Bachelorarbeit, 2019
79 Seiten
1. Einleitung
2. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen zu der CO2 Bepreisung
2.1 Stand der internationalen Klimapolitik
2.1.1 Kyoto Protokoll
2.1.2.Pariser Abkommen
2.2 Ziele der CO2 Bepreisung und Vergleich mit anderen Umweltabgaben
2.3 CO2 - Abgabe im internationalen Vergleich
2.4 Meinungen bezüglich der CO2 - Abgabe
3. Analyse
3.1 Mögliche Konzepte für eine CO2 Bepreisung
3.2 Wohnungswirtschaftliche Anforderungen an eine CO2 - Abgabe
3.3 Rentabilität einer CO2 Bepreisung
4. Zusammenfassung und Ergebnisse
Die Arbeit analysiert die Chancen und Risiken einer CO2-Bepreisung in der Wohnungswirtschaft, wobei insbesondere die ökonomischen Auswirkungen auf Mieter und die Effektivität verschiedener Steuermodelle untersucht werden.
2. Grundlagen zu der CO2 Bepreisung
Die CO2 – Abgabe ist eine Umweltsteuer auf Kohlendioxid und bezweckt wie die anderen Umweltabgaben den Schutz der Umwelt. Dabei zielt man darauf ab die CO2 – Emissionen, die bei dem Verbrennen von fossilen Energieträgern entstehen zu besteuern.9 Man kann die CO2 - Abgabe auch als eine Lenkungsabgabe auf fossile Energieträger wie Kohle, Heizöl oder Erdgas bezeichnen. Mit der CO2 - Abgabe wird angestrebt, dass neben der Verteuerung der fossilen Brennstoffe auch eine Lenkungswirkung erzielt wird.10 Unter einer Lenkungsabgabe versteht man eine staatliche Maßnahme bei dem das Hauptziel nicht die Erzielung von Einnahmen sind, sondern die Verhaltenslenkung der Bürger in eine bestimmte Richtung.
Bei der CO2 - Abgabe besteht die Lenkungswirkung darin, dass die Besteuerten einen Anreiz zum sparsamen Verbrauch sowie zum vermehrten Einsatz CO2 - neutraler oder CO2 - armer Energieträger bekommen.11 Grundsätzlich sind Lenkungsabgaben begrifflich nicht von einer normalen Steuer abzugrenzen, da jede Steuer auch eine Lenkungsabgabe und jede Lenkungsabgabe Einnahmen für den Staat bedeuten.12 Zudem kann man den Begriff Abgabe allgemein als Oberbegriff für Steuern, Gebühren und Beiträge verwenden. Steuereinnahmen kann man meistens als nicht zweckgebunden bezeichnen, wohingegen die Einnahmen der CO2 - Abgabe, die nach den Treibhausgasemissionen des jeweiligen Brennstoffes bemessen wird, die EEG – Umlage, die Energiesteuer auf Heizöl und Heizgas, die Stromsteuer sowie die KWK-G-Umlage aufkommensneutral finanziert werden sollen. Aufgrund dessen ist es adäquater die CO2 – Abgabe als Abgabe und nicht als Steuer zu betiteln, da die Einnahmen aus der Abgabe teilweise zweckgebunden sind.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Relevanz des Klimaschutzes vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Debatten und globaler Umweltveränderungen.
2. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit: Dieser Abschnitt skizziert den methodischen Aufbau der Bachelorarbeit zur Untersuchung der Chancen und Risiken einer CO2-Bepreisung.
2. Grundlagen zu der CO2 Bepreisung: Das Kapitel erläutert die ökonomischen Grundlagen der Bepreisung, internationale Klimaschutzabkommen sowie verschiedene Instrumente wie den Emissionshandel.
3. Analyse: Die Analyse untersucht konkrete Konzepte zur CO2-Bepreisung und deren spezifische Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft.
4. Zusammenfassung und Ergebnisse: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die Vor- und Nachteile der CO2-Abgabe unter Berücksichtigung sozialer Gerechtigkeit.
CO2-Bepreisung, Klimaschutz, Treibhauseffekt, Lenkungsabgabe, Wohnungswirtschaft, Energieeffizienz, Pigou-Steuer, Emissionshandel, Klimaziele, Energiewende, CO2-Äquivalente, Beispielrechnung, Rentabilität, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken einer Einführung einer CO2-Bepreisung speziell für den Bereich der Wohnungswirtschaft.
Die Schwerpunkte liegen auf den Klimaschutzvorgaben, der ökonomischen Theorie der Bepreisung, internationalen Best-Practice-Beispielen und der praktischen Belastung privater Haushalte.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, mit welchen Maßnahmen die Klimaziele effizient und sozialverträglich erreicht werden können, ohne die Wohnkosten für einkommensschwache Mieter übermäßig zu belasten.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Klimapolitik-Konzepte sowie auf eine detaillierte quantitative Beispielrechnung zur Rentabilität verschiedener Abgabenmodelle für Haushalte.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Bepreisung, einen internationalen Vergleich sowie eine spezifische Analyse der wohnungswirtschaftlichen Anforderungen und Rentabilität.
Zu den Kernbegriffen zählen CO2-Bepreisung, Lenkungsabgabe, Wohnungswirtschaft, Energieeffizienz und sozialverträgliche Klimapolitik.
Die Schweiz dient als internationales Beispiel, da dort Einnahmen aus der CO2-Abgabe anteilsmäßig an die Bevölkerung zurückverteilt werden, was als Modell für soziale Gerechtigkeit dient.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass eine CO2-Bepreisung im Gebäudesektor nur dann effektiv ist, wenn sie durch steuerliche Anreize für Modernisierungen ergänzt wird, um Mieter nicht einseitig zu belasten.
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