Bachelorarbeit, 2019
34 Seiten, Note: 1,7
1 Die Relevanz von Feedback in Ideenwettbewerben
2 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen
2.1 Ideenwettbewerbe
2.2 Feedback und verschiedene Feedbackquellen
2.3 Psychologisches Eigentum
3 Einblick in die bisherige Literatur
3.1 Einflussfaktoren auf die Ideenqualität in Ideenwettbewerben
3.2 Feedback in Ideenwettbewerben
3.3 Psychologisches Eigentum und Ablehnung in Ideenwettbewerben
4 Vorstellung und Herleitung der Hypothesen
4.1 Herleitung der Hypothesen in Phase I
4.2 Herleitung der Hypothesen in Phase II
5 Erläuterung der Methodik und Analyseverfahren
5.1 Vorgehensweise bei der Datenerhebung und Stichprobe
5.2 Messverfahren und angewandte Analysemethode
6 Darstellung der Datenanalyse und Ergebnisse
7 Diskussion der Ergebnisse
7.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
7.2 Theoretischer Beitrag zur bestehenden Forschung
7.3 Implikationen für das Management
7.4 Limitationen und Ausblick für zukünftige Forschung
Diese Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Ablehnung einer Idee in einem Ideenwettbewerb und dem psychologischen Eigentum des Ideenautors. Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, wie unterschiedliche Feedbackquellen (Nutzer vs. Unternehmen) sowie verschiedene Aufgabenstellungen (fokussiert vs. breit) das psychologische Eigentum und die Übernahmeintention der Teilnehmer beeinflussen, um Organisatoren wertvolle Hinweise für eine effektive Wettbewerbsgestaltung zu liefern.
2.2 Feedback und verschiedene Feedbackquellen
Auch Feedback besetzt in Ideenwettbewerben eine bedeutsame Rolle. Aus diesem Grund wird im Folgenden das Konstrukt des Feedbacks dargestellt. Des Weiteren ist es wichtig, die verschiedenen Feedbackquellen zu erläutern.
Feedback ist eine der effektivsten Einflussgrößen, um sich selbst oder seine Ergebnisse zu verbessern, jedoch kann der Einfluss von Feedback positiv sowie negativ sein (vgl. Hattie und Timperley 2007, S. 91). Ramaprasad (1983, S. 4) beschreibt Feedback als eine Information über die Differenz zwischen einem Ist- und Sollzustand, mithilfe derer die Differenz verändert und minimiert werden kann. Diese Differenz lediglich anzusprechen, ohne Ratschläge zur Verbesserung oder Minimierung dieser Differenz zu geben, ist hingegen kein Feedback.
Ein feedbacksuchendes Individuum kann Feedback aus unterschiedlichen Quellen erhalten. Der Einfluss und die Einflussgröße kann sich entsprechend der Feedbackquelle verändern. Unterschiedliche Feedbackquellen können verschiedene Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit bewirken (vgl. Griffin 1967, S. 115). In diesem Forschungsprojekt wird zwischen Feedback von Nutzern und Feedback von Unternehmen unterschieden. Als Nutzerfeedback wird jenes Feedback bezeichnet, welches von einer oder mehreren Personen stammt, die einen bestimmten Themenkomplex lediglich aus der eigenen Nutzung kennen. Diese Personengruppe besitzt keine entsprechende Expertise oder Ausbildung aus diesem Gebiet. Unternehmensfeedback hingegen, beschreibt das Feedback von Personen eines Unternehmens, bei denen vorausgesetzt wird, dass sie eine hohe Expertise und Ausbildung in dem gegebenen Themenkomplex haben. Dabei kann das Unternehmen auch eine bestimmte Organisation oder Personengruppe sein. Allgemein vermittelt Unternehmensfeedback eine höhere Glaubwürdigkeit, als Nutzerfeedback (vgl. Hovland und Weiss 1951, S. 643).
1 Die Relevanz von Feedback in Ideenwettbewerben: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von Ideenwettbewerben in Unternehmen und die zentrale Rolle von Feedback für die Qualität der eingereichten Innovationsvorschläge.
2 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente zu den Themen Ideenwettbewerbe, Feedbackquellen und dem Konstrukt des psychologischen Eigentums gelegt.
3 Einblick in die bisherige Literatur: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Einflussfaktoren auf die Ideenqualität, Feedbackmechanismen und das Phänomen des psychologischen Eigentums.
4 Vorstellung und Herleitung der Hypothesen: Basierend auf der Literatur werden Hypothesen zur Wirkung von Aufgabenstellungen und Feedbackquellen auf das psychologische Eigentum der Teilnehmer entwickelt.
5 Erläuterung der Methodik und Analyseverfahren: Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau und die Durchführung des webbasierten Ideenwettbewerbs sowie die verwendeten statistischen Mess- und Auswertungsverfahren.
6 Darstellung der Datenanalyse und Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse der durchgeführten Regressionsanalysen präsentiert, um die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen.
7 Diskussion der Ergebnisse: Das letzte Hauptkapitel fasst die Befunde zusammen, diskutiert den theoretischen Beitrag, leitet Managementimplikationen ab und reflektiert Limitationen sowie zukünftige Forschungsansätze.
Ideenwettbewerbe, Feedback, Nutzerfeedback, Unternehmensfeedback, psychologisches Eigentum, Übernahmeintention, Aufgabenstellung, Innovation, Crowdsourcing, Ideenqualität, Feedbackquellen, Wettbewerbsgestaltung, Innovationsmanagement, Teilnehmermotivation, Empirische Studie
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Ablehnung einer Idee in einem Ideenwettbewerb und dem psychologischen Eigentum des Teilnehmers, speziell unter Berücksichtigung verschiedener Feedbackquellen und Aufgabenstellungen.
Die zentralen Themen sind das Innovationsmanagement, die psychologische Bindung von Teilnehmern an ihre Ideen (psychologisches Eigentum) und die Wirksamkeit von Feedback in webbasierten Ideenwettbewerben.
Ziel ist es zu klären, wie Unternehmens- im Vergleich zu Nutzerfeedback sowie breite gegenüber fokussierten Aufgabenstellungen das psychologische Eigentum und die Bereitschaft zur weiteren Umsetzung der Idee nach einer Ablehnung beeinflussen.
Es wurde eine empirische Untersuchung in Form eines webbasierten Ideenwettbewerbs durchgeführt, wobei die Daten mittels linearer Regressionsanalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die Literaturübersicht, die Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung der Methodik und die detaillierte Darstellung sowie Diskussion der erzielten empirischen Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Ideenwettbewerbe, Feedbackquellen, psychologisches Eigentum, Übernahmeintention und Innovationsmanagement charakterisieren.
Unternehmensfeedback verringert das psychologische Eigentum aufgrund einer höheren wahrgenommenen Glaubwürdigkeit stärker als Nutzerfeedback, was die Teilnehmer eher dazu veranlasst, ihre Idee aufzugeben.
Breite Aufgabenstellungen erhöhen die Übernahmeintention der Teilnehmer stärker als fokussierte Aufgabenstellungen, da sie den Teilnehmern mehr Freiraum bei der Ideengestaltung lassen.
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