Masterarbeit, 2017
79 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit befasst sich mit der Unternehmensbewertung im Rahmen eines Börsengangs und untersucht die verschiedenen Verfahren, die sich zur Preisgenerierung eignen. Sie beleuchtet die Herausforderungen der Bewertungspraxis und analysiert die verschiedenen Ansätze zur Ermittlung des Emissionspreises.
Das erste Kapitel beleuchtet die gegenwärtige Situation am deutschen Kapitalmarkt und diskutiert die Zurückhaltung bei Neuemissionen. Das zweite Kapitel fokussiert auf den Börsengang als Mittel der Unternehmensfinanzierung und beleuchtet die Motive, Voraussetzungen und Akteure, die daran beteiligt sind. Im dritten Kapitel werden die Grundlagen der Unternehmensbewertung erörtert, wobei die verschiedenen Schulen und Funktionen der Bewertung betrachtet werden. Das vierte Kapitel analysiert die Herausforderungen der Unternehmensbewertung im Zusammenhang mit einem Börsengang, untersucht die verschiedenen Bewertungsansätze und beleuchtet die Verfahren der Emissionspreisfindung.
Börsengang, Unternehmensbewertung, Emissionspreis, Eigenkapital, Kapitalmarkt, Bewertungsansätze, Entscheidungswertermittlung, Argumentationswerte, Preisfindungsprozesse, Multiplikatorverfahren, ,,discounted cash flow\"-Verfahren, IDW S 1, Selbstemission, Fremdemission, Festpreisverfahren, Preisspannenverfahren, Auktionsverfahren.
Die drei Hauptfunktionen sind die Entscheidungsfunktion (Ermittlung von Grenzpreisen), die Vermittlungsfunktion (Einigungswert) und die Argumentationsfunktion (Untermauerung von Forderungen).
Die objektive Schule sucht einen "wahren" Wert unabhängig vom Zweck, während die subjektive und funktionale Schule den Wert immer abhängig von den Zielen und der Situation des Bewertenden sieht.
Gängige Verfahren sind das Festpreisverfahren, das Preisspannenverfahren (Bookbuilding) und verschiedene Auktionsverfahren.
Die Bank übernimmt oft Risiken und hat ein Interesse an einer erfolgreichen Platzierung. Ihr Einfluss kann dazu führen, dass der Preis eher konservativ angesetzt wird, um einen "IPO-Discount" zu gewähren.
Dies sind Werte, die mittels Multiplikatorverfahren oder Discounted-Cash-Flow-Verfahren ermittelt werden, um Investoren von der Attraktivität der Aktie zu überzeugen und den Preis zu rechtfertigen.
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