperkommunikation und der unterstützten Kommunikation (GuK) liegt. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie diese Kommunikationsformen die Sprachentwicklung unterstützen und welchen Beitrag sie zur Bewältigung von Emotionen und Konflikten leisten.
3.1 Was ist Körperkommunikation?
Die Wissenschaft der Körpersprache nennt man Kinesik (vgl. Zielke 1982, S. 10). Jeden Tag treffen wir auf Menschen. Einige sind uns sofort sympathisch, andere weniger. Manchen Personen begegnen wir mit Ablehnung, obwohl sie uns freundlich entgegentreten. Anderen, die Missbilligung, Bemängelungen oder Beanstandungen aussprechen, treten wir wiederum positiv entgegen. Es gibt viele Gründe für solche Erlebnisse. Durch nonverbale Körpersprache wie Gestik, Mimik und Körperhaltung zeigt das Gegenüber, dass sie etwas ganz anderes ausdrücken wollen oder empfinden als sie mit Worten kundtun (vgl. Zielke 1982, S. 9). Wenn wir die körpersprachlichen Äußerungen erkennen und richtig interpretieren, ist es viel leichter den Kontakt zu anderen Menschen zu knüpfen, sei es die Kommunikation oder den Umgang mit anderen Personen betreffend.
Sowohl Kritik anzunehmen, als auch Kompromisse zu finden und den anderen zu akzeptieren und sich auf das Gegenüber einzustellen wird dadurch zunehmend leichter (vgl. Zielke 1982, S. 10). Die Kenntnis der Körpersprache verbessert die persönlichen Beziehungen, denn durch Verständnis der eigenen körpersprachlichen Signale kommen sich die Menschen näher (vgl. Zielke 1982, S. 15). Es ist nicht leicht Körpersprache richtig zu deuten. Der Grund dafür liegt darin, dass sie nur selten einzeln zu sehen sind. Man kann sich das so vorstellen, wie Wörter nur im Zusammenhang des Satzes einen Sinn ergeben, so sind auch Mimik und Gestik nur im Gesamtbild richtig zu deuten (vgl. Zielke 1982, S. 11).
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an der Früh- und Sprachförderung bei Kindern mit Down-Syndrom und legt die Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise fest.
2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert die medizinischen und entwicklungsspezifischen Grundlagen des Down-Syndroms sowie Ansätze zur Förderung und Integration der Kinder.
3 Körperkommunikation: Es wird die Definition von Körpersprache dargestellt und der Einsatz des lösungsorientierten Verhaltenstrainings (LOVT) bei Kindern mit Down-Syndrom thematisiert.
4 Sprachentwicklung: Dieser Abschnitt widmet sich den Grundlagen der Sprachentwicklung und der speziellen Methode der gebärden-unterstützten Kommunikation (GuK) als Brücke zum Spracherwerb.
Empirischer Teil: Die empirische Arbeit umfasst die methodische Planung, Datenerhebung mittels Experteninterviews und eine qualitative Analyse, um die Forschungsfragen zu beantworten.
5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung von Frühförderung für ein selbstständiges Leben von Menschen mit Down-Syndrom.
Down-Syndrom, Sprachentwicklung, Frühförderung, Körperkommunikation, Gebärden-unterstützte Kommunikation, GuK, LOVT, Inklusion, Integrationspädagogik, qualitative Sozialforschung, ExpertInneninterview, Kommunikation, Trisomie 21, pädagogische Förderung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Früh- und Sprachförderung bei Kindern mit Down-Syndrom, um deren soziale Integration und Kommunikation zu verbessern.
Die zentralen Felder sind die Bedeutung der Körperkommunikation, die Sprachentwicklung mit ihren spezifischen Herausforderungen bei Down-Syndrom sowie die Methode der Gebärden-unterstützten Kommunikation (GuK).
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinder mit Down-Syndrom durch gezielte Förderung, insbesondere durch Gebärden und Körperkommunikation, in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützt werden können.
Die Arbeit nutzt die qualitative Methode des ExpertInneninterviews sowie eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, um theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen.
Neben den theoretischen Grundlagen zum Down-Syndrom werden das lösungsorientierte Verhaltenstraining (LOVT) und die verschiedenen Stufen der sprachlichen Entwicklung detailliert analysiert.
Die wichtigsten Begriffe sind Down-Syndrom, Sprachentwicklung, Gebärden-unterstützte Kommunikation, Frühförderung und Inklusion.
GuK dient als wichtiger, ergänzender Zwischenschritt für Kinder, die noch nicht sprechen können, um den Spracherwerb zu erleichtern und Kommunikationsbarrieren abzubauen.
Eltern nehmen eine zentrale Rolle ein, da sie durch ihre Vorbildwirkung und die enge Bindung zum Kind die Entwicklung maßgeblich beeinflussen und im Rahmen von Trainingskonzepten aktiv miteinbezogen werden.
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