Masterarbeit, 2018
84 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Anlass und Zielsetzung der Untersuchung
1.2 Aufbau und Methodik
1.3 Redaktionelle Anmerkungen
2 Theoretische Grundlagen zur Metapher
2.1 Metapherntheorien im Überblick
2.1.1 Die Substitutions- und Vergleichstheorie
2.1.2 Die Bildfeld-Metapherntheorie
2.1.3 Die Interaktionstheorie
2.1.4 Die kognitive Metapherntheorie
2.2 Funktionen von Metaphern
2.3 Identifizierung von Metaphern
2.4 Klassifizierung von Metaphern
3 Hintergrund und Auswahl des Textkorpus
3.1 Die Vereinten Nationen und der Klimaschutz
3.2 Auswahl der Reden
3.3 Verschriftlichung der Reden
4 Untersuchung des Textkorpus
4.1 Arbeitsmethode
4.2 Bildspenderbereiche und konzeptuelle Metaphern
4.2.1 Verteilung der Bildspenderbereiche
4.2.2 Architektur/Bauwesen
4.2.3 Fortbewegung/Reise
4.2.4 Geschichte
4.2.5 Glaube/Mythologie
4.2.6 Kampf/Krieg
4.2.7 Körper/Organismus
4.2.8 Mathematik/Geometrie
4.2.9 Natur/Fauna/Flora
4.2.10 Spiel/Dramaturgie
4.2.11 Sport/Wettkampf
4.2.12 Technik/Mechanik
4.2.13 Wirtschaft
4.2.14 Zwischenmenschlichkeit
4.3 Gegenüberstellung mit ausgewählten deutschsprachigen Reden
4.4 Herausforderungen für den Dolmetschprozess
5 Schlussbemerkungen
6 Bibliographie
7 Anhang
Die Arbeit analysiert den Gebrauch von Metaphern im Diskurs zum Klimawandel auf der Grundlage spanischsprachiger Reden der UN-Klimakonferenz 2017. Ziel ist es, durch eine onomasiologische Metaphernanalyse konzeptuelle Metaphern zu identifizieren, die zugrundeliegenden Denkmuster aufzuzeigen und Herausforderungen für den Dolmetschprozess im Sprachenpaar Spanisch-Deutsch zu untersuchen.
4.2.1 Verteilung der Bildspenderbereiche
Diese Graphik soll die Verteilung der 13 Bildspenderbereiche der in den spanischsprachigen Reden identifizierten Metaphern veranschaulichen. Abweichungen der Gesamtsumme sind auf Rundungen zurückzuführen.
Abbildung 2: Verteilung der Bildspenderbereiche bei den metaphorischen Äußerungen der ausgewählten spanischsprachigen Reden
4.2.2 Architektur/Bauwesen
Architektur- und Bauwerkmetaphern sind in vielen politischen Diskursen zu finden, so auch im Diskurs zum Klimawandel. In der Regel geht es um den Aufbau eines Gebäudes und die inhärenten Vorstellungen hinsichtlich Stabilität, Sicherheit und Schutz. In den folgenden beiden Belegen aus dem Korpus geht es z. B. darum, dass getroffene Vereinbarungen Türen öffnen und um das Bauen von Fundamenten für den ersten Kohlenstoffmarkt der amerikanischen Kontinente.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik des Klimawandels als persuasiver Diskurs und Definition des Forschungsziels.
2 Theoretische Grundlagen zur Metapher: Überblick über klassische und moderne Metapherntheorien mit Fokus auf der kognitiven Metapherntheorie.
3 Hintergrund und Auswahl des Textkorpus: Historische Einordnung der UN-Klimaschutzarbeit und Begründung der Auswahl der untersuchten Reden.
4 Untersuchung des Textkorpus: Empirische Analyse der Metaphern, deren Kategorisierung in Bildspenderbereiche und der Vergleich mit deutschen Reden.
5 Schlussbemerkungen: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf weiterführende Forschungsmöglichkeiten.
Klimawandel, Metaphernanalyse, kognitive Metapherntheorie, Diskursanalyse, Bildspenderbereich, politische Sprache, UN-Klimakonferenz, Dolmetschprozess, Klimaschutz, konzeptuelle Metapher, Frame-Semantik, Übersetzungswissenschaft, Sprachvergleich, interkulturelle Kommunikation, Framing.
Die Arbeit untersucht die Verwendung von Metaphern in spanischsprachigen Reden zur UN-Klimakonferenz 2017, um die zugrundeliegenden kognitiven Konzepte und Denkmuster zu entschlüsseln.
Im Zentrum steht die Verbindung zwischen Sprache und Denken im Kontext der internationalen Klimaschutzpolitik sowie deren Einfluss auf die Wahrnehmung und Handlungsleitung.
Es sollen konzeptuelle Metaphern erarbeitet werden, die durch die wiederholte Verwendung von Einzelmetaphern konstituiert werden, sowie deren argumentativen Implikationen analysiert werden.
Es wird eine onomasiologische Metaphernanalyse nach Olaf Jäkel angewandt, ergänzt durch Ansätze der kognitiven Metapherntheorie von Lakoff und Johnson.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die Auswahl und Erläuterung des Textkorpus sowie die detaillierte empirische Untersuchung und Kategorisierung der gefundenen Metaphern.
Wichtige Begriffe sind Metaphernanalyse, Klimawandel, kognitive Linguistik, Bildspenderbereiche und der Vergleich zwischen spanischen und deutschen Reden im Dolmetschkontext.
Die Untersuchung zeigt, dass Bildspenderbereiche wie 'Fortbewegung/Reise' in beiden Sprachen dominieren, während 'Zwischenmenschlichkeit' in den spanischen Reden eine größere Rolle spielt als in den deutschen.
Herausforderungen entstehen vor allem durch kreative Metaphern ohne wörtliche Entsprechung in der Zielsprache, wobei Dolmetscher zwischen wörtlicher Übertragung, Bildwechsel oder Umschreibung abwägen müssen.
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