Bachelorarbeit, 2019
56 Seiten, Note: 2,0
1 Zugang zum Thema „Gesunde Führung“
2 Der Zusammenhang von Gesundheit und Führung
2.1 Begriffliche Abklärung
2.1.1 Verständnis von Gesundheit
2.1.2 Verständnis von Führung
2.1.3 Verständnis von „Gesunder Führung“
2.2 Führungsherausforderungen in der Arbeitswelt 4.0
2.2.1 Umgang mit der Digitalisierung
2.2.2 Umgang mit der Diversität der Mitarbeitenden
2.3 Gesundheitsfördernde Ansatzpunkte in Organisationen
2.3.1 Mitarbeitende im Fokus der Unternehmenskultur
2.3.2 Führungsverhalten als Schlüsselfunktion für Gesundheit
2.3.3 Emotionale Bindung der Mitarbeitenden zum Unternehmen
2.3.4 Sinnerleben durch die berufliche Tätigkeit
2.3.5 Stärkende, soziale Beziehungen am Arbeitsplatz
3 Anforderungen an Führungskräfte
3.1 Methodische Vorgehensweise
3.1.1 Beschreibung des Vorgehens
3.1.2 Flussdiagramm der Recherche
3.2 Ergebnisse der Literaturrecherche
3.2.1 Tabellarische Kurzdarstellung der Hauptliteratur
3.2.2 Fehlzeiten-Report 2018 – Badura et al. 2018
3.2.3 Gesunde Führung – Möltner et al. 2016
3.2.4 Führung und Gesundheit – Gregersen et al. 2016
3.3 Diskussion
4 Fazit
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss soziale Beziehungen zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden auf die psychische Gesundheit der Belegschaft haben, und analysiert, wie Führungskräfte durch eine gesundheitsförderliche Gestaltung dieser Beziehungen die psychische Gesundheit und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen in der Arbeitswelt 4.0 stärken können.
2.3.3 Emotionale Bindung der Mitarbeitenden zum Unternehmen
Im Normalfall starten die meisten Arbeitnehmer hoch motiviert in ihren neuen Job, allerdings hält die anfängliche Euphorie selten mehrere Jahre an. Gedanklich haben viele Beschäftigte nach geraumer Zeit mit dem Unternehmen abgeschlossen, sodass von einer inneren Kündigung gesprochen wird. Die Folge ist, dass sie entweder das Unternehmen verlassen oder ohne emotionale Verbundenheit zum Unternehmen weiterhin ihren Job ausüben, als Mittel zum Zweck. Es erübrigt sich die Frage, wie übermäßige Fluktuation durch gesunde Führung weitestgehend eingedämmt werden kann. Ein Großteil der Gründe, die für eine hohe Fluktuation sorgen, wird von der Führungskraft direkt beeinflusst (Nink 2018: 9 ff.). Bis zu einem bestimmten Grad ist Fluktuation notwendig, darüber hinaus verursacht sie allerdings hohe Kosten und mit jedem Arbeitnehmer, der geht, verlassen sein Wissen, seine aufgebauten Kontakte und die Erfahrungen das Unternehmen. Kunden wünschen sich oft einen festen Ansprechpartner in Unternehmen, was durch ständigen Personalwechsel nicht gewährleistet werden kann (Nink 2018: 34).
Sowohl körperliche als auch mentale Fitness sind die Voraussetzung für hohe Leistungsfähigkeit. Die Psyche und die Emotionen aller Mitarbeitenden, die durch den Führungsstil geprägt sein können, haben Auswirkungen auf die Beziehungen am Arbeitsplatz und beeinflussen die Kommunikation und das Verhalten untereinander. Wird die mentale Einstellung durch negative Emotionen bestimmt, wirkt sich dies durch mangelndes Engagement hinderlich auf die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens aus (Weinert 2004). Mitarbeitende entwickeln im beruflichen Kontext ein Selbstbewusstsein und stellen somit Erwartungen an die Arbeitswelt, um sich persönlich weiterentwickeln zu können. Sie wünschen sich Selbstständigkeit bei den Arbeitsaufgaben und sind bereit sich selbst zu organisieren. Zu Hierarchien und Kontrollvorgängen hingegen besteht eine Abneigung. Dem Führungsverhalten kommt demnach als Ursache für positive sowie negative Emotionen eine entscheidende Bedeutung zu (Badura et al. 2016: 1).
Zugang zum Thema „Gesunde Führung“: Dieses Kapitel führt in die Problematik des rasanten Wandels der Arbeitswelt ein und verdeutlicht die Notwendigkeit von gesunder Führung zur Erhaltung der Mitarbeitergesundheit und Wettbewerbsfähigkeit.
Der Zusammenhang von Gesundheit und Führung: Hier werden die theoretischen Grundlagen wie Gesundheit und Führung definiert und die spezifischen Herausforderungen durch Digitalisierung und Diversität im Kontext einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur dargelegt.
Anforderungen an Führungskräfte: Dieses Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise der Literaturrecherche und präsentiert sowie diskutiert die zentralen Forschungsergebnisse hinsichtlich der Bedeutung sozialer Beziehungen für die Mitarbeitergesundheit.
Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Erkenntnis zusammen, dass eine individuelle und beziehungsorientierte Führung ein entscheidender Erfolgsfaktor für die psychosoziale Gesundheit und die langfristige Leistungsfähigkeit von Mitarbeitenden ist.
Gesunde Führung, Psychische Gesundheit, Soziale Beziehungen, Mitarbeiterbindung, Arbeitswelt 4.0, Führungsverhalten, Sinnerleben, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Führungskräfte, Unternehmenskultur, Soziale Kompetenz, Fehlzeiten, Emotionale Bindung, Digitalisierung, Diversität.
Die Arbeit analysiert das Konzept der gesunden Führung und untersucht insbesondere, welche Rolle soziale Beziehungen zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden für die psychische Gesundheit der Beschäftigten spielen.
Zu den Schwerpunkten zählen die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Führung, die Bedeutung emotionaler Bindung und Sinnstiftung sowie die Rolle von Führungskräften als Gesundheitsressource.
Das Ziel ist es, die Notwendigkeit gesunder Führung in der modernen Arbeitswelt zu beleuchten und aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch soziale Kompetenzen aktiv zur psychischen Gesundheit ihrer Mitarbeitenden beitragen können.
Die Autorin führt eine systematische Literaturrecherche in verschiedenen wissenschaftlichen Datenbanken durch, um den aktuellen Forschungsstand zu analysieren und zu diskutieren.
Der Hauptteil beschreibt die methodische Vorgehensweise, stellt die Ergebnisse ausgewählter Hauptstudien (u.a. Fehlzeiten-Report 2018) vor und diskutiert diese kritisch im Hinblick auf die Forschungsfrage.
Wichtige Schlagworte sind gesunde Führung, psychische Gesundheit, soziale Beziehungen, Mitarbeiterbindung, Führungskräfte sowie Unternehmenskultur.
Eine innere Kündigung führt zu mangelndem Engagement, verringerter Innovationskraft und mindert somit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, was langfristig auch negative wirtschaftliche Konsequenzen hat.
Führungskräfte im mittleren Management befinden sich in einer Sandwich-Position; sie sind das entscheidende Bindeglied zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitenden und prägen durch ihren direkten Kontakt das Arbeitsklima vor Ort maßgeblich.
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