Bachelorarbeit, 2016
42 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Aspekte einer eigenständigen Währung
2.1 Geld und Währung
2.2 Geldverfassung und Währungspolitik
2.3 Moderne IT-Technologie: Elektronisches Geld vs. virtuelle Währungen
3 Bitcoin, das digitale Zahlungsnetzwerk
3.1 Merkmale und die Technik dahinter
3.2 Entwicklung und aktuelle Ereignisse
4 Bitcoin im Vergleich mit eigenständigen Währungen
4.1 Vergleich der geldtheoretischen Aspekte
4.2 Ausgewählte Aspekte der Blockchain-Technologie
4.3 Folgerung
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Bitcoin die notwendigen ökonomischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, um als eigenständige Währung anerkannt zu werden, wobei Fiat-Währungen wie der Euro oder US-Dollar als Maßstab herangezogen werden.
3.1 Merkmale und die Technik dahinter
Bitcoin ist ein elektronisches Bezahlungssystem, das unabhängig von Regierung, Zentralbanken und Drittanbietern (z.B. private Banken) vollständig und ausschließlich digitales Geld ermöglicht. Es wurde 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden. Finanzinstitute sollen überflüssig gemacht werden, indem die Bezahlungen auf digitalem Wege direkt vom Sender zum Empfänger übermittelt werden. Mithilfe von Kryptographie wird sichergestellt, dass alle Transaktionen unverfälscht vollzogen werden. Um das System nutzen zu können, muss ein Internetzugang und ein Computer, Tablet oder Smartphone mit der Bitcoin-Software zum Übermitteln der Daten vorhanden sein.
Das Nutzen von Bitcoin ist pseudoanonym. Die Bitcoin-Software, auch Wallet (dt.: Brieftasche) genannt, synchronisiert die Daten und stellt gleichzeitig eine elektronische Geldbörse mit einer einzigartigen zuordenbaren Adresse dar, mit der sich Nutzer im Netzwerk identifizieren – Sie ist aber nicht wie ein herkömmliches Konto mit einer Identität verbunden. Der Nutzer ist auch nicht auf eine Adresse begrenzt, sondern kann ohne bürokratischen Aufwand in der Wallet neue Adressen für verschiedene Transaktionskontakte erzeugen und an andere Nutzer weitergeben. Aus technischer Sicht besteht die elektronische Brieftasche aus einem Schlüsselpaar für ein asymmetrisches Kryptosystem, welches aus dem privaten und dem öffentlichen Schlüssel gebildet wird. Der private Schlüssel sichert den Kontostand, indem er die Transaktionen signiert und dessen nachträgliches Modifizieren verhindert. Wer Zugang zu diesem Schlüssel hat, besitzt auch die dazugehörigen Bitcoins. Der öffentliche Schlüssel wird für Transaktionen sichtbar gemacht.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Bitcoin ein, erläutert dessen Ursprung als Reaktion auf die Finanzkrise und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Eignung als eigenständige Währung.
2 Aspekte einer eigenständigen Währung: Dieses Kapitel definiert geldtheoretische Grundlagen, erläutert staatliche Währungspolitik sowie moderne IT-Innovationen wie elektronisches Geld und virtuelle Währungssysteme.
3 Bitcoin, das digitale Zahlungsnetzwerk: Hier werden die technischen Merkmale, die Funktionsweise der Blockchain, das Mining sowie die bisherige Entwicklung und Markthistorie von Bitcoin beschrieben.
4 Bitcoin im Vergleich mit eigenständigen Währungen: In diesem Hauptteil erfolgt der kritische Abgleich der Bitcoin-Eigenschaften mit den Funktionen von Geld und den Anforderungen an eine Währung unter Einbeziehung der Blockchain-Technologie.
5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Bitcoin aktuell keine eigenständige Währung ist, jedoch als technologische Finanzinnovation das Potenzial zur Ergänzung bestehender Zahlungssysteme besitzt.
Bitcoin, Blockchain, Kryptowährung, Währung, Geldtheorie, Zahlungsverkehr, Digitalisierung, Mining, Peer-to-Peer, Finanzinnovation, E-Money, Zentralbank, Marktkapitalisierung, Volatilität, Anonymität
Die Arbeit analysiert das Bitcoin-System und prüft, ob es die ökonomischen und rechtlichen Kriterien erfüllt, um als eigenständige Währung im Vergleich zu klassischen Fiat-Währungen zu gelten.
Die Arbeit befasst sich mit der Geldtheorie, der Funktionsweise von Zahlungsnetzwerken, den technischen Aspekten der Blockchain sowie den Herausforderungen von Volatilität und staatlicher Regulierung.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Bitcoin als eigenständige Währung?“. Es wird untersucht, ob Bitcoin alle Funktionen von Geld und die Anforderungen an eine Währung in ausreichendem Maße erfüllt.
Der Autor nutzt eine systematische Analyse der geldtheoretischen Grundlagen, einen Vergleich von Bitcoin-Eigenschaften mit Währungsdefinitionen sowie eine Diskussion von Expertenmeinungen und aktuellen Marktdaten.
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen moderner Währungen und virtueller Währungssysteme dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Bitcoin-Technik und einem abschließenden Vergleich mit traditionellen Währungsmaßstäben.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Bitcoin, Blockchain, Kryptowährung, Geldpolitik, Dezentralität, Zahlungsverkehr und Finanzinnovation gekennzeichnet.
Obwohl Bitcoin viele Anforderungen erfüllt, fehlt es an einer Verbindung zu einer herkömmlichen Währung und einem staatlich anerkannten Emittenten, was für die Definition von e-money zwingend erforderlich ist.
Der Autor sieht in der Blockchain eine technologische Chance zur Effizienzsteigerung im Finanzsektor, etwa für manipuliersichere Transaktionen oder zur Senkung von Infrastrukturkosten, unabhängig von der Währung Bitcoin selbst.
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