Masterarbeit, 2012
106 Seiten, Note: 14 auf 20 (14/20)
EINLEITUNG
0.1. PROBLEMATIK
0.2. FORSCHUNGSSTAND
0.3. HYPOTHESEN
0.4. ARBEITSMETHODE
0.5. ZIELE DER ARBEIT
0.6. AUFBAU DER ARBEIT
ERSTER TEIL:
THEORETISCHER RAHMEN
1.1. ÜBERSETZUNGSTHEORETISCHE ANSÄTZE
1.1.1. Übersetzungsprozeduren von Vinay und Darbelnet
1.1.1.1. Die wörtliche Übersetzung (La traduction directe)
1.1.1.2. Die nichtwörtliche Übersetzung (La traduction oblique)
1.1.2. Die Diskursanalyse. (L’analyse du discours)
1.1.2.1. Der Exegesebegriff
1.1.2.2. Der Verlauf des Exegeseprozesses
1.1.3. Die Ausgangstextanalyse
1.1.3.1. Textexterne Faktoren
1.1.3.2. Textinterne Faktoren
1.1.4. Die Skopostheorie
1.1.4.1. Der Grundsatz der Skopostheorie
1.1.4.2. Die intertextuelle und intratextuelle Kohärenz
1.1.4.3. Äquivalenz und Adäquatheit
1.2. WORTSPIELE UND ÜBERSETZUNG
1.2.1. Was ist ein Wortspiel?
1.2.1.1. Zum Wortbegriff
1.2.1.2. Zum Spielbegriff
1.2.1.3. Zu einer Definition des Begriffs Wortspiel
1.2.1.4. Rhetorische Auffassung des Wortspiels
1.2.2. Bildungsmittel von Wortspielen
1.2.3. Einstufung von Wortspielen
1.2.3.1. Horizontale und vertikale Wortspiele
1.2.3.2. Rhetorische Klassifizierung von Wortspielen
1.2.4. Funktionen von Wortspielen
1.2.4.1. Pragmatische Funktionen von Wortspielen
1.2.4.2. Rhetorische Funktionen von Wortspielen
1.2.5. Sind Wortspiele übersetzbar?
1.2.5.1. Die Anhänger von der Unübersetzbarkeit der Wortspiele
1.2.5.2. „Wordplay and signature“
1.2.5.3. Argumente für die Übersetzbarkeit von Wortspielen
1.2.6. Übersetzungsmittel von Wortspielen
1.2.6.1. Übersetzungsmittel nach Delabastita
1.2.6.2. Übersetzungsmittel nach Henry
1.3. HUMOR UND ÜBERSETZUNG
1.3.1. Zum Humorbegriff
1.3.2. Humorübersetzung
1.4. SPRICHWÖRTER, REDEWENDUNGEN UND ÜBERSETZUNG.
1.4.1. Begriffsbestimmungen und Kennzeichen
1.4.1.1. Sprichwörter
1.4.1.2. Redewendungen.
1.4.2. Forderungen bei der Übersetzung von Sprichwörtern
ZWEITER TEIL:
EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
2.1. DATENMATERIAL UND METHODISCHES VERFAHREN
2.1.1. Datenmaterial
2.1.2. Methodisches Verfahren
2.2. VERGÄNGLICHE WORTSPIELE
ZUSAMMENFASSUNG
2.3. ZUNGENBRECHER
ZUSAMMENFASSUNG
2.4. WORTSPIELHAFTE SPRICHWÖRTER
2.4.1. Französische Sprichwörter Und Ihre Deutschen Entsprechungen
2.4.2. Deutsche Sprichwörter und ihre französischen Entsprechungen
ZUSAMMENFASSUNG
2.5. AN SCHREIBWEISE GEBUNDENE SPRACHSPIELE
2.5.1. Wortspiele aus Alice’s adventures in wonderland
ZUSAMMENFASSUNG
2.5.2. Wortspiele aus humoristischen Texten
ZUSAMMENFASSUNG
FAZIT UND SCHLUSSFOLGERUNG
3.1. FAZIT.
3.2. ANREGUNGEN
SCHLUSSFOLGERUNG
Diese Arbeit untersucht die Spezifizität der Übersetzung von Wortspielen in eine andere Sprache. Das primäre Ziel besteht darin, die bei der Übersetzung von Wortspielen eingesetzten Verfahren und Lösungsprozesse zu beobachten und zu erläutern, ohne dabei eine Bewertung von Übersetzungen vorzunehmen oder neue Übersetzungsvorschläge zu unterbreiten.
1.2.1.3. Zu einer Definition des Begriffs Wortspiel
Wir können das Wortspiel definieren als ein bewusstes Aneinanderreihen von Wörtern und Sätzen, mit dem Ziel, einen Vergnügungseffekt, einen Entspannungseffekt zu erregen. Das Wörterbuch der Deutschen Gegenwartssprache (2000) definiert das Wortspiel als: „Geistreiche, oft witzige Verwendung von gleich oder ähnlich klingenden Wörtern in einem Satz, die oft sehr unterschiedliche Bedeutungen haben; spielerische Wiederholung von Wörtern in unterschiedlichen Zusammenhängen“.
Yaguello (1981) fasst das Worspiel auf als „toute activité ludique qui a pour objet et pour moyen d’expression le langage“47. Dies bedeutet, Wörter werden in Wortspielen benutzt, nicht um eine Botschaft zu übermitteln oder eine Reaktion hervorzubringen, sondern gerade um zu spielen. Henry (2003) lässt in diesem Sinne bemerken, dass „lorsqu’on parle de jouer avec les mots, c’est par opposition à leur emploi strictement référentiel“48. Jedoch unterscheidet sie im Französischen „jeux avec les mots“ von „jeux sur les mots“.
Bei den „jeux avec les mots“ (Spiel mit Wörtern) werden Buchstaben und Wörter nur als Spielstütze gebraucht und sie tauchen nicht in Sätzen auf.
z.B.: das Scrabble, die Scharade, chercher le mot49
Die „jeux sur les mots“ (Wortspiele) versteht sie als die Ausnutzung von formellen oder semantischen Ähnlichkeiten zwischen Wörtern in Sätzen; Henry (2003) fügt hinzu: „les jeux sur les mots s’intègrent dans un texte dans lequel leur rôle peut être tout autre que ludique“50. Um die „jeux sur les mots“ zu bezeichnen benützt Henry (2003) auch den Begriff „calembour“ und versteht darunter ein „énoncé contenant un ou plusieurs éléments dont la plurivocité est exploitée intentionnellement par son auteur“51. Mit folgenden Beispielen veranschaulicht sie ihre Definition:
THEORETISCHER RAHMEN: Das Kapitel bietet einen Überblick über übersetzungstheoretische Ansätze, definiert den Begriff des Wortspiels sowie dessen Funktionen und erörtert die Übersetzbarkeit von Wortspielen, Humor und Sprichwörtern.
EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG: Dieser Teil analysiert ein Korpus aus verschiedenen Quellen – von Magazintexten über Zungenbrecher bis hin zu literarischen Werken wie Alice’s Adventures in Wonderland – um die Verfahrensweisen von Übersetzern bei Wortspielen praktisch zu belegen.
FAZIT UND SCHLUSSFOLGERUNG: In diesem Abschnitt werden die Analyseergebnisse zusammengefasst, wobei festgestellt wird, dass die Bedeutung meist den spielerischen Aspekt dominiert, und es werden Anregungen für zukünftige Theorien zur Wortspielübersetzung gegeben.
Wortspiel, Übersetzung, Ausgangstext, Zieltext, Skopostheorie, Äquivalenz, Humor, Sprichwörter, Redewendungen, Diskursanalyse, Textfunktion, Sprachspiel, Semantik, Pragmatik, Übersetzungsprozess
Die Arbeit widmet sich der Untersuchung der spezifischen Herausforderungen bei der Übersetzung von Wortspielen in eine andere Sprache.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Übersetzungskonzepten, der Definition und Klassifizierung von Wortspielen, Humor und der Übersetzung von Sprichwörtern sowie Redewendungen.
Das Hauptziel ist die Beobachtung und Erläuterung der Lösungsprozesse, die Übersetzer bei der Übertragung von Wortspielen wählen, um die Spezifizität dieser Übersetzungsprobleme hervorzuheben.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur mit einer empirischen Untersuchung, bei der Originaltextstellen mit ihren Übersetzungen verglichen und analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung und eine empirische Analyse, die verschiedene Textgattungen und Sprachbeispiele (Englisch, Französisch, Deutsch) umfasst.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Wortspiel, Übersetzung, Äquivalenz, Humor, Skopostheorie, Textfunktion und Sprachspiel.
Weil bei der Übersetzung von Wortspielen oft ein Dilemma zwischen der Erhaltung des Sinns (denotative Bedeutung) und der Erhaltung des spielerischen Effekts entsteht, die sich bei wörtlicher Übertragung meist ausschließen.
Die Untersuchung zeigt, dass Übersetzer sehr unterschiedlich verfahren – von der Auslassung über die sinngemäße Anpassung bis hin zur kreativen Neuschaffung von Wortspielen im Zieltext.
Die Analyse zeigt, dass hier aufgrund der zentralen Rolle der Wortspiele häufiger kreative Methoden gewählt wurden, um den spielerischen Charakter trotz Kontextänderungen zu bewahren, im Gegensatz zu journalistischen Texten, wo der Sinn dominiert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

