Bachelorarbeit, 2019
65 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht den Jemen-Konflikt, ein komplexer und vielschichtiger Konflikt, der durch die Geschichte des Landes, die regionale Geopolitik und den Einfluss internationaler Akteure geprägt ist. Sie analysiert die Ursachen, die Entwicklung und die Akteure des Konflikts, wobei besonderes Augenmerk auf die Rolle der schiitischen Huthi-Bewegung und den Einfluss regionaler Mächte wie Saudi-Arabien und Iran gelegt wird.
Die Einleitung führt in das Thema des Jemen-Konflikts ein und stellt die Relevanz der Arbeit dar. Das Kapitel 2 liefert grundlegende Informationen zum Jemen, dem Stellvertreterkrieg, der Spaltung des Islam, den Sunniten und den verschiedenen schiitischen Strömungen, insbesondere den Zaiditen, zu denen die Huthi-Bewegung gehört.
Kapitel 3 befasst sich mit den Konfliktparteien, sowohl nationalen als auch internationalen Akteuren. Es werden die Huthi-Bewegung, ihre Familienstruktur und ihre wichtigsten Führungspersonen, sowie die Rolle von Ali Abdullah Salih, Abd Rabbuh Mansur Hadi, der Al-Ahmar Familie, der Islah-Partei und Ali Mohsen beleuchtet. Des Weiteren werden die Südliche Bewegung (Hirak) und dschihadistische Gruppen näher betrachtet.
Im Anschluss werden die internationalen Akteure behandelt, insbesondere die Rolle von Saudi-Arabien und Iran, dem Golf-Kooperationsrat, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Bahrain, Kuwait, Oman und den USA.
Kapitel 4 beleuchtet die historische Entwicklung des Jemen-Konflikts, ausgehend von zwei unabhängigen Staaten, über den Bürgerkrieg und den Huthi-Konflikt, bis hin zu den Saada-Kriegen, dem Arabischen Frühling, dem Transitionsprozess und der militärischen Intervention.
Jemen-Konflikt, Stellvertreterkrieg, Huthi-Bewegung, Saudi-Arabien, Iran, Zaiditen, Schiiten, Sunniten, Golf-Kooperationsrat, Arabischer Frühling, Militärintervention, Humanitäre Katastrophe, Konfliktlösung.
Obwohl oft von Sunniten gegen Schiiten gesprochen wird, analysiert die Arbeit den Konflikt als komplexes Zusammenspiel aus regionaler Machtpolitik, wirtschaftlicher Not und historischen Spannungen.
Die Huthis sind eine zaiditisch-schiitische Bewegung aus dem Norden des Jemen, die gegen die Regierung kämpft und der eine enge Verbindung zum Iran nachgesagt wird.
Saudi-Arabien führt eine Militärintervention zur Unterstützung der Regierung Hadi an, während der Iran die Huthi-Rebellen politisch und ideologisch unterstützt, was den Charakter eines Stellvertreterkriegs prägt.
Ursachen sind hohe Arbeitslosigkeit, massives Bevölkerungswachstum, Trinkwasserknappheit und die Zerstörungen durch den seit 2015 andauernden Krieg.
Die Protestwelle führte 2011 zum Rücktritt des langjährigen Präsidenten Ali Abdullah Salih und leitete einen instabilen Transitionsprozess ein, der schließlich im Bürgerkrieg mündete.
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