Bachelorarbeit, 2016
76 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Finanzierungsregeln und der Wandel am Kapitalmarkt
2.1 Finanzierungsregeln
2.1.1 Vertikale Finanzierungsregeln
2.1.1.1 Statischer Verschuldungsgrad
2.1.1.2 Dynamischer Verschuldungsgrad
2.1.2 Horizontale Finanzierungsregeln
2.1.2.1 Goldene Bankregel
2.1.2.2 Goldene Finanzregel
2.1.2.3 Goldene Bilanzregel
2.2 Finanzwirtschaftliche Entscheidungen durch die EZB
2.3 Entwicklung des Zins- und Inflationsniveaus in Deutschland
2.3.1 Entwicklung des Spareckzinses
2.3.2 Hypothekenzinsentwicklung
2.3.3 Inflationsniveau
3 Klassische Anlageinstrumente
3.1 Kauf von Inhaberschuldverschreibungen
3.1.1 Länder- und Staatsanleihen
3.1.2 Varianten der festverzinslichen Anleihen
3.1.2.1 Nullkuponanleihen
3.1.2.2 Variabel verzinsliche Anleihen
3.1.3 Rahmenmerkmale des Ratings
3.1.4 Ratingstufen im Überblick
3.2 Ankauf von Aktienanleihen
3.2.1 Aufbau und Funktionsweise
3.2.2 Ausgestaltung bei Fälligkeit
3.2.3 Steuerliche Behandlung
3.2.4 Chancen und Risiken einer Anlage
3.3 Erwerb von Investmentfonds
3.3.2 Auszug von Fondstypen
3.3.3 Aufgaben der Fondsgesellschaft
4 Immobilienbeteiligung als Alternativinvestment
4.1 Aktuelle Situation und die Auswirkungen
4.2.2 Spekulationsfrist bei Immobilien
4.2.3 Ansatzmöglichkeit als Vermieter
4.3 Risiken und Chancen einer Immobilienbeteiligung
4.3.1 Risiken eines Investments
4.3.2 Chancen eines Investments
4.4 Verminderung des Risikos
4.4.1 Ausschluss des Zinsänderungsrisikos
4.4.2 Reparatur- und Erhaltungsrückstellungen
5 Fazit
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht die Auswirkungen der aktuellen Niedrigzinspolitik auf den Kapitalmarkt und analysiert, inwieweit die direkte Immobilienbeteiligung als sinnvolle, alternative Anlagemöglichkeit zur Portfolio-Diversifikation dienen kann. Dabei werden sowohl die Chancen als auch die spezifischen Risiken dieser Anlageform unter Berücksichtigung steuerlicher und rechtlicher Aspekte kritisch geprüft.
3.1.1 Länder- und Staatsanleihen
Länder- und Staatsanleihen sind eine weitere Form von Wertpapieren, die jedoch Fremdkapital und kein Eigenkapital garantieren. Die begrifflichen Definitionen bewegen sich von „Renten“ in Deutschland, über „Obligationen“ in der Schweiz und im angelsächsischen Bereich „Bonds“ genannt.50
Der Markt für Anleihen unterteilt sich in einen Primär- und Sekundärmarkt. Unter dem Primärmarkt versteht man die erstmalige Positionierung von Kapitalmarktpapieren, wie z.B. Anleihen.
Dieses erstmalige Arrangement ist völlig losgelöst vom Handel an der Börse. Mit dem Sekundärmarkt wird der erstmalige Handel betrieben, wo der Kauf- und Verkauf für Dritte ermöglicht wird.51 Hinter einer Anleihe verbergen sich langwierige Verbindlichkeiten, die mit einem festen Nennwert beziffert, gehandelt und als Wertpapiere ausgewiesen werden. Sie sind mit fest vereinbarten Zinszahlungen und Laufzeiten ausgestattet, die auch das jeweilige Rückzahlungsdatum verkörpern. Dieses bestehende Verhältnis zwischen den beiden Vertragsparteien ist nur in bestimmten Sonderfällen kündbar. Dieser Fall tritt ein, wenn z.B. einer der Partner sich in Zahlungsschwierigkeiten befindet und seine Leistung mehrmals nicht erbracht hat, oder eine gewisse Illiquidität vorliegt. Mit einer Platzierung von Anleihen an der Börse ist es möglich, dass diese Papiere ihren Besitzer wechseln und die geschlossene Vereinbarung auf einen anderen Investor übergehen.52 Länder- und Staatsanleihen sind auch in der nahen Vergangenheit im Themenbereich der Europäischen Zentralbank zu finden. Der Rat der Europäischen Zentralbank hatte ab März 2015 weitere Programme zum Ankauf von Staatsanleihen mit einem Volumina von 60 Milliarden Euro pro Monat auf den Weg gebracht. Hintergrund dieser Absichten ist die Preisstabilität auf einem konstanten Niveau zu halten. Zudem sollen aufgrund günstiger Zinskonditionen die Anreize für Unternehmen und private Haushalte weiter steigen. Sie sollen dadurch weitere Anschaffungen tätigen und die Konjunktur ankurbeln. In dieser Thematik kommen jedoch Stimmen auf, die Kritik und Risiken an dieser Vorgehensweise schildern. Mit Aussagen des Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann werden weitere Befürchtungen in Bezug auf die Bewilligungen des EZB-Rates laut.53
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der anhaltenden Niedrigzinsphase ein und erläutert die Zielsetzung sowie den strukturellen Aufbau der Bachelorarbeit.
2 Finanzierungsregeln und der Wandel am Kapitalmarkt: In diesem Kapitel werden grundlegende Finanzierungsregeln vorgestellt und die geldpolitischen Entscheidungen der EZB sowie deren Einfluss auf das Zins- und Inflationsniveau in Deutschland detailliert analysiert.
3 Klassische Anlageinstrumente: Dieses Kapitel bietet eine fundierte Übersicht über traditionelle Geldanlagen wie Inhaberschuldverschreibungen, Aktienanleihen und verschiedene Investmentfonds, wobei deren Funktionsweisen und Risiken kritisch hinterfragt werden.
4 Immobilienbeteiligung als Alternativinvestment: Hier wird die direkte Immobilienanlage als mögliche Antwort auf die Niedrigzinssituation untersucht, wobei insbesondere steuerliche Aspekte, Chancen, Risiken sowie Methoden zur Risikominderung beleuchtet werden.
5 Fazit: Das Fazit resümiert die erarbeiteten Ergebnisse und prüft die Eignung der direkten Immobilienbeteiligung als konstruktive Alternative zu klassischen Anlageformen.
Niedrigzinspolitik, Kapitalmarkt, Immobilienbeteiligung, Alternativinvestment, Anlagestrategie, Diversifikation, Staatsanleihen, Aktienanleihen, Investmentfonds, Rendite, Risiko, Grunderwerbsteuer, Spekulationsfrist, Inflationsschutz, Geldpolitik.
Die Arbeit untersucht, wie Privatinvestoren angesichts historisch niedriger Zinsen ihre Portfolios diversifizieren können und ob die direkte Immobilienbeteiligung hierfür eine tragfähige Alternative darstellt.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der aktuellen Zinslage, der Vorstellung klassischer Anlageinstrumente sowie einer detaillierten Prüfung von Immobilien als Sachwertanlage unter steuerlichen und ökonomischen Gesichtspunkten.
Das Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungshilfe für Anleger zu bieten, die in der anhaltenden Niedrigzinsphase nach qualitativen Alternativen suchen und dabei ein ausgewogenes Chancen-Risiko-Profil anstreben.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung aktueller kapitalmarktrechtlicher und ökonomischer Entwicklungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch Finanzierungsregeln, die Analyse klassischer Anlageprodukte (Anleihen, Fonds) und die vertiefte Betrachtung der direkten Immobilieninvestition.
Zu den prägenden Begriffen zählen Niedrigzinspolitik, Kapitalmarkt, Immobilienbeteiligung, Alternativinvestment, Diversifikation, Rendite, Risiko, Steuern und Inflationsschutz.
Die EZB beeinflusst durch ihre expansive Geldpolitik das Zinsniveau maßgeblich, wodurch traditionelle, risikoarme Anlagen an Attraktivität verlieren und Anleger gezwungen sind, in alternative Anlageklassen wie Immobilien auszuweichen.
Immobilien werden als Sachwerte geschätzt, die in Krisenzeiten Sicherheit bieten, einen gewissen Inflationsschutz gewährleisten und – bei korrekter steuerlicher Ausgestaltung – attraktive Renditechancen bieten können.
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